An
alle Athletinnen und Athleten,
Funktionäre und Verbandspersonen
des ÖABBV-IFBB / Austria
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Von
den 21 Proben, die an Hand der Austestung der Proben der 3
jeweiligen Klassensieger und in dem zufälligen Auswahlverfahren
gezogen wurden, befand sich keine
einzige positive Analyse.
Offenbar beginnt das
Anti-Doping-Programm der IFBB zu wirken, zumal in der
Vergangenheit (etwa bei den Weltmeisterschaften der Männer 2000
in Malaka/Malaysien) weit weniger erfreuliche Ergebnisse erzielt
wurden. |
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Das
malerische Akita war der Austragungsort der World Games 2001. Akita
liegt in der 6. größten Präfektur Japans, die Westseite liegt am
japanischen Meer, die anderen 3 Seiten werden durch Berge begrenzt.
71 % der Fläche Akitas ist bewaldet. In Akita gibt es zahlreiche
Sehenswürdigkeiten, insbesondere die Nationalparks (Towada
Hachimantai Nationalpark, Oga, Chokai und Kurkoma Quasi), Akita ist
bekannt als das Land der heißen Quellen wegen der Vielzahl dort
vorkommender Quellen.
In diesem beeindruckenden geographischen
Ambiente fanden die World Games 2001 statt, an denen 2.500 Athleten
und Funktionäre in 24 Sportarten mit 90 teilnehmenden Ländern
teilnahmen. Über 16.000 Zuschauer nahmen an der Eröffnungsveranstaltung,
die im Yabase Stadion stattfand, teil. Bei der Eröffnungszeremonie
waren unter anderem IWGA Präsident Ron Fröhlich, GAISF (General
Association of International Sports Federations) Präsident Dr. Un
Yong Kim, 15 Präsidenten nationaler olympischer Komitees und 10
Mitglieder des IOC teil. IOC Senior Vice President, R. Kevan Gosper,
eröffnete die 6. World Games und war auch bei der Vorwahl des
Bodybuildingbewerbes gemeinsam mit Ron Fröhlich anwesend. Am
Bodybuildingwettkampf in der Akita City Cultural Hall nahmen 55
Athleten und 36 Funktionäre aus 25 Ländern teil. Die Organisation
der World Games funktionierte derart perfekt, daß unsere
Teilnehmer, Susanne Niederhauser und Manfred Petautsching vom
bestorganisierten Wettkampf sprachen, an dem sie je teilgenommen
hatten. Sowohl die Wettkampfstätte, als auch die Hotelunterbringung
und insbesondere die persönliche Betreuung der Funktionäre des
Organisationskomitees der World Games stellten die Athleten in jeder
Hinsicht zufrieden. Für seine Verdienste um den Bodybuildingsport
wurde dem Präsidenten des japanischen Bodybuildingverbandes,
Hitoshi Tamari, der "Oscar state memorial award"
verliehen. |
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| In dieser Klasse setzte sich der 5fache
Weltmeister Anwar el Amawi, Ägypten, gegen seinen Erzrivalen aus
Brasilien, Jose Carlos Santos durch. Den 3. Platz belegte der
Amerikaner Marvin Ward.
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| Der harmonische und bestens definierte Igor Kocis aus der Slowakei konnte
sich knapp aber verdient gegen den Schweizer Rene
Zimmermann durchsetzen. Den für ihn wohl enttäuschenden 3. Platz
belegte der Amerikaner Derrik Farnsworth.
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| In dieser Klasse war der Deutsche Andreas Becker, der schon bei der WM
und EM 2000 beeindrucken konnte, der dominierende Athlet und
sicherte sich den Titel vor den beiden Lokalmatadoren aus Japan
Joshihiro Yano und Makoto Tashiro
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| In
dieser Klasse konnte sich der in Deutschland lebende
Studiobesitzer Pavlos Mentis aus Griechenland gegen den Slowaken
Juraj Vrabel und den Amerikaner Tito Raymond, klar durchsetzen.
Daß Pavlos Mentis hier zum Favoritenkreis zählen würde, war
schon aufgrund seiner Leistungen bei der EM und WM 2000 zu
erwarten.
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In dieser stark besetzten Klasse ruhten die österreichischen Hoffnungen auf den mächtigen Schultern des Salzburger Giganten Manfred Petautschnig. Schon bei der Vorwahl war klar, daß Manfred auf einem der vordersten Plätze landen würde, die Gewichtsklasse zeigte aber, daß hier zu unterschiedliche Athleten zusammengefaßt waren. Der Deutsche Thomas Scheu, der sonst in der Klasse bis 90 kg startet, mußte sich hier gegenüber Athleten behaupten, welche teilweise um mehr als 30 kg schwerer waren als er. Am Sieg des Littauers Olegas Zhuras gab es allerdings nichts zu rütteln, dieser Athlet konnte seit der WM 2000 enorm zulegen und präsentierte sich in absoluter Topform. Das Gleiche gilt aber auch für unseren Manfred Petautsching, der gegenüber der EM 2001 (Baku/Aserbaidjan) eine deutliche Formsteigerung erzielten konnte. Daß Manfred letztlich aber hinter Thomas Scheu den 3. Platz belegte, dürfte seinen Grund weniger darin haben, daß Thomas Scheu von der Muskelmasse und Definition her gesehen besser war als Manfred Petautsching, als in der größeren internationalen Erfahrung und der demgemäß größeren internationalen Bekanntheit. Der 3. Platz in dieser starken Klasse stellt aber zweifellos eine ganz herausragende Leistung dar, mit der Manfred Petautsching ein höchst erfolgreiches Wettkampfjahr 2001 abschließen konnte. Er verfügt zweifellos über das Potential in den nächsten Jahren einen Europa- oder Weltmeistertitel zu erringen. Die hinter ihm plazierten Athleten, Stefan Hawlik aus der Slowakei und Skip la Cour, waren ebenfalls renommierte Athleten, die sich in sehr guter Form präsentierten. |
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In dieser Klasse war die arrivierte Pam Kusar aus den USA eine
Klasse für sich und konnte die Japanerin Uta Mitsuma auf den 2.
Platz verweisen. Die Deutsche Sandra Weber belegte den 3. Platz.
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In
dieser Klasse zeichnete sich ein spannender Dreikampf um den Sieg
zwischen der Slowakin Jana Purdjakova, der Deutschen Cornelia
Junker und unserer Weltmeisterin 1999, Susanne
Niederhauser, ab. Betrachtet man die derzeit gültigen
Wettkampfregeln für Damen-Bodybuilding, so ist Harmonie und
Femininität vor Muskelmasse und Definition zu stellen. Unter
diesem Gesichtspunkt erscheint es völlig unverständlich, wie die
Deutsche Cornelia Junker letztlich den 1. Platz erzielen konnte.
Zwar verfügte sie über eine gute Muskelmasse und Definition,
konnte aber bei weitem nicht in Puncto Harmonie und Femininität
mit unserer Susanne mithalten. Selbst die 3. Platzierte Jana
Purdjakova ist in Puncto Harmonie und Femininität gegenüber der
Deutschen Cornelia Junker zu bevorzugen. Auch wenn unsere Susanne
Niederhauser, die sich in perfekter Form, nämlich in der Form
ihres Lebens befand, über den 2. Platz zunächst sehr enttäuscht
war, ist doch hervorzuheben, daß auch der 2. Platz bei einem
derartigen Wettkampf sehr hoch einzuschätzen ist, wenn auch
Susanne Niederhauser bereits Weltmeisterin ist und daher naturgemäß
über die Entscheidung in dieser Klasse nicht glücklich sein
konnte.
Zusammenfassend
hat unser Team bei den World Games 2001 eine ganz hervorragende
Leistung erbracht, zu der wir den beiden Athleten ganz herzlich
gratulieren. Einen ausführlichen Bildbericht über die World
Games 2001 finden Sie auf unserer homepage www.ifbb.at
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Der slowakische Amateur Body-building Verband hat auch für den
diesjährigen 12. Grand Prix Slowakia wiederrum ein
österreichisches Team zur Teilnahme eingeladen. Im Hinblick
darauf, daß dieser Termin allerdings mit den österreichischen
Neulingsmeisterschaften und dem Austria Cup kollidiert werden die
Landesverbände ersucht möglichst unverzüglich dem Präsidenten
des ÖABBV-IFBB/Austria bekannt zugeben, welche Athleten sich für
eine Teilnahme an diesem Wettkampf interessieren. Teilnahme
berechtigt sind ausschließlich Männer, wobei die Gewichtsklassen
– 70 kg, - 80 kg, - 90 kg und über 90 kg ausgeschrieben sind.
Im Sinne der in den letzten Jahren geflogenen Tradition, daß
wechselseitig Athleten aus der Slowakei und Österreich bei
Wettkämpfen der Nachbarländer starten, wäre es wünschenswert,
wenn sich zumindest einige Athleten zur Teilname an diesem
Wettkampf anmelden würden.
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Mit Disziplinarerkenntnis vom 05.09.2001 hat der VDA des ÖABBV-IFBB/Austria gegen Alexandra Hinterbauer und Ingrid Neuhofer wegen der Teilnahme an der "Weltmeisterschaft" der NABBA (Miss Universe), einer Organisation, die keine Anti-Doping-Kontrollen durchführt, jeweils eine unbedingte Sperre in der Dauer von 3 Monaten verhängt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
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In der Anlage finden Sie die Ausschreibung für den
internationalen Austria Cup und die österreichischen
Neulingsmeisterschaften 2001 samt den Qualifikationen zur WM der
Männer und WM der Junioren und Senioren 2001.
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