ÖABBV-IFBB/AUSTRIA

öabbv.gif (3624 Byte)

öabbv2.gif (2817 Byte)

Klicken Sie hier um
das Rundschreiben 04/2005 als
PDF Dokument downzuladen


Zum betrachten benötigen Sie den Adobe
Acrobat Reader.
Download unter
http://www.adobe.de
 

PRÄSIDENT: MAG: AXEL BAUER

STROHGASSE 16/10 A-1030 WIEN

TELEFON +43(1)710 54 99, TELEFAX +43(1)710 54 99-9

HOMEPAGE: WWW.IFBB.AT E-MAIL: AXEL.BAUER@CHELLO.AT

E-MAIL:PRESIDENT@IFBB.AT

ANGESCHLOSSEN AN:

INTERNATIONAL FEDERATION OF BODYBUILDERS (IFBB), GAISF, UNESCO UND UIA

 


R U N D S C H R E I B E N    04 / 2005

 

 1.1. Bericht über die Weltmeisterschaften der Frauen (Bodybuilding, Fitness, Body Fitness) 22.-26.09.2005 
        St.Susanna/Spanien):


Die seit 2 Jahren in Österreich lebende Top Athletin Jana Linke-Sippl, sie stammt aus Neustadt/Orla, einer Kleinstadt in Thüringen (ehemaliges Ostdeutschland) – war Österreichs einzige Vertreterin bei den diesjährigen Weltmeisterschaften. Jana trainiert bereits seit 15 Jahren und möchte ihr Traumziel, eine IFBB – Profilizenz und in weiterer Folge eine Teilnahme beim Miss Olympia so bald wie möglich erreichen und wird Österreich auch – Qualifikation vorausgesetzt – bei der Masters WM in Budapest vertreten. Wie die bereits auf der Homepage des ÖABBV-IFBB/Austria veröffentlichten Fotos von Jana anlässlich des Qualifikationswettkampfes für die WM beweisen, war sie in absoluter Topform und konnte sich zu Recht Hoffnungen auf den Titel machen. Die sympathische Sportlerin verfügt über ein „complete package“, als Highlights sind ihre außergewöhnlich gut ausgeprägte Oberarmmuskulatur sowie die fantastische Beinentwicklung zu nennen. Insgesamt verfügt sie über eine sehr ausgewogene Körperentwicklung bei sensationeller Definition.

In St. Susanna traf Jana auf stärkste internationale Konkurrenz insbesondere die mehrfache Welt- und Europameisterin Aurelia Grozajova aus der Slowakei, die regierende Europameisterin Elena Shportun aus Russland sowie die frisch gebackene World Games Siegerin Agnieszka Ryk aus Polen. Wenn man an Jana etwas kritisieren kann, dann ist es die etwas schüchterne Bühnenpräsenz, für die es allerdings keinen erkennbaren Anlass gibt, beim nächsten Antreten wäre eine etwas geringere Zurückhaltung empfehlenswert. Sehr zu ihrem Ärger und ihrer Enttäuschung belegte sie den 5. Platz, obwohl dies ein Ergebnis ist, mit dem jede andere Athletin zufrieden wäre – schließlich handelt es sich um einen Finalplatz bei einer Weltmeisterschaft, wo die Konkurrenz immer am Stärksten ist. Hinzukommt, dass sie ausschließlich gegenüber international renommierter Konkurrenz das Nachsehen hatte, selbst die viert Platzierte Carla Cabau aus Italien ist regierende Vizeeuropameisterin. Nicht recht nachvollziehbar war die Umsetzung der Bewertungsrichtlinien für Frauen Bodybuilding durch die Kampfrichter. Hier kommt es nämlich nicht in erster Linie auf weibliche Attraktivität an, wie dies etwa bei der Body Fitness Klasse der Fall ist, sondern auf Muskelmasse, Definition, Symmetrie und Harmonie. Unter diesen Gesichtspunkten ist unverständlich, wie der nicht besonders massigen, ebenso wenig harmonischen, jedoch blendend definiert Polin Agnieszka Ryk der Weltmeistertitel zuerkannt werden konnte. Bei Carla Cabau mögen die Kampfrichter vielleicht von einer vordergründigen erotischen Ausstrahlung beeindruckt worden sein, welche in einem hinreißenden Posing blendend zur Geltung kam, bei dieser Athletin stört aber immens ein vorstehender Bauch, wie man ihn etwa bei männlichen Profibodybuildern als „Schildkrötenbauch“ kennt.

Aurelia Grozajova präsentierte sich in der üblichen, exzellenten Form, ihr 3. Platz war ebenfalls eine – jedenfalls für die Slowaken – negative Überraschung. Die 2. Platzierte Russin, Elena Shportun, hatte zwar eine weibliche Figur und war nicht besonderes definiert, mit dieser Form wäre sie aber in der Body Fitness Klasse besser aufgehoben gewesen. Vielleicht waren den Kampfrichtern die ausgeprägte Muskulatur und Definition unserer Athletin zu imposant, als dass sie ihr eine bessere Platzierung zuerkennen hätten können. Trotzdem kam unter dem Strich für Jana eine exzellente Finalplatzierung heraus, auf die sie stolz sein kann – herzliche Gratulation!!!

Mit über 45 teilnehmenden Ländern und rund 170 teilnehmenden Athletinnen und Athleten war die WM ein großer sportlicher Erfolg, St. Susana als Zentrum des Frauen Bodybuilding und Fitness Sports hat sich bereits als Fixpunkt in unserem Sport etabliert und ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Jahren eine weitere Ausweitung der Veranstaltung stattfindet.

Einmal mehr zeigte sich die Vormachtstellung osteuropäischer Athletinnen, wobei man die Leistungen der Athleten unseres Nachbarlandes Deutschland dem gegenüber besonders hervorheben muss. Mit Natalie Falk, Rosana Muller, Dorota Szczesna und Regiana da Silva konnte der osteuropäischen Phallanx Paroli geboten werden, Regiana da Silva gelang sogar der – hoch verdiente – Weltmeistertitel.

Keine Expansion war in der Klasse Männer Fitness festzustellen, obwohl sich der Spanier Adrian Christian Ghit, gegen Frantisek Bartos und Tomasz Pietras durchsetzte.

 
1.2. Grand Prix Pepa/Opava 2005 05.11.2005 Opava / Tschechische Republik:

Am 05.11.2005 findet der 27. Grand Prix Pepa/Opava in Opava Silesian Theater in Opava/Tschechische Republik statt. Athleten, die an diesem Wettkampf teilnehmen wollen mögen sich bitte unverzüglich beim Präsidenten des ÖABBV-IFBB/Austria Mag. Axel Bauer, Strohgasse 16/10, 1030 Wien, Tel.: 0043 1/ 710 54 990, Email Adresse: axel.bauer@chello.at melden. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Teilnahme an diesem Wettkampf nur möglich ist, wenn vorher eine Startgenehmigung durch den Vorstand des ÖABBV-IFBB/Austria erteilt ist. Nähere Informationen zu diesem Wettkampf findet man unter der Internetadresse: http://www.pepasport.cz
 
 II. Mustafa Mohammad und Susanne Niederhauser – große sportlicher Erfolge im Profilager:


2.1.
Susanne Niederhauser und Mustafa Mohammad konnten sich bei den letzten Profiwettkämpfen der IFBB in Amerika blendend in Szene setzen. Mustafa Mohammad belegte beim Bulk Nutrition’s Charlotte Pro den ausgezeichneten 4. und bei der Europa Supershow in Arlington Texas
den 5. Platz. Beachtenswert ist vor allem auch die Tatsache, dass Mustafa Mohammad erstmals als Österreicher in der Ergebnisliste für den Profiwettkampf „Bulk Nutrition´ s Charlotte Pro“ geführt wurde, wohin gegen er bei der Europa Supershow in Arlington/Texas noch als Jordandier geführt wurde.

Mustafa Mohammad bestach schon bei der 2005 IFBB Europa Supershow mit blendender Harmonie und Ästhetik immer spektakulärer wird seine Oberkörperentwicklung, vor allem im Bereich der Schultern und der Oberarme. Da seine Vorbereitung aber ganz auf den Mr. Olympia ausgerichtet war, war er bei der Europa Supershow noch nicht richtig trocken. Deutlich erkennbar war ferner eine signifikante Verbesserung seiner Rückenmuskelentwicklung. Die Beine muss er nicht mehr mit schweren Gewichten trainieren und kann sich ganz auf die Definitionsentwicklung konzentrieren. Beim Charlotte Pro zeigt er eine deutliche Formsteigerung vor allem bedingt durch eine wesentlich bessere Definition, verblüffend war lediglich, dass er Athleten wie George Farah vor sich hatte, welche nicht annähernd seine Klasse hatten. Berücksichtigt man die neue Wertungsrichtlinie im Profibodybuilding (IFBB PRO ADVISORY NOTICE 2005-001-Symmetry & natural Aesthetics) dann müsste dies zu einer deutlich besseren Bewertung von Mustafa führen, da er gerade Symetrie und eine natürlich ästhetische Gesamterscheinung zu seinen Stärken zählen kann, diese Attribute findet man beim Sieger dieser beiden letzten IFBB Pro Wettkämpfe vor dem Mr. Olympia, Branch Warren, nicht.

2.2.
Susanne Niederhauser erreichte bei der Europa Supershow in Arlington/Texas in der Leichtgewichtsklasse den hervorragenden 3. Platz und musste sich nur den Amerikanerinnen Tonja Williams und Antoinette Norman geschlagen geben.

Sie kämpft mit dem gleichen Problem wie Mustafa. Von der Ästhetik Harmonie und Symmetrie ist sie zweifellos eine der schönsten, wenn nicht gar die schönste Profibodybuilderin. Jene Muskelmasse und Definition, die bei den Spitzenathletinnen auf dem Profisektor derzeit gebracht wird, erscheint für sie aber unerreichbar und zwar nicht zu letzt aus dem Grund, dass sie so extrem nicht aussehen will. Deswegen überlegt Susanne Niederhauser den Wechsel in die Body Fitness Klasse.

 

 

Mit sportlichen Grüßen 

Mag. Axel Bauer                  Günther Schulz                                 Erwin Zimmermann
Präsident                             Schriftführer e.h.                               Kassier e.h.


  © Copyright 2005  www.ifbb.at & Kammermayer Robert- All rights reserved.