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Präsident: Mag. Axel Bauer Strohgasse 16/10 A-1030 Wien Angeschlossen an: |
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Rundschreiben V/00 |
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| I. Nationale
und Internationale Meisterschaften: |
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1.1. Österreichische Neulingsmeisterschaften und Österreichische Meisterschaften der Jugend, Junioren und Senioren, 21.10.2000 Köflach: |
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1.2.
Internationaler Austria Cup, EM und WM Qualifikation der Männer, |
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Viel Mühe gab
sich der Veranstalter, OÖABBV-IFBB/Austria, um den Athleten, Funktionären und Zuschauern
in der Leondinger Kürnberghalle eine denkwürdige Veranstaltung zu liefern. In den Juniorenklassen boten die beiden Wiener Manfred Jung und
Felix Trojan eine starke Leistung. Die Damen Bodybuildingklassen wurden durch unsere
Weltmeisterschaftsteilnehmerinnen, Nina Neulinger, Susanne Niederhauser und Gabriele
Mayer, bereichert. In der Klasse Frauen bis 57 kg sicherte sich Susanne Niederhauser mit
ihrem harmonischen Körperbau gegenüber der muskulöseren Nina Neulinger den Sieg. In der
Klasse Frauen über 57 kg war Gabriele Mayer unantastbare Siegerin, die sich auch im
Stechen um den Gesamtsieg der Frauen etwas überraschend gegen Susanne Niederhauser, die
Weltmeisterin 1999, durchsetzte. In der Frauen Fitnessklasse bis 160 cm bot die aus Polen
stammende, jedoch in Wien lebende Anna Scholz eine ansprechende Leistung. Conny Müller
aus Vorarlberg zeigte in der Frauen Fitnessklasse über 160 cm Körpergröße neben einer
guten Körperentwicklung auch eine sehr ausgereifte Kür. Insgesamt war der Austria Cup
2000 eine hervorragend organisierte Veranstaltung. |
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1.3.
Internationale Vorarlberger Landesmeisterschaften, 11.11.2000, |
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1.4. Grand Prix Slovakia, Trnva/Slowakei 11.11.2000: |
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1.5 WM der Frauen Fitness, Paare, Warschau, Polen, 13.-16.10.2000 |
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1.6. WM der Junioren und Senioren Männer, Dubai/VAE, 23.-27.10.2000 |
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1.7. EM der Männer, 03.- 06.11.2000, Lausanne/Schweiz: |
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1.8. WM der Männer 16.-20.11.2000 Malakka/Malaysien |
Die im Jahr 1400 von einem aus dem Exil in Sumatra zurückgekehrten Prinzen, Parameswara, gegründete Stadt Malakka war Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaften der Männer und des IFBB Kongresses. Der malaysische Bodybuildingverband unter der Leitung von Datuk Wira Gan Boon Leong hat sich alle Mühe gegeben die Veranstaltung perfekt zu organisieren und den teilnehmenden Athleten und Funktionären einen angenehmen Aufenthalt in Malaysien zu schaffen. Insgesamt war die Veranstaltung perfekt organisiert, so mancher Athlet und Funktionär war aber über die hohen Preise für Getränke, die mit dem österreichischen Niveau nicht zu vergleichen sind, verwundert, ein kleines Bier kostete beispielsweise umgerechnet S 70,--. Nach den Ergebnissen der EM
waren die Erwartungen der Österreichischen Nationalmannschaft im Hinblick auf ein bei der
WM erwartetes noch stärkeres Teilnehmerfeld bescheiden angelegt. Überraschenderweise
konnten sich unsere Athleten aber in dem starken Teilnehmerfeld doch sehr gut behaupten:
Peter Mohr erzielte in der Klasse Männer bis 80 kg den 7. Platz und verfehlte nur sehr
knapp das Finale. Peter war sehr gut in Form, hatte allerdings Mühe das Gewichtslimit
für die 80kg Klasse zu erreichen und konnte erst nach der Abwaage mit dem Aufladen
beginnen. Deshalb wirkte seine Muskulatur nicht ganz so voll, wie die der vor ihm
Plazierten. Eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Austria Cup war bei Thomas
Burianek festzustellen. Der sympathische und stets gelassene Wiener beeindruckte nicht nur
im Wettkampf, sondern auch außerhalb die Fans und Zuschauer. Bei einer vom malaysischen
Bodybuildingverband organisierten Tour durch die Innenstadt von Malakka in offenen
Radfahrzeugen, sogenannten Trishaws präsentierte Thomas seine besten Posen,
so daß sich viele Zuseher und Fans mit ihm fotografieren lassen wollten. Gerald Weghofer
befand sich bei seinem ersten internationalen Antreten ebenfalls in sehr guter Form, hatte
allerdings in der Eliminationsrunde das Pech, daß er in einem Fünfervergleich zu den
Pflichtposen aufgerufen wurde, in dem sich neben ihm vier exzellente Athleten
präsentierten, so daß er das Semifinale nicht erreichen konnte. Gerald Weghofer verfügt
aber zweifellos über das genetische Potential er ist erst 23 Jahre alt in
der Zukunft eine hervorragende Plazierung bei einer Weltmeisterschaft zu erzielen.
Insgesamt 61 Nationen und über 150 Athleten nahmen an den Weltmeisterschaften teil.
Anläßlich der Abwaage wurden pro Klasse auch zwei Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip
für eine Antidopingkontrolle ausgelost, wobei deren Ergebnisse schon vor dem Finale
vorlagen, so daß der ein oder andere Finalist wegen positiver Dopinganalyse gar nicht
mehr zum Finale antreten konnte. Beispielsweise erwischte es in der Klasse Männer bis 90
kg den spanischen Vizeeuropameister. In der Anlage finden Sie die
Ergebnislisten dieser Veranstaltung, welche allerdings noch als vorläufig zu verstehen
sind, da die Ergebnisse der Antidopingkontrollen, der die ersten vier jeder Klasse
unterzogen wurden, noch nicht berücksichtigt sind. Aufgrund der Ergebnisse der
Antidopingkontrolle wurden folgende Athleten disqualifiziert: In der Klasse Männer bis 70
kg Mikhail Vorobiev, Rußland (ursprünglich 2. Platz) und Arturo Castaneda, Spanien
(ursprünglich 1. Platz). Männer bis 80 kg: Radek Suchomel, Republik Tschechien
(ursprünglich 2. Platz). Männer bis 90 kg: Richard Cada, Tschechische Republik
(ursprünglich 3. Platz), Alexander Vichnevski, Rußland (ursprünglich 1. Platz). Männer
über 90 kg: Robert Barna, Ungarn (ursprünglich 6. Platz), Serguei Chelestov, Rußland
(ursprünglich 1. Platz). Berücksichtigt man diese Disqualifikationen, muß man mit jenen
Athleten mitfühlen, die wegen der erfolgten Disqualifikationen in die Position eines
Weltmeisters oder Vizeweltmeisters aufrücken, am Wettkampftag aber jeweils ein
Dopingathlet als Sieger gefeiert wurde. Bemerkenswert ist, daß die russische
Nationalmannschaft durch die erfolgten Disqualifikationen zwei Weltmeister und einen
Vizeweltmeister eingebüßt haben. Meine Anregung wäre, daß in Zukunft von
allen Nationalmannschaften bei kontinentalen und Weltmeisterschaften verlangt werden
sollte, daß sie in Ansehung der teilnehmenden Athleten ihres Nationalteams den
urkundlichen Nachweis dafür erbringen können, daß die Athleten, die der
Nationalmannschaft angehören, vor dem Wettkampf einer Antidopingkontrolle, die von einem
IOC akkreditierten Labor durchgeführt wurde, unterzogen wurden und ein negatives Attest
ausgestellt bekommen haben. Denn es muß der offenkundigen Praxis ein Riegel vorgeschoben
werden, daß manche Nationen ohne jegliche Dopingkontrollen ihre Athleten am Wettkampf
teilnehmen lassen und dopingfreie Athleten erst durch Disqualifikationen in den
Medaillenrängen aufrücken und nicht in den Genuß des Erlebnisses kommen am Wettkampftag
als Sieger bzw. Medaillengewinner gefeiert zu werden. |
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II. IFBB Kongreß 19.11.2000, Malakka/Malaysien: |
Das Exekutivkomitee der IFBB hat folgende Änderungen
des Wettkampfreglements beschlossen: |
| Mit sportlichen Grüßen Axel Bauer Günther Schulz Präsident e.h. Schriftführer e h. |
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