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R U N D S
C H R E I B E N 04 / 2003 |
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I.Weltmeisterschaften
der Junioren und Senioren Teneriffa/Kanarische Inseln/Spanien 05.
08.12.2003
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Teneriffa ist mit 2053 km² die größte Insel der Kanaren. Das
Erscheinungsbild dieser Insel wird durch eine lange Gebirgskette
mit dem schneebedeckten Berg Teide dominiert. Dieser gigantische
Vulkankegel hat eine Höhe von 3780 m über den Atlantik. Das ganze
Jahr hindurch ist Teneriffa ein beliebtes Reiseziel. Zahllose
Pflanzen sind in Teneriffa beheimatet, es gibt große bewaldete
Berge und große Ländereien in denen Bananen, Tomaten, Kartoffeln
und andere landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Die
Strände sind spektakulär, es gibt Strände mit schwarzem Sand,
andere haben goldfarbenen Sand.
Wettkampfstätte:
Santiago Martin Pavilion Santa Gruz de Tenerife mit einer
Kapazität von 5000 Sitzplätzen und einer Bühne mit den Dimensionen
25 x 7 m. Es handelt sich hiebei um den größten und
bestausgestattetsten Pavillon der Insel. Die Licht- und Tonanlage
entspricht dem höchsten Standart der IFBB.
Offizielles Hotel:
Maritim Hotel Tenerife
El Burgarde s/n
39400 Puerto de la Cruz
Los Realejos
Tenerife
Telefon: 00 34 922 37 9000
Fax: 00 34 922 37 9037
Das Hotel ist an einem ruhigen Platz unmittelbar am Meer gelegen
und ist umgeben von einer 35000 m²großen privaten Gartenfläche mit
riesigen Swimmingpools und einem großen Bodybuildingstandart
entsprechenden Fitnesscenter. Das Maritim Hotel Tenerife ist eines
der besten Hotels der Insel.
Aktivitäten:
Tauchschule, Fitnesscenter, Volleyball, Fußball, Basketball etc.
Alle Zimmer sind mit Satelliten – TV, Radio, Telefon, Minibar,
Klimaanlage und Balkon mit Panoramablick ausgestattet.
Unterbringung:
Das Organisationskommittee trägt die Kosten der Unterbringung mit
3 Mahlzeiten pro Tag beginnend ab Freitag/Mittagessen wie folgt:
maximal 12 Athletinnen/Athleten pro Nationalen Verband können am
Wettkampf teilnehmen, mit den folgenden Aufteilungen:
Männliche Junioren:
(1 weiblicher oder männlicher Junioren - Bodybuilder oder 1
Junioren – Fitnessathlet kann bis zum Alter von 21 Jahren an
Wettkämpfen teilnehmen. An seinem/ihrem 21. Geburtstag ist die
Athletin/Athlet nicht mehr Junioren, sondern Athlet der
allgemeinen Klasse). 2 Kategorien
männliche Junioren Bodybuilding
bis 75 kg und über 75 kg insgesamt dürfen maximal 3 Athleten in
diesen Klassen starten.
Junioren Frauen Bodybuilding:
Eine offene Klasse mit maximal 2 Athleten.
Junioren Fitness:
2 Kategorien bis 160 cm und über 160 cm mit maximal 3 Athletinnen
insgesamt.
Seniorinnen Frauen Bodybuilding:
1 offene Kategorie mit maximal 1 Teilnehmerin.
Senioren Männer Bodybuilding über 40 Jahre:
2 Gewichtskategorien bis 80 kg und über 80 kg mit maximal 2
Athleten in den 2 Kategorien.
Senioren Bodybuilder über 50 Jahre:
1 offene Klasse mit maximal 1 Athleten.
Insgesamt sohin maximal 12 Athleten.
2 offizielle Delegierte pro Land sind zugelassen wenn ein Land 3
oder mehr Athleten entsendet. Ein offizieller Delegierter ist
zugelassen pro Land,
wenn nur 1 oder 2 Athleten entsendet werden.
IFBB Executive Council Members erhalten Einzelzimmer.
Delegierte und Athleten werden in Zweibettzimmern (2 Personen pro
Zimmer) untergebracht.
Extra Delegierte:
Package:
Ein Package wurde vom Organisationskommittee zusammengestellt,
welches folgende Leistungen erhält:
- 3 Nächte Unterbringung im Hotel
- 3 Mahlzeiten pro Tag
- Tickets für Semifinale und Finale
- Tickets zum Abschlussbankett
- Transport zwischen Flughafen und Hotel/Wettkampfhalle
- ID - Card
- Offizielles T-Shirt
- Offizielles Teilnahmediplom
Preise für das Package:
1 Person im Zimmer € 500,00
2 Personen teilen sich ein Zimmer € 400,00
Backstage Bereich/Umkleideräume:
Zutritt zum Backstage Bereich ist ausschließlich jenen Personen
die dort unbedingt notwendig sind erlaubt.
Betreuer und Trainer
die den Athleten im Umkleideraum helfen müssen dasselbe Geschlecht
haben wie der Athlet den sie betreuen.
Kameras/Videos:
Foto- und Videokameras sind im Backstage Bereich und in den
Umkleideräumen nicht erlaubt außer es handelt sich um
ordnungsgemäß akkreditiertes Personal der Presse jedenfalls ist
die Benutzung von Kameras im Umkleidebereich
strengstens verboten
– dies gilt auch für akkreditierte Fotographen.
Bekleidungsvorschriften bei der Parade der Nationen:
Die Bekleidungsvorschriften für Delegierte und Funktionäre bei der
Parade der Nationen lauten wie folgt:
Schwarze Anzugschuhe, graue Hosen, weißes Hemd, IFBB - Krawatte,
blauer Blazer mit IFBB – Emblem.
Hotel Deposit:
Beim check - in wird pro Person eine Kaution von € 100,00 für
allfällige Ausgaben eingehoben, welche entstehen können (Telefon,
Room - Service etc.). Der unverbrauchte Teil der Kaution wird beim
check-out retourniert. Um die Abwicklungsmodalitäten zu
erleichtern wird der Chef-Delegierte oder Teamchef ersucht eine
Kreditkarte zur Verfügung zu stellen oder einen entsprechenden
großen Bargeldbetrag für das gesamte Team zu hinterlegen. Diese
Person wird für sämtliche Ausgaben die von Mitgliedern seines
Teams verursacht werden, verantwortlich gemacht. Bitte informieren
sie die Mitglieder ihres Teams vor der Abreise, dass diese keine
zusätzlichen Ausgaben tätigen sollen.
Teilnahmegebühr:
Junioren Kategorie:
Teilnahmegebühr € 50,00 pro Athlet
Seniorenathleten und offizielle Delegierte:
Registrierungsgebühr: € 200,00 diese Teilnahmegebühr muss an die
IFBB anlässlich der Ankunft in Teneriffa vor dem Check-in ins
Hotel bezahlt werden.
Währung:
Währung in der europäischen Union ist Euro. 1 € entspricht etwa
1,1 US Dollar.
Klima:
Während dem Monat Dezember beträgt die Durchschnittstemperatur
zwischen 15 und 20° C.
Elektrischer Strom:
220 V
Offizieller Flughafen:
Es gibt 2 internationale Flughäfen in Teneriffa:
Teneriffa Nord und Teneriffa Süd. Der offizielle Flughafen für die
Weltmeisterschaften ist Teneriffa Nord. Das Organisationskommittee
hat diesen Flughafen ausgesucht, weil er näher bei St. Cruz de
Tenerife und Porto de la Cruz liegt und von mehr Fluglinien
angeflogen wird, als der andere Flughafen der Insel. Das
Organisationskommittee wird für alle offiziellen Athleten,
Delegierten und registrierten Begleitpersonen kostenlos die
Transporte bei der An- und Abreise (Anreisetag: 05.12.2003;
Abreisetag 08.12.2003) organisieren. Um dies reibungslos
durchzuführen müssen den Organisationskommittee die Anreise und
Ankunftszeiten fristgerecht bekannt gegeben werden.
Nationalhymnen:
Alle teilnehmenden Nationen müssen ihre Nationalhymne auf Kassette
mitbringen. Die Aufnahme muss einer separaten Kassette erfolgen
und darf nicht auf einer Kassette drauf sein, wo sich auch
Posingmusik befindet.
Posingmusik:
Die Posingmusik kann entweder in Form einer Kassette oder einer CD
beigebracht werden. Jeder Athlet muss seien Namen auf der
Kassette/CD anbringen.
Namhaftmachung internationaler Wertungsrichter:
Um den Kampfrichterkomitee die Auswahl der Kampfrichter für diesen
Wettkampf zu erleichtern wird ersucht so bald wie möglich jene
Kampfrichter gegenüber Rafael Santonja, Vorsitzender des IFBB
Kampfrichterkommitttees, namhaft zu machen, welche als
Kampfrichter am Wettkampf teilnehmen müssen. Alle internationalen
Kampfrichter müssen ihre internationale Kampfrichterkarte nach
Teneriffa mitbringen.
Vorzeitige Ankunft:
Jegliche nationale Verbände die vor dem offiziellen Anreisetag
Freitag 05.12.2003 anreisen oder länger als bis zum offiziellen
Abreisetag Montag 08.12.2003, bleiben sind für ihre Kosten selbst
verantwortlich.
Die Transportleistungen des Organisationskommittees beginnen
offiziellen am Freitag den 05.12.2003 alle Nationalteams die vor
diesem Tag ankommen oder nach dem offiziellen Abreisetag abreisen,
sind für ihre Transportkosten selbst verantwortlich.
Anti-Doping-Kontrollen:
Anti-Doping-Kontrollen werden durch ein IOC akredititiertes
Laboratorium durchgeführt. Auch Fitness-Athleten sollen einer
Anti-Doping-Kontrolle unterzogen werden.
Zeitplan
Freitag, 05.12.2003
Ankunft der Teams
12:00 – 14:30 Uhr Mittagessen
18:00 Uhr Technical Meeting
19:00 Uhr Abwaage/Feststellung der Körpergrößer
21:00 Uhr Abendessen
Samstag, 06.12.2003
07:00 – 10:00 Uhr Frühstück
12:00 – 14:30 Uhr Mittagessen
15:00 Uhr Abfahrt der Busse zur Wettkampfstätte
16:00 Uhr Semifinale
21:00 Uhr Rückfahrt mit den Autobussen zum Hotel
21:30 Uhr Abendessen
Sonntag, 07.12.2003
07:00 – 10:00 Uhr Frühstück
10:00 Uhr Sightseeing
12:00 – 14:30 Uhr Mittagessen
16:30 Uhr Abfahrt der Busse zur Wettkampfstätte
17:30 Uhr Finale
21:30 Uhr Rückfahrt der Busse zum Hotel
22:00 Uhr Abschlussbankett
Montag, 08.12.2003
07:00 – 09:00 Uhr Check-out und Abreise
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II.Medienbericht
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In der Ausgabe der Wiener Stadtzeitung „Falter“ Nr. 37 vom
12.09.2003 wurde auf Seite 70 ein Artikel mit Titel „Nutella,
Schweiß und Proteine“ und dem Lead:
„Bodybuilding Gang – Bangs, Marihuana und Anabolika: Ist die
Bodybuilding – Szene, wie sie Arnold Schwarzenegger in jetzt
aufgetauchten alten Interviews beschrieben hat?“ Alexander Sturm
erzählt aus dem Leben eines Wiener Bodybuilders.“ Die Redakteurin
Julia Orthner beschäftigt sich in dem Artikel mit dem Leben des
Alexander Sturm, im zivilen Beruf Bänker und seinem Zugang zum
Bodybuildingsport. Ingesamt ein amüsant geschriebener Artikel, wer
ihn nachlesen will, muss im Falter – Archiv blättern.
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III.Internationaler
Austria Cup, Österreichische Neulingsmeisterschaften,
Österreichische Meisterschaften der Junioren und Senioren,Steirische
Landesmeisterschaften 2003
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Starke Athleten – begeistertes Publikum – toller Gaststar –
persönliche Daamen – all das konnte man beim diesjährigen
internationalen Austria Cup erleben:
Mustafa Mohammad, seit einigen Jahren IFBB - Profi mit zuletzt
ansteigender Form lieferte – völlig kostenlos und als persönliches
Sponsoring für den ÖABBV-IFBB/Austria – einen sensationellen
Gastauftritt, in welchem er mit extremer Muskulosität und
Muskelmasse, insbesondere mit einer unwirklichen
Oberschenkelmuskulatur beeindruckte. Aber auch im Oberarm-,
Schulter-, Rücken- und Brustbereich zeigte sich Mustafa stark
verbessert, so dass mit einem guten Abschneiden bei den
bevorstehenden Profiwettkämpfen zu rechnen ist.
Schwer zu kauen hatte so mancher österreichischer Athlet an dem
starken Team welches von unseren Freunden aus Ungarn zum
Internationalen Austria Cup entsandt wurde. So nahm die Tragödie
ihren Lauf: Peter Mohr – Vorjahresgesamtsieger im Austria Cup –
wurde durch den Ungarn Laszlo Berkes so demoralisiert, dass er das
Handtuch warf und nicht mehr zur WM Qualifikation antrat. Wenig
erfreuliches gab es im Bereich Frauen Bodybuilding und Fitness aus
österreichischer Sicht zu vermelden. Mit Ausnahme von Veronika
Aranyos ist der Fitness- Bodyfitnesssektor praktisch vakant und im
Bodybuildingbereich muss man – bei allem Respekt für die
Leistungen der Damen – konstatieren, dass von Europa – bzw.
Weltklasse nicht im entferntesten die Rede sein kann.
Ganz anders freilich die Situation bei den Männern: Hier sah man
einige Weltklasseleistungen: an Manfred Petautschnig kommt so
schnell keiner heran, nicht nur verteilen sich bei ihm 120,8 kg
hart austrainiertes Wettkampfgewicht auf eine Körpergröße von 1,87
m, sondern der Gigant aus Salzburg versteht es auch diese Masse
entsprechend in Szene zu setzen, ein wahrhaft erfurchtgebietender
Gesamteindruck. In ähnlich guter Form präsentierte sich „Ronzofant“
Ronald Ullram, wenn er auch beim Stechen um den Gesamtsieg von der
Masse und Klasse des Salzburgers sichtbar beeindruckt war.
Vorjahresgesamtsieger Peter Mohr zeigte das mit Abstand beste
Posing der gesamten Veranstaltung, da hat er sich wirklich etwas
einfallen lassen, besser kann man es fast nicht mehr machen.
Abermals wurde unser Nachwuchsproblem offenbar, denn in den beiden
Juniorenklassen waren lediglich drei Athleten am Start.
In den Seniorenklassen sah man neben zwei wirklich entbehrlichen
Darbietungen eine Weltklasseleistung des Tirolers Christian
Pickelmann. Besonders erfreulich war, dass am diesjährigen Austria
Cup Athletinnen und Athleten aus sämtlichen Bundesländern
Österreichs teilnahmen.
Besonders spannend verliefen die Männerklassen bis 80 kg bis 85 kg
und über 90 kg. Ein sensationelles Comeback gelang Michael Tschann,
welcher bestens definiert und konditioniert zum Wettkampf antrat.
In dem aus Mustafa Mohammad’s Fitnesscenter, American Fitness,
stammenden Kujtim Merturi hatte er aber einen ebenbürtigen Gegner.
Christian Binder konnte trotz engagierter Performance in das Duell
dieser beiden Topathleten nicht eingreifen, ist aber auf Grund
seiner guten Veranlagung zweifellos eine Zukunftshoffnung. Robert
Klein hatte sich sehr gewissenhaft auf diesen Wettkampf
vorbereitet, zeigte aber nicht jene plastische Muskulosität und
Definition, wie man sie von den beiden Topathleten zu sehen bekam.
Zwar nur den fünften Platz im Austria Cup, aber den
Neulingsmeistertitel, erzielte der für das Top Gym startende
Sofiane Chniba. Ausschließlich Topathleten sah man in der
Männerklasse bis 85 kg. Die beiden Steirer Bernd Enzi und Reinhard
Lichtenegger waren bestens austrainiert und zeigten ein
eindrucksvolles Posing. Lichtenegger beeindruckte zusätzlich mit
einer wirklich exzellenten Harmonie und Ästhetik, zweifellos
ebenfalls ein Mann der Zukunft. Showman Roman Kronberger – ihm
gelang bei seiner Kür ein perfekter Spagat – war diesmal auch
wirklich gut definiert, vor allem Bauch und Beine präsentierte er
von vorne mit stark verbesserter Definition. Die extreme V-Form
des Oberkörpers bedingt durch breite Schultern und einer winzigen
Taille begünstigte ihn in der Symmetrie-Runde. Für internationale
Aufgaben muss er allerdings noch deutlich an Muskelmasse und Tiefe
vor allem in Rücken, Brust, Oberarmen und Schultern zulegen. Peter
Mohr zeigte sich im Oberkörperbereich und auch in den
Oberschenkeln trotz geringeren Körpergewichtes massiger als im
Vorjahr, schien aber schon nach dem ersten Vergleich angestrengt
und außer Atem. Entgegen den Erwartungen produzierte sich aber
nicht Roman Kronberger als sein stärkster Gegner, sondern der
Ungar Laszlo Berkes, welcher zwar nicht über Mohr’s Ästhetik, aber
doch über eine bessere Oberschenkel- und Rückenentwicklung
verfügte. Insgesamt betrachtet aber waren beide Athleten
gleichwertig, die Kampfrichter waren sich in der Bewertung des
Ungarn nicht ganz einig, ein Kampfrichter sah ihn sogar auf dem
dritten Platz. Bei der Vorwahl erhielt Mohr von den Kampfrichtern
zwei, der Ungar aber fünf erste Plätze, im Finale erhielt Mohr
drei und Berkes vier erste Plätze, so dass insgesamt ein
Punkteabstand von vier Punkten Berkes zum Sieg genügten.
In der Männerklasse bis 90 kg konnten einem die beiden Teilnehmer,
Michael Zimmermann und Ronald Ullram – allerdings aus
unterschiedlichen Gründen – leid tun. Michael Zimmermann war in
sehr guter Form traf aber auf einen übermächtigen Gegner. Ronny
andererseits hätte sich sicher über zahlreichere Konkurrenz
gefreut und musste sich daher nicht besonders anstrengen.
Im Schwergewicht gab es einige Überraschungen: Zunächst tauchte
mit Roman Gruber (Gitti City Fitaktivclub Stockerau) ein Athlet
auf, der durch extreme Masse vor allem im Oberarm- und
Schulterbereich begeisterte. Kolportierten Ankündigungen zufolge
soll Mario Hemmer (Fitnesscenter Olympia Schwechat) im festen
Glauben gewesen sein, Manfred Petautschnig „zu panieren“, musste
sich aber dann doch warm anziehen. Bei der Vorwahl fehlte es an
Farbe und insgesamt am Topconditioning. Dessen ungeachtet verfügt
Hemmer über eine sehr gute Harmonie und versteht sich auch zu
präsentieren, mit Ausnahme der Latissimuspose von vorne, welche er
„verzog“, sah er auch in den Pflichtposen sehr gut aus. In der
Abendveranstaltung, wo er sogar einen dritten Platz erhielt,
zeigte sich wieviel eine gute Farbe zur Verbesserung des
Gesamterscheinungsbildes beitragen kann. Eine engagierte
Präsentation lieferte unser Teilnehmer bei der Junioren WM in
Espinho/Portugal, Lukas Lenhart, welcher wesentlich besser
definiert als zuletzt antrat, jedoch von der Muskelmasse her
gegenüber den Top Drei deutlich abfiel. Christian Pickelmann
zeigte eine sehr solide Leistung und belegte den dritten Platz.
Ein wahrer Gigant stellte sich aus Ungarn zum Wettkampf: Robert
Barna, ausgestattet mit einer tödlichen Doppelbizepspose, einem
vollen, breiten und dichten Rücken sowie massiven und gut
geformten Oberschenkeln – wenn auch vielleicht nicht mit der
letzten Muskelschärfe – war nahe daran den Salzburger Giganten,
Manfred Petautschnig, ins Wanken zu bringen. Zweifellos zwar Barna
für Petautschnig ein wirklicher Gradmesser für die bevorstehende
Weltmeisterschaft. In der Seniorenklasse zeigte Sigi Tschann eine
sehr gute Definition und Farbe, das konnte man von Helmut
Martinovic wirklich nicht behaupten. Was hier geboten wurde,
sollte den eigenen vier Wänden vorbehalten bleiben. Der Wiener
Rainer Mayer mag für einen über 50 jährigen eine sportliche Figur
haben, bei einem Bodybuilding Wettkampf ist er aber Fehl am Platz.
Und dann diese Posing-Musik!!
Den Gesamtsieg der Männer holte sich verdient der Salzburger
Manfred Petautschnig, Ronny Ullram hatte zwei Kampfrichter mit
seiner Performance derart beeindrucken, dass sie ihn als Nummer
eins sahen.
Zurück zu den Juniorenklassen: Es waren zwar nur drei Athleten am
Start, Erik Forster und Dominik Moser zeigten aber gute
Leistungen, Mark Greiner zeigte ebenfalls eine anerkennenswerte
Leistung.
In den Frauen Bodybuilding Klassen zeigte sich Ernestine Hofbauer
gut definiert, Patricia Vrabetz war um eine gute Leistung bemüht.
In der Frauenklasse über 57 kg waren die Athletinnen jedoch
wesentlich muskulöser. Silvia Ratkowitsch aus Tirol (Fit & Sun
Telfs) hatte mit ihrem ästhetisch – femininen Gesamtpaket gegen
die muskulösere und leider auch maskuliner wirkende
Niederösterreichin Helga Pölzlbauer das Nachsehen.
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IV. Internationale Süddeutsche Meiserschaft 26.10.2003
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Das offizielle österreichische Nationalteam belegte bei diesen
hervorragend organisierten Meisterschaften in Schwabmünchen
folgende Plätze:
Frauen Fitness- Figurklasse: Veronika Aranyos 1. Platz
Frauen Bodybuilding: Helga Pölzlbauer 1. Platz
Silvia Ratkowitsch 2. Platz
Männer bis 90 kg: Ronald Ullram 2. Platz
Männer über 90 kg: Manfred Petautschnig 1. Platz
Männer bis 80 kg: Christian Binder 8. Platz
Männliche Senioren: Christian Pickelmann 1. Platz
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V.
Mister Olympia 2003 Las Vegas/Nevada/USA
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Wer Ronny Coleman abgeschrieben hatte, hat die Rechnung ohne den
Wirt gemacht: In der Form seines Lebens deklassierte Coleman seine
Konkurrenz, allen voran seine beiden Landsleute Jay Cutler und
Dexter Jackson. Eine sehr starke Leistung zeigte der
viertplazierte Dennis James. Wiederum Fünfter wurde der Deutsche
Günther Schlierkamp. Man muss dem Klassemann Ronny Coleman
wirklich zu diesem Sieg gratulieren, er hatte sich nach seiner
Vorjahresniederlage beim GNC – Pro-Cup gegen Günther Schlierkamp
und seiner schwachen Leistung beim letzten Mister Olympia viel
Kritik gefallen lassen müssen und hat sich diese offenbar zu
Herzen genommen. Coleman präsentierte sich extrem wuchtig (287
pounds), messerscharf definiert und mit gerade zu
gewaltiger
Rücken-, Brust-, Schulter-, Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur.
Günther Schlierkamp, von vielen als Mister Olympia 2003 gehandelt,
hatte ebenso wenig wie der zweite heiße Favorit, Jay Cutler, eine
Chance auf den Sieg. Jay Cutler präsentierte sich zwar in Topform,
konnte aber mit der gewaltigen Steigerung Colemans aus dem Vorjahr
nicht annähernd mithalten. Schlierkamp war zwar wiederum in
ausgezeichneter Form (vor allem im Finale) konnte Coleman aber
nicht gefährden. Etwas überraschend war die Platzierung des durch
einen Trizepseinriss gehandicapten Kevin Levrone, so schlecht
hatte man ihn bei einem Mister Olympia noch nie gesehen, trotzdem
belegte er mit dem sechsten Platz einen Finalplatz. Bei
Schlierkamp wirkte ein massives Krampfaderngeflecht am rechten
Oberschenkel oberhalb des Knies und im Unterschenkelbereich
störend. Dass nicht Schlierkamp, sondern Dexter Jackson einen
Aufstieg schaffte lag wohl daran, dass dieser eben einer jener
Athleten ist, die auch vom ästhetischen Standpunkt her gefällig
aussehen (messerscharfe Taille, volle runde Muskeln –
Hauptschwäche nach wie vor der zu wenig tiefe und zuwenig nach
unten gezogene Latissimus). Wohlverdient war der vierte Platz von
Dennis James. Dieser hatte in der letzten Phase seiner
Wettkampfvorbereitung mit privaten Problemen zu kämpfen – seine
Mutter war in Deutschland in ein Spital mit Herzproblemen
eingeliefert worden. Er war zweifellos in der bisher besten Form
seines Lebens.
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VI.
IFBB Amsterdam Procup 2003
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Renommierte Athleten wie Günther Schlierkamp, Art Atwood, Troy
Alves, Jay Cutler und Ernie Taylor nahmen an diesem Wettkampf
teil, bei dem der Präsident des ÖABBV – IFBB/Austria, Mag. Axel
Bauer, als Kampfrichter fungierte. Die Athleten waren extremen
Belastungen ausgesetzt zumal einige von Ihnen nicht nur am Mister
Olympia, sondern auch am Russian Pro Grand Prix und Pro Grand Prix
von England teilnahmen. Aus österreichischer Sicht war vor allem
das Abschneiden von Mustafa Mohammad interessant. Mustafa trat in
der bisherigen Bestform seines Lebens an und konnte mit seiner
hervorragenden Mischung aus Symmetrie, Harmonie, Definition,
exzellenter Oberschenkel-, Bauchmuskel-, Brust-, Schulter- und
Armentwicklung nicht nur die Kampfrichter sondern auch das
Publikum von seinen Qualitäten überzeugen und schaffte mit dem
dritten Platz völlig verdient die Qualifikation für den Mister
Olympia 2004. Da staunte der 135 kg schwere deutsche Günther
Schlierkamp nicht schlecht, denn manche Kampfrichter hatten
Mustafa sogar erste und zweite Plätze gegeben. Ernie Taylor befand
sich ebenfalls in der Form seines Lebens, scheiterte aber an Jay
Cutler, der sich wuchtig und muskulös sowie ausreichend definiert
präsentierte. Sehr enttäuschend war die Leistung des Mister
Olympia – Teilnehmer, Troy Alves, welcher zwar einen sehr
wuchtigen massiven und definierten Oberkörper präsentierte, im
Gluteus Beinbizeps und Wadenbereich zeigte er aber massive
Schwächen, Beinbizeps und Gluteus waren schwabbelig. Bemerkenswert
war die Leistung von Art Atwood wenn man bedenkt, dass er vor
kurzem einen Meniskuseinriss erlitten hat. Während des Finales kam
es zu einem Eklat: Der Promotor Ex-Mister Olympia Dorian Yates
wurde während der Veranstaltung von einem Unbekannten attackiert
und zu Boden geschlagen. Angeblich soll Yates im Rotlichtmilieu
verkehren und darin die Ursache für die überraschende Attacke
gelegen sein.
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VII.
Grand Prix Slovakia:
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24 Teilnehmer aus 5 Nationen (Slowakei, Tschechien, Frankreich,
Kanada und Österreich) nahmen an diesem traditionell in Trnava
ausgetragenen Wettkampf teil. Unser Repräsentant, Lukas Lenhart,
hatte in der Klasse über 90 kg einen schweren Stand. Er
präsentierte sich sympathisch und erntete mit seiner Posingkür
viel Applaus. Lukas belegte in dem starken Schwergewichtsfeld den
achten und letzten Platz.
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VIII. Promil Cup, Hradez Kralove, Tschechien:
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Helga Pölzlbauer, Roman Kronberger und Roman Gruber nahmen an
diesem internationalen Wettkampf in Tschechien teil. Insgesamt
starteten 51 Teilnehmer aus 4 Ländern (Tschechien, Deutschland,
Polen, Österreich). In der Frauen Bodybuilding-Kategorie erzielte
Helga Pölzlbauer den dritten Platz. In der Männerklasse bis 90 km
konnte sich Roman Kronberger überzeugend durchsetzen und schaffte
den Klassensieg gegen 12 Konkurrenten aus anderen Ländern.
Souverän auch die Leistung des Niederösterreichers Roman Gruber,
der in der Männerklasse über 90 kg den zweiten Platz belegte.
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IX. Sport-Fitness-Cup 2003, Zlazovize/Tschechien
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Bei diesem Wettkampf waren nur fünf Teilnehmer aus zwei Nationen
am Start. Roman Kronberger gewann die Kategorie bis 90 kg.
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X.
Weltmeisterschaften der Männer 06.-10.11.2003 Mumbai / Indien:
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Kaum wurde der in Deutschland lebende Ägypter Ahmed Hamedy mit
einem knappen Zweipunktevorsprung gegenüber Manfred Petautschnigg
zum Sieger erklärt und hatte ein ägyptischer Delegierter Hamedy
die ägyptische Nationalflagge aus dem Zuschauerraum zugeworfen
wurde ein Feuerwerk gezündet, welches dem Finale dieser
Weltmeisterschaft wahrhaftig einen Knalleffekt lieferte. Es
regnete nämlich nicht nur Lammetta und Papierschnitzel auf
Athleten und Zuschauer herab, sondern ging auch die Bühne in
Flammen auf und musste diese in einer Notaktion gelöscht werden.
Die verdatterten Journalisten und Kampfrichter sprangen von ihren
Sitzen auf und wandten sich zur Flucht, doch das Feuer war so
rasch eingedämmt, dass keine wirkliche Gefahr für die ca.
10-12.000 Zuschauer, welche sich im Kricket-Stadion in Mumbai zum
Finale der Bodybuildingweltmeisterschaft der Männer eingefunden
hatten, bestand. Publikumsliebling und erklärter Favorit der
Medien war allerdings nicht der Sieger Hamedy, sondern unser
Manfred Petautschnig, der sich seit seiner Ankunft im Mumbai der
Journalisten und Fans kaum erwehren konnte. Immer wieder musste er
für Fans für Fotos posieren, Journalisten als Interviewpartner zur
Verfügung stehen und wurde sogar eigens gemeinsam mit dem
Tschechen Peter Weinlich zur Aufzeichnung einer Fernsehsendung für
den renommierten Sender ESPN in das Gold’s Gym Mumbai zitiert.
Das
Interesse der Medien galt vor allem deshalb dem österreichischen
Nationalteam bestehend aus Manfred Petautschnig und Ronald Ullram,
weil Österreich als Herkunftsland von Arnold Schwarzenegger im
Zusammenhang mit dessen Wahl zum Gouverneur von Kalifornien
besonderes Augenmerk der Medienvertreter genoss. Deshalb wurde
auch im Sportteil der renommierten Tageszeitung „Express“
halbseitig ein Bildbericht über die österreichische
Nationalmannschaft veröffentlicht. Manfred wusste wohl anfangs
nicht, ob er sich mehr über den Gewinn der Silbermedaille freuen,
oder den Verlust der Goldmedaille ärgern sollte. Fest steht
jedenfalls, dass er mit diesem Ergebnis (vorbehaltlich der
Ergebnisse der Anti-Doping-Kontrolle) das beste Ergebnis eines
österreichischen Schwergewichtlers seit der Silbermedaille Thomas
Burianek’s bei der WM in Prag 1998 erzielt hat. Bei der Vorwahl
kristallisierte sich ein 3-Kampf zwischen dem Tschechen Peter
Weinlich, dem Ägypter Ahmed Hamedy und Manfred Petautschnig ab.
Alle drei Athleten waren in etwa gleichwertig. Peter Weinlich
präsentierte sich sehr harmonisch und definiert und zeigte
besonders eindrucksvolle Oberarm- und Oberschenkelmuskeln. Der
Ägypter beeindruckte im Line-up durch einen sehr harmonischen und
ästhetischen Gesamteindruck, gemeißelte Bauchmuskeln und extreme
Definition. In Punkto Definition stand ihm unser Manfred um nichts
nach, war er doch mit rund 123 kg Wettkampfgewicht nicht nur der
Schwerste sondern auch der am besten definierte Athlet des
gesamten Schwergewichtsfeldes. Manfred’s Oberschenkel- und
Wadenentwicklung sind ja bereits legendär. Er konnte sich aber im
Vergleich zu seinem letzten Start insbesondere im Schulter-,
Brust- und Oberarmbereich nochmals steigern und zeigte unglaublich
definierte Serratusmuskeln. Gegenüber Hamedy fiel er nur in der
Rückenentwicklung etwas zurück, dafür hatte aber Hamedy nicht
annähernd so gute Beine und Oberarme. Bei der Vorwahl trennten die
drei Prätendenten um den Sieg lediglich drei Punkte, den
Zweipunkterückstand auf Hamedy konnte Manfred im Finale, bei dem
er die gleiche Platzziffer wie Hamedy erzielte, aber nicht mehr
aufholen.
Die Männerklasse bis 90 kg war von der Leistungsdichte her die
stärkste Kategorie mit renommierten Athleten wie dem mehrfachen
Europa- und Weltmeister Thomas Scheu, und den beiden Polen Bogdan
Szczotka und Pavel Brzozka. Szczotka ist regierender
Europameister. In diesem Klassefeld belegte Österreichs Vertreter,
Ronald Ullram, den hervorragenden neunten Platz. Der Ronzofant
trat ebenfalls in persönlicher Bestform an und beeindruckte durch
eine gleichmäßige Körperentwicklung bei sehr guter Muskelmasse und
Definition vor allem im Schulter-, Rücken- und Oberarmbereich.
Lediglich die Beinmuskulatur, vor allem der Beinbizeps müssen noch
verbessert werden, um beim nächsten Antreten eine Finalplatzierung
zu erreichen. Die von der Firma Procam veranstalteten
Weltmeisterschaften zählten von der medialen Positionierung und
vom Publikumsinteresse zum Besten was man je gesehen hat. Ich kann
mich an kein Finale erinnern, bei dem derart viele Zuschauer (es
waren rund 12.000) dabei waren. Das zu den „leading hotels of the
world“ zählende Oberoi war zweifellos in den letzten 20 Jahren das
beste Hotel, welches für eine Amateurmeisterschaft der IFBB zur
Verfügung gestellt wurde. Die Organisatoren scheuten wirklich
keine Mühen und Kosten um den teilnehmenden Athleten und
Funktionären ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft so angenehm
wie möglich zu gestalten. Einmal mehr zeigte sich aber auch bei
diesen Weltmeisterschaften die Vormachtstellung der europäischen
Athleten. Mit dem Gesamtsieger, Rene Zimmermann, aus der Schweiz
hat erstmals ein Athlet der Männerklasse bis 75 kg den Gesamtsieg
bei einer Weltmeisterschaft erzielt.
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XI.Beschlüsse des IFBB Executive Council und des IFBB Kongresses:
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Beschluss Nr. 1:
Bei Bodybuilding-Meisterschaften der Männer und Frauen entfallen
künftig bei der Vorwahl Runde 1 die zwei Drehungen in entspannter
Haltung (Line-up von vorne und Line-up von hinten). Stattdessen
werden die Athleten angewiesen vier Pflichtposen auszuführen und
zwar in numerischer Reihenfolge und in Gruppen von nicht mehr als
fünf Athleten gleichzeitig. Die Kampfrichter sollen diese Zeit
dazu benützen ihre individuellen Vergleiche zusammen zu stellen,
welche unmittelbar auf diesen Wettkampfteil folgen. Es handelt
sich hierbei um folgende vier Pflichtposen:
1. Doppelbizeps von vorne
2. Seitliche Brust
3. Doppelbizeps von hinten
4. Bauch und Beine
Beschluss Nr. 2:
Für Frauenbodybuilding wird das Posing von 90 Sekunden auf 60
Sekunden reduziert.
Beschluss Nr. 3:
Für Mixed–Pairs-Bodybuilding wird die Länge der Posingkür von 120
auf 90 Sekunden reduziert.
Beschluss Nr. 4:
In den Frauen-Fitnessklassen werden vor den individuellen
Vergleichen die Athletinnen in numerischer Reihenfolge und in
Gruppen von nicht mehr als 5 Athletinnen gleichzeitig angewiesen
die 4 Vierteldrehungen auszuführen, wobei die Kampfrichter diesen
Wettkampfteil dazu benützen sollen ihre individuellen Vergleiche
zusammen zu stellen, welche unmittelbar auf diesen Wettkampfteil
folgen.
Beschluss Nr. 5:
Für Frauen-Fitness ist die Benützung von Hilfsmitteln jeglicher
Art (Props) verboten. Während der Fitnesskür ist es keiner
Teilnehmerin erlaubt irgendwelche Hilfsmittel zu verwenden, welche
Material, Substanzen oder andere Gegenstände jeglicher Art auf der
Bühne zurücklassen, welche ein Sicherheitsrisiko für andere
Athletinnen herbei führen, oder es notwendig machen würden die
Bühne zu reinigen.
Beschluss Nr. 6:
Für die Disziplin Frauen-Fitness wird die Länge der Kür bei der
Vorwahl auf 60 Sekunden limitiert. Im Finale darf die Kür nicht
länger als 90 Sekunden dauern.
Beschluss Nr. 7:
Für die Disziplin Frauen-Bodyfitness gibt es folgende Größen
Kategorien:
1. bis zu und inklusive 158 cm (fünf Fuß und zwei Inches)
2. bis zu und inklusive 164 cm (fünf Fuß und vier Inches)
3. über 164 cm (fünf Fuß und vier Inches)
Beschluss Nr. 8:
Für die Disziplin Frauen-Bodyfitness steigen nur die Top Fünf von
der Vorwahl in das Finale auf.
Beschluss Nr. 9:
Die Namen der fünf Finalisten sollen nach der Vorwahl
veröffentlicht werden.
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XII.
Vorläufiger IFBB Terminkalender 2004
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Bezeichnung des Wettkampfes |
Ort |
Datum |
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European Men’s Bodybuilding
Championships |
Budapest/Ungarn |
14.-17. Mai 2004 |
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European Women’s Bodybuidling-Fitness and
Bodyfitness Championships |
Teneriffa/Kanarische Inseln/Spanien |
28.-31. Mai 2004 |
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European Juniors Bodybuilding und Fitness
Championships |
Polen |
2. Woche Juni 2004 |
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World Juniors und Masters Championships |
Opava/Tschechische Republik |
Mitte Oktober 2004 |
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World Women’s Bodybuilding-Fitness und
Bodyfitness Championships |
offen |
offen |
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Word Men’s Bodybuilding Championships |
Moskau/Russland |
04.-08.11.2004 |
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Mit sportlichen Grüssen
Mag. Axel Bauer
e.h.
Günther Schulz e.h.
Präsident
Schriftführer |
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