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I.Meisterschaftsberichte |
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1.1.
Internationaler Austria Cup 23.10.2004
Wien: |
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Ziemlich enttäuschend war das Leistungsniveau und die
Teilnehmerzahlen bei dem mit Spannung erwartenden Höhepunkt der
Herbstsaison 2004. Trotz ausländischer Beteiligung in der Frauen
Fitnessklasse und Frauen Bodybuildingklasse, welche das Niveau der
Veranstaltung etwas auffettete und einem respektablen Gastauftritt
des Olympian, Mustafa Mohammad, kann man nicht beschönigen,
dass das Leistungsniveau der österreichischen Athleten teilweise
weit hinter dem internationalen Niveau liegt. Bemerkenswert
ist, dass die Männer Bodyfitnessklasse immer besser angenommen
wird und diesmal jene Klasse mit der höchsten Teilnehmerzahl war.
Mit der aus Deutschland stammenden nunmehr in der Steiermark
lebenden Bodybuilderin, Jana Linke-Sippl, zeigte sich aber
immerhin im Frauen Bodybuilding eine Lichtgestalt für die Zukunft.
Bemerkenswert war das große Zuschauerinteresse, trotz im Vergleich
zum Vorjahr stark reduzierter Quantität und Qualität der Athleten,
strömten deutlich mehr Zuschauer als im Vorjahr in die bei der
Abendveranstaltung fast ausverkaufte Wettkampfhalle.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Salzburgerin Ilka
Schwengl, welche sowohl in der Frauen Bodybuildingklasse bis
52 kg, als auch in der Frauenfitnessklasse startete und beide
Klassen gewann. Sie war Österreichs erste Vertreterin in der
Fitnessklasse bei der WM der Frauen 2004 in Santa Susana/Spanien
und der WM der Junioren und Senioren in der Klasse Frauen
Bodyfitness über 35, wo sie den 6. Platz belegte. Ilka hat
eine ausgezeichnete Figur mit ausgeglichener Muskelentwicklung in
allen Muskelgruppen, eine sehr schöne Linie und Symmetrie und kann
es sich daher aussuchen, ob sie lieber im Bodybuilding, Fitness
oder Bodyfitness startet. Dass sie früher Turnerin war sieht man
an ihrer bestens choreografierten und mit zahlreichen turnerischen
Elementen versehenen Kür.
In
den Frauen Bodybuildingklassen stach vor allem Jana Linke-Sippl
hervor, sie war hinsichtlich Muskelmasse und Definition eine
Klasse für sich.
In
der Männer Fitnessklasse zeigte Markus König aus der
Steiermark eine engagierte Präsentation bei seiner Kür, in der
Körperbewertung ließ er aber eine Schulter hängen und verhinderte
dadurch einen sonst exzellenten Gesamteindruck. Sehr interessant
war die um vier ausländische Teilnehmer bereicherte Frauen
Fitnessklasse, alle Teilnehmerinnen - vielleicht mit Ausnahme der
noch etwas unroutiniert wirkenden Viola Varga – zeigten
sowohl einen ausgezeichneten Körper, als auch graziöse und
temperamentvolle Küren. Mit Vivien Gal war auch eine
international höchst erfolgreiche Athletin aus Ungarn am Start,
welche sich aber unserer Ilka Schwengl klar geschlagen
geben musste.
In
der Männer Bodyfitnessklasse war Rudolf Behring/Niederösterreich
der klar beste Athlet. Rudolf Koller belegte mit seinem
ästhetischen Körper verdient den zweiten Platz, Karl Brunner,
einer der definiertesten Athleten, belegte den dritten Platz. Kaum
zu fassen, was für eine Kür Clemens Moser aus Tirol
hinlegte. Zur Musik von Michael Jackson spielte er in obszönen
Posen an seinem Geschlechtsteil herum und sorgte damit nicht nur
bei den Kampfrichtern, sondern auch beim Publikum für Empörung und
Gelächter. Routinier Walter Mock musste sich mit dem
vierten Platz begnügen. Erfreulich war, dass in den Junioren
Klassen insgesamt fünf Athleten am Start waren. Der klar beste
Athlet war Eric Forster aus Wien, welcher sich deutlich
sowohl in Muskelmasse als auch Qualität von den übrigen Junioren
abhob. In den Männer Bodybuildingklassen waren Roman Kronberger
und Alexander Sturm die besten Athleten. Unglaublich, dass
in der Klasse Männer bis 90 kg nur ein einziger Athlet am Start
war. Kronberger zeigte sich recht gut in Form, es scheint
ihm aber nicht mehr zu gelingen sichtbare Formsteigerungen zu
erzielen. Von der Genetik begnadet wie kaum ein Anderer verfügt er
an internationalen Maßstäben gemessen, weder über die notwendige
Muskelgröße noch Muskeldichte und Definition um bei einer EM oder
WM im Vorderfeld zu landen. Stark verbessert zeigte sich hingegen
Alexander Sturm, der mit geschätzten 5 kg mehr als im
Frühjahr, als er bei der EM in Ungarn teilnahm, antrat, ohne
gegenüber seinem letzten Antreten an Definition einzubüßen. Er
degradierte die anderen drei Teilnehmer in seiner Klasse sowie
seine Kontrahenten beim Stechen um den Gesamtsieg zu Statisten und
gewann völlig verdient nicht nur seine Gewichtsklasse, sondern
auch den Gesamtsieg und rechtfertigte mit seiner Form auch die
Entsendung zur WM der Männer nach Moskau/Russland. Der mit
Spannung erwartete Gastauftritt von Mustafa Mohammad wurde
vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen. Allerdings zeigte sich
Mustafa relativ glatt und konnten viele Leute nicht glauben, dass
er nur eine Woche später beim Mister Olympia antreten würde.
Dessen ungeachtet lieferte Mustafa eine große Show und begeisterte
das Publikum mit seiner ungeheuren Muskelmasse. Er ist derzeit
zweifellos der beste österreichische Athlet.
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1.2
WM der Junioren/Senioren Opava/Ostrava/Tschechische
Republik 01. bis 04.10.2004:
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Die österreichische Nationalmannschaft bestehend aus Ilka
Schwengl (Frauen Bodyfitness über 35 Jahre), Hannes
Fehringer (Männer 40 bis 49 Jahre bis 80 kg), Günther
Schulz, Kazimir Glaser und Mag. Axel Bauer fand
nach einer anstrengenden Anreise per PKW eine perfekte
Organisation durch den tschechischen Verband vor. Etwas
erschwerend war allerdings die Trennung von Athleten von einem
Teil der Funktionäre, die Wettkampfstätte und das Athletenhotel
befanden sich in Ostrava, die Funktionäre des Executive Council
und Kazimir Glaser wohnten hingegen in dem 30 km entfernten Opava.
Das Niveau der Athleten war in allen Klassen durchwegs
ausgezeichnet, mit Ausnahme vielleicht der Juniorinnen
Bodybuildingklasse. Ein erstaunlicher Leistungsstandard war vor
allem in der Senioren Männerklasse bis 80 kg festzustellen, in der
sich unser Hannes Fehringer mit seinem 11. Platz
recht gut behaupten konnte. Ilka Schwengl wurde in der neu
eingeführten Bodyfitnessklasse über 35 Jahre von den Kampfrichtern
äußerst unterschiedlich beurteilt. Sie erhielt sowohl erste, als
auch letzte Plätze, schließlich kam in der Endabrechnung der etwas
unglückliche 6. Platz heraus.
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1.3
WM der Männer 04. bis 08.11.2004
Moskau/Russland: |
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Österreichs einziger Repräsentant bei diesem
Wettkampf, der Wiener Alexander Sturm, hatte in der nicht
nur zahlenmäßig, sondern auch qualitativ am stärksten besetzten
Männerschwergewichtsklasse über 90 kg einen schweren Stand. Im
Line-up stand er unmittelbar neben dem späteren Vizeweltmeister,
Rolandas Pocius (Litauen). Alexander war in seiner
persönlichen Bestform und präsentierte sich im Line-up und bei den
Vergleichsposen im Rahmen der Eliminationsrunde auch äußerst
vorteilhaft, der Leistungsstandard in dieser Klasse war aber
derart stark, dass er keine Chance auf das Semi-Finale hatte.
Seine Muskelentwicklung und Definition im Bereich Beinbizeps und
gluteus maximus war einfach fabelhaft. Wie hoch der
Leistungsstandard war, erkennt man schon daran, dass der
Vorjahresweltmeister aus Ägypten, Ahmed Hamouda, das Finale
trotz stark verbesserter Form nicht erreichte. Einige
(unroutinierte) Kampfrichter waren vom Niveau der Athleten derart
überwältigt, dass sie leere Wertungszettel abgaben bzw. nicht
einmal in der Lage waren, einen Vergleich zu beantragen. Nach
eingehender Sondierung zeichnete sich ein Dreikampf zwischen
Olegas Zhuras (Litauen), seinem Landsmann Rolandas Pocius
und dem Weissrussen Alexeij Shabunia ab. Der letztgenannte
Athlet hat sicher das größte Zukunftspotenzial, denn er verfügt
bei äußerst harmonischer und symetrischer Gesamterscheinung über
überragende Muskelmasse, lediglich bei der Definition zeigten sich
einige Schwächen. Der massivste und am besten definierteste
Athlet, Olegas Zhuras, entschied den Wettkampf knapp vor
seinem darüber äußerst verärgerten Landsmann Rolandas Pocius,
der als Sicherheitsbeamter tätig ist. Die WM wurde vom russischen
Fernsehen direkt übertragen. Der Financier dieser Veranstaltung,
der Vize-Gouverneur der Region Chelyabinsk, Konstantin
Bochkarev, ließ sich die WM die Kleinigkeit von USD 1 Million
kosten. Die Unterbringung der Athleten erfolgte im exzellenten
5-Stern Hotel Medzdunarodnaija, organisiert wurde eine äußerst
interessante, private Führung durch den Kreml. Beim
Abschlussbankett wurden Kavier, Sekt, Wein und Wodka im Übermaß
kredenzt, mehrere Folklore-Gruppen und Bands wechselten einander
mit illustren Darbietungen ab.
Der lange Zeit in Österreich lebende und
trainierende Pole, Bogdan Szczotka, erfüllte sich mit dem
Weltmeistertitel in der 90 kg – Klasse einen Lebenstraum,
scheiterte im Stechen um den Gesamtsieg aber gegen den um mehr als
20 kg schwereren Olegas Zhuras. Wie hoch das Niveau bei
dieser Meisterschaft war zeigte sich im Vergleich zu dem am selben
Wochenende abgehaltenen Profi-Grand Prix. An diesem nahm,
ungeachtete der Unzulässigkeit der Vermischung von Amateuren und
Profis bei einem Wettkampf, auch der Schwergewichtler Sergei
Tsinkunkow, der erklärte Liebling des Vize-Gouverneurs von
Chelyabinsk, Konstantin Bochkarev, teil und belegte
dort den dritten Platz. Im Amateurbewerb lag er nach dem Vorkampf
lediglich auf dem vierten Platz und schied vor dem Finale wegen
angeblicher Verletzung aus. Bedauerlicherweise musste auch bei
dieser Meisterschaft festgestellt werden, dass immer mehr Athleten
unnatürlich aufgefüllte Muskelpartien, insbesondere Deltamuskeln,
Bizeps-, Trizeps- und Quadrizepsmuskeln aufweisen. Das EBFF
Medical Committee (Prof. Dr. Friedhelm Beuker) entdeckte
zahlreiche Fälle vermuteten Synthol-Missbrauchs und entwickelte
ein Verfahren, mit dem derartige Auswüchse in Zukunft nachgewiesen
und geahndet werden können. Mittels mobilen Sonographen wird in
Zukunft festgestellt werden können, ob Ölinjektionen in die
Muskulatur vorgenommen wurden. Die entsprechenden rechtlichen
Grundlagen müssen allerdings erst geschaffen werden. Prof. Beuker
berichtete im Rahmen des Kongresses ausführlich über seine
Wahrnehmungen und veröffentlichte in seinem Bericht auch einige
Lichtbilder, welche bei einem Athleten, der sich darauf zu
erkennen glaubte, zu massiven Protesten und Ankündigung
rechtlicher Schritte führten. Neben der großartigen
Schwergewichtsklasse war auch die Leistungsdichte in den übrigen
Klassen extrem hoch. Neben Bogdan Szczotka ist vor allem
die Leistung des deutschen Erich Beihl in der Klasse Männer
bis 90 kg hervorzuheben, er stellte nachdrücklich unter Beweis,
dass durch Trainingsdisziplin und enormen Einsatz für den Sport,
auch für einen Westeuropäer ein Vize-Weltmeistertitel möglich ist.
Er zeigte sensationelle Definition, vor allem im Bereich des
Bizeps und der Oberschenkel. In der Klasse Männer bis 85 kg
präsentierte sich der Russe Sergey Dmitriev in seiner
bisher persönlich besten Form und erzielte mit deutlichem Abstand
vor seinem Landsmann Artem Ivanov den Weltmeistertitel.
Äußerst beachtlich war auch die Leistung des Russen Rustam
Dgabrailov, der die Männerklasse bis 80 kg für sich entschied
und darüber hinaus auch noch mit der Trophäe des „most improved
Bodybuilders“ ausgezeichnet wurde. Wie stark seine Leistung zu
bewerten ist, zeigt sich auch darin, dass er Klassemänner, wie den
mehrfachen Weltmeister El Shahat Mabrouk (Ägypten), den
Brasilianer Louis Sarmento und den Russen Sergey
Shevaldin hinter sich gelassen hat. Nach zweijähriger
Wettkampfpause trat der mehrfache Welt- und Europameister Tagir
Fachrutdinov in der Klasse Männer bis 75 kg erneut auf den
Plan und zeigte, dass er trotz zahlreicher weißer Haare keinen
Rost angesetzt hatte, er dominierte diese Klasse von Beginn an,
obwohl er in seinem Landsmann Michail Vorobiev einen sehr
starken Gegner hatte. Der Bulgare Hristomir Hristov
dominierte die Klasse Männer bis 70 kg, er ist wirklich ein
fantastischer Athlet, welcher keine Schwachpunkte aufweist, wäre
er um 20 cm größer und hätte vergleichbare Muskelmasse und
Definition, wäre er ein würdiger Profi. Das übliche Duell zwischen
Anwar El Amawy (Ägypten) und dem Brasilianer Jose Carlos
Santos wurde diesmal durch den Malayen Sazali Abn Samad
gestört, welcher sich erstmals gegenüber seinen beiden
langjährigen Konkurrenten verdient durchsetzen konnte. Besonders
hervorzuheben sind die vom russischen Verband gesponserten
Trophäen, welche die Athleten erhielten. Es handelte sich
ausschließlich um wertvolle Bronze-Skulpturen, welche teilweise
fast die Hälfte des Wettkampfgewichtes so manches Athleten
erreichten. Die Trophäe für den Gesamtsieger wog stattliche 45 kg.
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1.4
WM der Frauen Fitness, Bodyfitness
Männer Fitness 17. bis 20.September 2004 Santa Susanna/Spanien: |
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Österreich war bei diesen Weltmeisterschaften – und dies ist ein
historisches Faktum – erstmals durch eine Athletin in der Frauen
Fitnessklasse (bis 160 cm) vertreten. Die aus dem Turnsport
kommende Ilka Schwengl verfügte über einen sehr
ästhetischen, symmetrischen und harmonischen Körperbau und zeigte
eine sehr ansprechende, von turnerischen Elementen geprägte, Kür
und erzielte in diesem starken Teilnehmerfeld den beachtenswerten
11. Platz. Santa Susanna wird auch 2005 die
Austragungsstätte für die Weltmeisterschaft der Frauen bleiben,
der Bürgermeister von Santa Susanna, Joan Campollier, hat
sich zur Aufgabe gemacht, Santa Susanna zu einer Art Weltstadt des
Fitnesssports zu machen und die Veranstaltung nächstes Jahr mit
einer größeren Fitness-Expo zu kombinieren.
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1.5
Mr. Olympia Weekend 28. bis 30.10.2004
Las Vegas/Nevada/USA: |
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Mit Spannung wurde aus österreichischer Sicht dem Abschneiden
unseres Mustafa Mohammad entgegengesehen, insbesondere,
weil er nach Andreas Münzer in den 90er Jahren die größte
Hoffnung Österreichs auf einen vorderen Platz bei diesem Bewerb
war und ist. Befürchtungen nach seinem Gastauftritt beim Austria
Cup, Mustafa wäre außer Form, bewahrheiteten sich Gott-sei-Dank
nicht, denn es gelang dem seine Heimat Jordanien nicht
verleugnenden „Neo-Österreicher“, das überschüssige Wasser
zwischen Haut und Muskulatur los zu werden und trat er beim Mister
Olympia in einer guten, wenn auch nicht optimalen Form an. Beim
Mister Olympia herrschen freilich ganz andere Gesetzmäßigkeiten,
es genügt nicht, dass man in Topform antritt, sondern man muss
auch bei den Kampfrichtern entsprechend ankommen, was bei der
üblichen Leistungsdichte beim Mister Olympia wahrlich kein
leichtes Unterfangen ist. Aus meiner persönlichen Sicht als
Kampfrichter bei diesem Bewerb ist zu den einzelnen Athleten in
der Reihenfolge ihrer Startnummern folgendes Resumée abzugeben:
-
Günter Schlierkamp
war von seiner Bestform weit entfernt und konnte sich eigentlich
nur in der Runde 1 relativ gut in Szene setzen. Er verfügte
weder über die Muskelmasse noch Muskelhärte, wie in seinem
besten Jahr 2002. Dass dieser Athlet einmal Ronnie Coleman
geschlagen hat, erschien kaum vorstellbar. Bodybuildingguru
Charles Glass, der Schlierkamp regelmäßig betreut, konnte mit
seiner Vorbereitungsarbeit wahrlich nicht zufrieden sein. Der
sechste Platz, den Günther letztlich belegte, ist ein Geschenk,
verdient wäre ein Platz zwischen Platz sieben bis zehn gewesen.
-
Kris Dim: Dieser
Athlet fällt vor allem durch eine Disharmonie zwischen einem
wuchtigen und auch relativ definierten Oberkörper mit schmaler
Taille und äußerst schwachen Beinen auf. In einigen Posen sieht
er allerdings wirklich fantastisch aus, sein Latissimus von
hinten ist wirklich sehenswert. Besonders auffallend ist seine
Oberarmentwicklung, wenn auch Gerüchte kursierten, er hätte
seine Trizepsmuskeln mit Öl aufgefüllt.
-
Dexter Jackson war in
der Form seines Lebens, gegenüber 2003 gewann er zusätzlich
Muskelmasse in Brust, Schultern, Oberarmen und Rücken, behielt
seine schlanke, messerscharfe Taille, fantastische
Serratusmuskeln und ein tiefer und auch breiter Rücken rundeten
den exzellenten Gesamteindruck ab. Meines Erachtens hätte Dexter
den zweiten Platz verdient, er war aber einer der größten
Leidtragenden der neu eingeführten Challenge-Round.
-
Ahmed Haidar war in
der für ihn üblichen guten Form ohne einen nachhaltigen Eindruck
bei den Kampfrichtern zu hinterlassen. Der in Florida lebende
Personal Trainer beeindruckt vor allem dann, wenn er allein auf
der Bühne steht, in Vergleichen mit anderen Athleten wirkt sich
seine geringe Muskelmasse jedoch nachteilig aus.
-
Chris Cormier war
weder extrem massig, noch sehr gut definiert, er ist aber
insgesamt ein sehr harmonischer Athlet mit ausgeglichener
Muskelentwicklung, bleibt aber immer hinter den Erwartungen
zurück. Nach seinem letzten Antreten beim Arnold’s Classic 2004,
wo er knapp den Sieg verfehlte, trat er diesmal in deutlich
schlechterer Form an und verfehlte zu Recht das Finale, hätte
meines Erachtens aber jedenfalls vor Günter Schlierkamp liegen
müssen.
-
Craig Richardson
zeigte fantastische Definition, sehr guten und tiefen Rücken,
extrem definierte und auch massige Oberschenkel, mangelnder
Bekanntheitsgrad und überwältigende Konkurrenz verhinderten aber
eine Platzierung auf den vorderen Rängen.
-
Pavol Jablonicky: Der
Sieger des ungarischen Grand Prix 2003 und 2004 trat in
persönlicher Bestform an, seine strukturellen Mängel und seine
nachhaltige Unfähigkeit einzelne Pflichtposen korrekt zu
präsentieren, verhinderten ein noch besseres Abschneiden.
-
Richard Jones: Er ist
der Athlet mit der schönsten Linie, ein wahrer Ästhet,
allerdings sind die Beine viel zu schwach. Kaum zu glauben, dass
dieser Athlet Pavol Jablonicky bei der Night of the Champions
geschlagen hat.
-
Troy Alves zeigte
eine schwache Vorstellung und konnte an seine Vorjahresleistung
nicht annähernd anknüpfen. Der Oberkörper von vorne betrachtet
zählt zu den besten, der Rest kann damit aber nicht mithalten.
Schwache Waden- und Beinbizeps sowie zu wenig Definition im
Rücken besiegelten sein Schicksal.
-
Jay Cutler: Gegenüber
der Schmalspurversion bei extremer Definition, welche er bei
seinem Sieg beim Arnold’s Classic 2004 präsentiert hatte, zeigte
sich Jay beim Mister O deutlich wuchtiger, dafür war die
Mittelpartie aber zu breit und vor allem von hinten zu wenig
Definition vorhanden. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, dass
er in dieser Form Dexter Jackson doch deutlich distanzierte.
-
Darrem Charles war
für mich in der Bestform seines Lebens, lediglich in der
Muskelmasse kann er mit den Top 6 nicht mithalten, aber was für
ein Posing!
Einfach grandios, kaum zu überbieten!
-
Johnnie Jackson
konnte sich bei diesem starken Feld nicht behaupten und fiel
gegenüber den Top 10 deutlich ab.
-
Gustavo Badell war in
der bisher persönlichen Bestform, harmonisch, wuchtig, bestens
definiert und ein wahrer Löwe in den Vergleichsposen. Seine
Aufwärtsentwicklung fand im Mister Olympia seinen Gipfelpunkt,
vor diesem Wettkampf hätte wohl niemand erwartet, dass er den
dritten Platz erzielt. Er war einer der großen Gewinner der
Challenge-Round.
-
Claude Groulx: Für
sich gesehen ein sehr guter Athlet, seine Oberarme sind
allerdings dermaßen schwach, dass sie eines Mister
Olympia-Teilnehmers unwürdig sind.
-
Markus Rühl zeigte
sich in ausgezeichneter Form, wuchtig, riesige Schultern, Brust,
unwirkliche Bizeps, von der Seite gigantomanisch, lediglich in
den Rückenposen fiel er gegenüber Athleten wie Ronnie Colemann,
Jay Cutler und Dexter Jackson deutlich ab. Wenn er bei gleicher
Masse einmal top definiert antritt, ist alles möglich.
-
Mustafa Mohammad
zeigte sich überraschenderweise gut definiert, seine
Oberschenkel zählen zu den Besten getoppt nur von Ronnie,
Doppelbizepspose von vorne wirkte sehr mächtig, in den
Rückenposen fehlte die Wucht und das Detail.
-
Dennis James: Sieht
von vorne mit seinen gigantischen Schultern, wuchtigen
Brustmuskeln und seiner schmalen Taille äußerst imposant aus,
doch wenn er anspannt, passiert nichts.
-
Victor Martinez: Ein
Athlet der in Zukunft noch von sich hören machen wird, war nicht
ganz optimal definiert, bis auf die Waden zeigte er aber eine
fantastische, komplette Körperentwicklung und hätte auch höher
platziert sein können. Angeblich ein laxer Trainierer, der das
Partyleben genießt. Davon hat man jedenfalls hier nichts
bemerkt!
-
Ronnie Coleman:
Ehrlich gesagt hätte es keines Vergleiches bedurft, um nicht
schon beim ersten Erscheinen auf der Bühne klar zu erkennen,
dass hier der Mister Olympia 2004 die Bühne betritt. Er war in
jeder Hinsicht der beste Athlet. Gigantische Muskelmasse (297
pounds bei einer Körpergröße von 1,80 m), spektakuläre
Muskelform in fast jeder Muskelgruppe, stark verbesserte Bauch-
und Beinpose und eine Härte und ein Detail in der
Muskelentwicklung des Rückens, die kein anderer Athlet
erreichte. Sein Sieg stand nie in Frage, selbst wenn in der
Challenge-Round eine einzige Pose zwischen ihm und Jay Cutler
über den Mister Olympia-Titel entschied. Verblüffend war, dass
Coleman gerade beim direkten Vergleich mit Cutler in der
Challenge-Round die Latissimus-Pose von hinten wählte und Jay
nicht mit seiner stärksten Waffe, der Doppelbizepspose von
hinten, demolierte.
Highlight des Mister Olympia war zweifellos neben den sportlichen
Leistungen auch der Auftritt von Gouverneur Arnold
Schwarzenegger, welcher Ronnie Coleman die Mister
Olympia Trophäe überreichte. Andere Celebrities, die man beim
Mister Olympia-Weekend beobachten konnten, waren Wrestling Star
Tripple H und Hollywood Star Sylvester Stallone. Auch
zahlreiche Österreicher waren beim Mister Olympia Weekend
vertreten, etwa Top Athlet Jörg Kapfer, der am
Universal-Stand auf der Expo im Conan-Kostüm posierte und dessen
Manager, Daniel Hölzl, Monika Volb, Stefan
Kreischer, Roland Kickinger und Robert Amstler.
Auf politischer Ebene wurde deutlich, dass der neue Eigentümer der
Weider-Magazine, CEO David Pecker (American Media), welcher
die Weider-Magazine vor zwei Jahren gekauft hatte und auch 50 %
des Mister Olympia besitzt, die neue gestaltende Kraft auf dem
Fitnessmagazinesektor ist. Der Vater des Bodybuilding, Joe
Weider, konnte auf Grund einer Bandscheibenoperation dem
Mister Olympia nicht beiwohnen. Sein Bruder, IFBB-Präsident Ben
Weider, wies in seiner Eröffnungsrede auf die fruchtvolle
Zusammenarbeit mit American Media hin.
Eine echte Bereicherung, die für zusätzliche Spannung beim Mister
Olympia Bewerb sorgte war die Einführung der Challenge-Round.
Diese wuchs sich vor allem für den 6. platzierten, Günter
Schlierkamp, zu einem Alptraum aus, denn er konnte keine
einzige Pose für sich entscheiden. Dass diese Runde im konkreten
Fall allerdings dazu führen konnte, dass der mit Abstand beste
Athlet des gesamten Wettkampfs, Ronnie Coleman, bis zur
letzten Pose um seinen Titel zittern musste, erscheint etwas
bedenklich. Für mich nicht nachvollziehbar war auch, dass
Markus Rühl in der seitlichen Brustpose Jay Cutler
unterlag. Obwohl im Kampfgericht vier Europäer vertreten waren (Pawel
Filleborn, Juliette Bergmann, Stanislav Pesat, Axel Bauer)
war das Kampfgericht amerikanisch dominiert. In Runde 3 und 4
musste Stanislav Pesat sogar seinen Platz im Kampfgericht
räumen, da für die Challenge-Round eine ungerade Zahl von
Kampfrichtern erforderlich ist. Die Challenge-Round selbst verlief
ohne technische Probleme, interessant waren auch die aus dem
Backstage-Bereich eingeblendeten Interviews, in denen versucht
wurde, die Athleten zur Erhöhung des dramaturgischen Effektes
gegeneinander aufzubringen. Beispielsweise wurde Ronnie Coleman
mit einer angeblichen Äußerung Jay Cutlers konfrontiert,
dieser würde Mister Olympia 2004 werden.
Ronnie Coleman erwiderte daraufhin: „Jay Cutler
must be smoking crack!“ Auch in der vor dem
Vorkampf des Mister Olympia angesetzten Pressekonferenz war man um
Dramatik und Showeffekte bemüht. Inszeniert wurde beispielsweise
eine Rauferei zwischen dem Wrestler Tripple H und dem
Bodybuilder King Kamali.
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1.6
Miss Olympia, Fitness und Figure Olympia: |
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Überraschend musste sich dieses Jahr Lenda Murray ihrer
langjährigen Rivalin, Iris Kyle geschlagen geben. Iris,
welche bereits den Miss International Bewerb beim Arnold’s Classic
souverän gewonnen hatte, verfügt zwar nicht über die Ästhetik von
Lenda, ist ihr muskulär, insbesondere im Beinbereich, jedoch
überlegen. Ihr Sieg daher durchaus in Ordnung.
Geringeres Publikumsinteresse als beim Mister Olympia, zu dessen
Finale rund 6.000 Zuschauer erschienen waren, zeigten die Miss
Olympia, Fitness und Figure Olympia Bewerbe. Die Vorkämpfe dieser
Bewerbe wurden in der Expo-Hall ausgetragen. Beim Fitness Olympia
waren Experten über das Niveau der Küren enttäuscht, teilweise
sieht man bei Amateur-Bewerben auf kontinentaler Ebene (zum
Beispiel EM der Frauen) bessere Küren.
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II.Terminkalender
Internationale Meisterschaften 2005: |
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European Men’s
Bodybuilding Championships Brasov/Romania |
06. bis 09.05.2005 |
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European Women’s
Bodybuilding, Fitness und Bodyfitness Campionships
Yalta/Ukraine |
20 bis 23.05.2005 |
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European Junior’s
Bodybuilding and Fitness Championships Bialistok/Polen |
10. bis 13.06.2005 |
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World Junior’s and
Master’s Championships Budapest/Ungarn |
18. bis 21.11.2005 |
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World Women’s
Bodybuilding/Fitness and Bodyfitness Championships Santa
Susana/Spanien |
September 2005 |
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World Men’s
Bodybuilding Championships Shanghai/China |
Ende Oktober/Anfang
November 2005 |
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World Games
Duisburg/Deutschland |
14. bis 17.07.2005 |
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Arnold’s Classic
Columbus/Ohio |
04. bis 06.03.2005 |
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Mister/Miss
Fitness/Figure Olympia Las Vegas/Nevada/USA |
13. bis 15.10.2005 |
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III.Austrias
Report to the Congress 2004: |
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Der nachstehende Bericht des ÖABBV-IFBB/Austria
wurde anlässlich des IFBB Kongresses 2004 veröffentlicht.
Austria’s Report to
the IFBB International Congress Moscow/Russia 2004
I.
International/National and
Regional Competitions:
1.1.
International Austria Cup and
Austrian Junior and Senior Championships, Austrian Novice
Championships, Regional Championships of Styria, 25th
October 2004/Vienna:
A phantastic field of 45 Austrian Athletes and
guests from Hungary competed in the International Austria Cup,
guest poser, Mustafa Mohammad, was in very good shape and
demonstrated that he will be a force to be reckoned with in the
Pro ranks. Last year’s overall winner, Peter Mohr/Vienna, was
defeated by Hungarian Laszlo Berkes in his categorie, hurting him
so badly, that he threw in the towel and did not compete in the
qualification contest for the World Championships. The best
athletes in the whole contests were Manfred Petautschnig/Salzburg,
weighing 120 kg at a height of 187 cm and Ronald Ullram/Lower
Austria. In the Master’s competition Tyrolian Christian Pickelmann
was clearly the best ahtlete with phantastic deltoids and back
development and a smooth posing routine. After a competitive break
of nearly 20 years, Michael Tschann from Vorarlberg made a much
noticed comeback and convincingly won his class. Very impressive
also was the performance of Mario Hemmer/Lower Austria, a police
man who was in phenomenal shape and only needs a couple of kilos
more body-weight to win the overall title. The female
Bodybuilding, Fitness and Bodyfitness categories again proofed to
be our major weakness with only a couple of athletes competing. In
the Juniors categories, Erik Forster/Vienna and Dominik Moser
showed the most promising performances.
1.2.
International South-German
Championships 26th October 2003 Schwabmünchen/Germany:
The Austrian Team made a phantastic impression
at these Championships with Veronika Aranyos in first place in the
Women’s Bodyfitness-categorie, Helga Pölzlbauer in first place in
the Women’s Bodybuilding-categorie, Sylvia Ratkovich in second
place in the Women’s Bodybuilding-categorie, Ronald Ullram in
second place in the Men’s up to 90 kg-categorie, Manfred
Petautschnig first place in the Men’s over 90 kg-categorie,
Christian Binder eight place in the Men up to 80 kg categorie and
Christian Pickelmann first place in the Masters-categorie.
1.3.
Amsterdam Pro Cup 1st
November 2003:
Austria’s representative in the Pro ranks,
Mustafa Mohammad, made a very good impression in this contest with
his third Place, defeating well known athletes like Günther
Schlierkamp, Troy Alves and Art Atwood.
1.4.
Grand Prix Slovakia 2003:
Austrian represantative, Lukas Lenhart,
finished 8th and showed a very strong performance.
1.5.
Promil Cup Hradez Kralove/Czech
Republic:
Helga Pölzlbauer, Roman Kronberger and Roman
Gruber took part in this international championship in the Czech
Republic. Helga Pölzlbauer took 3rd place, Roman Gruber
took 6nd Place, and Roman Kronberger won his class. Again this was
a very successfull participation of Austrian athletes in an
international championship.
1.6.
Sport/Fitness – Cup 2003
Zlazovize/Czech Republic:…………………
Roman Kronberger won his class with a
convincing performance.
1.7.
IFBB Men’s World Championships
6th to 10th November 2003, Mumbai/India:
Austrias representatives Manfred Petautschnig
and Ronald Ullram both showed a very strong performance, both of
them were a main attraction for Indian Mass Media, especially TV
and Newspapers and had to pose countless times for pictures and
interviews. Ultimatly Manfred Petautschnig took second place but
later was disqualified and suspended for two years because of a
doping offence. Ronald Ullram took 9th place.
1.8. Arnolds Classic 2004:
Austrian Pro Mustafa Mohammad
participated in this contest and finished a dissapointing 12th
among 13 athletes, many critics thought he should have finished
much heigher.
1.9.
Grand Prix of Austria 17th
April 2004 Wels/Upper Austria:
55 athletes participated in these championships
including guests from Hungary, Slovakia, Czech Republic and a
phenomenal guest star, Dexter Jackson. Top athletes from Czech
Republic, like Michaela Spickova competed against top Austrian
athletes, like Veronika Aranyos. In the Women’s Bodybuilding
categories Daniela Pflügelmeier showed an astonishing performance.
Slowakian top athlete, Andrej Mozolani, battled against Heinz
Weindl/Vienna for the victory in the Men’s up to 80 kg-categorie.
The overall winner was Josef Schmied/Upper Austria who showed the
best combination of shape, mass, definition and presentation. He
promised to compete next year again and participate in the
European Championships. Ten athletes competed in the heavy weigth
category, surprinsingly newcomer Wolfgang Wimmer turned out the
winner, defeating such well-known athletes like Jörg Kapfer,
Alexander Sturm, Thomas Burianek and Christan Kaufmann.
1.10.
Austrian National
Championships Hallein/Salzburg 01st May 2004:
32 Austrian athletes competed in this
championships, the most interesting class again was the heavy
weight-class, with five participating athletes all of them were at
their absolute best. Ultimatly Mario Hammer was narrowly defeated
by Christian Wimmer, 3rd place went to Jörg Kapfer.
1.11. IFBB European Men’s Championships 2004
14th to 16th May 2004:
The Austrian Team consisting of Heinz Weindl,
Josef Schwab, Mohammad Ali Mohammadi, Alexander Sturm and Mario
Hemmer made a very good impression, although none of our athletes
made the finals. Austrian national president, Axel Bauer, was
awarded the EBFF award for his outstanding contribution to the
development of the sport of Bodybuilding and Fitness in Europe.
1.1.
European Women’s Championships
Tavira/Portugal 17th to 21st June 2004:
Austria’s only representative, Veronika Aranyos,
took 11th place in the Bodyfitness categorie over
164 cm. Veronika was very disapointed with this placing and
announced her retirement immediately after the championship.
1.2.
IFBB Women’s World
Bodybuilding Championships Santa Susana/Spain 17th to
20th September 2004:
Austria’s only representative Ilka Schwengel,
took 11th place in the Women Fitness-categorie. Her
performance was a highlight for the Austrian team, because she was
the first Fitness competitor in a World Championship from Austria.
1.3.
IFBB Junior and Master’s World
Championships 2004, 01st to 04th October
2004 Opava/Czech Republic:
Again in this competition, Austria was
represented only by one athlete, Ilka Schwengel, this time
competing in the newly established Women’s Bodyfitness class over
35 years of age and finished 6th out of 8 athletes.
This is a very respectable placing given the fact that this was
only her second international competition.
II.
Media Report:
We had TV coverage of most national
championships and some positive articles in print media.
III.
Miscellaneous Activities of
the National Federation and its officials:
We continued to improve an update our homepage
(www.ifbb.at)
where all the cirular letters to our members are published. You
can also find detailed reports and photos about our athletes
there. We also continued to keep up our good relationship with
neighbour IFBB affiliated federations, our special thanks go to
Hungary, Slovakia, Germany and the Czech Republic, namely to
Albert Busek, Erich Janner, Stanislav Pesat, Peter Uriceck and
Istvan Huber. All our athletes we sent to international
championships undertook doping control prior to the event, one of
them, Manfred Petautschnig, tested positive at the IFBB World
Men’s Championships and was suspended of a period of two years.
On behalf of all the officials, athletes and
supporters of the ÖABBV-IFBB/Austria I would like to thank Ben
Weider, Dr. Rafael Santonja, Albert Busek, Tony Blinn, Pamela
Kagan and all other officials of the executive council of the IFBB
and the EBFF for their continuos efforts to promote body-building
and fitness all over the world on a doping free basis.
Mag. Axel Bauer
President ÖABBV/IFBB-Austria
Dieser Bericht wurde auch in der erstmalig veröffentlichten
Zeitschrift des europäischen Bodybuilding und Fitnessverbandes (EBFF)
„Fitnessnews“ in der 0-Nummer veröffentlicht.
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IV.Disziplinarerkenntnis |
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Mag. Helga Pölzlbauer wurde wegen der unerlaubten Teilnahme an
einem nicht vom ÖABBV-IFBB/Austria sanktionierten Bewerb und
Absolvierung eines nicht vom ÖABBV-IFBB/Austria genehmigten
wettkampfmäßigen Auftrittes zu einer unbedingten Sperre in der
Dauer von einem Jahr sowie einer Geldstrafe von € 150,00
verurteilt. Die Sperre begann am 20.06.2004 und endet am
20.06.2005. Ferner wurde Frau Mag. Helga Pölzlbauer zum Ersatz der
Verfahrenskosten verpflichtet. Vor Ablauf der Sperre und Bezahlung
der Geldstrafe ist ein Start bei Veranstaltungen des ÖABBV-IFBB/Austria
nicht möglich.
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V.Beschlüsse
des Executive Council der IFBB: |
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Am
04.11.2004 wurden folgende Beschlüsse durch das Executive Council
der IFBB gefasst, welche vom IFBB Congress am 07.11.2004
ratifiziert wurden:
Beschluss Nr. 1.:
Die Anzahl der Kategorien im Bewerb Frauen Fitness wird von
derzeit 3 auf nunmehr 2 mit den folgenden Größeneinteilungen
reduziert:
1.1. Bis zu und einschließlich 164 cm
1.2.
Über 164 cm
Hinweis: Derzeit
lauten die Kategorien:
Bis zu und einschließlich 160 cm; bis zu und
einschließlich 167 cm; über 167 cm
Beschluss Nr. 2.:
Hinsichtlich des Bewerbes Frauen Fitness wird die Läge der Kür bei
der Vorwahl auf 90 Sekunden vergrößert.
Hinweis: Derzeit
beträgt die Läge der Fitnesskür bei der Vorwahl 60 Sekunden (90
Sekunden im Finale).
Beschluss Nr. 3.:
Nationale Verbände müssen in der Final Entry Form die Namen
sämtlicher Kampfrichter (inkl. Probekampfrichter), welche sie zu
dem jeweiligen Wettkampf nominieren, bekannt geben, widrigen Falls
der betreffende Kampfrichter nicht zur Wertung zugelassen wird.
Beschluss Nr. 4.:
Die IFBB wird einen „relaxed dress code“ implementieren, welcher
das Tragen eines Golf- oder Polohemdes mit IFBB – Logo auf der
linken Brust vorsehen wird (Stil, Farbe und Design wird noch
festgelegt) an Stelle der formalen Bekleidungsvorschriften (Hemd,
Krawatte und Sakko).
Hinweis: Die IFBB
beabsichtigt, dass der relaxed dress code für IFBB Kampfrichter,
auf der Bühne tätige Funktionäre und andere Funktionäre, die bei
einer Veranstaltung arbeiten erlaubt wird und dass dieser dress
code auf Basis einer Entscheidung des höchsten IFBB – Funktionärs,
der bei einer Veranstaltung anwesend ist, angewendet werden kann
und zwar von Fall zu Fall, beispielsweise, wenn die Veranstaltung
in einem tropisch heißen Klima oder sonst unter heißen Bedingungen
stattfindet.
Beschluss Nr. 5.:
Für den Bewerb Bodybuilding der Männer und Frauen wird der Ablauf
der Vorkämpfe und des Finales wie folgt geändert:
5.1.
Die Wertungen für Runde 1 (Vorwahl: Vergleiche in den
Vergleichsposen) werden dazu benutzt die Top 15 Finalisten vom 1
bis 15 Platz zu platzieren. Die Top 5 Finalisten der Vorkämpfe
steigen in das Finale auf und beginnen im Finale mit 0 Punkten.
5.2.
Das Finale besteht aus 2 Runden – Runde 2 (Vergleichsposen)
und Runde 3 (Kür) – danach folgt ein 60 Sekunden dauerndes
Posedown.
5.3.
In Runde 2 haben die 5 Finalisten nach Anweisung des
Hauptschiedsrichters die 7 Pflichtposen durchzuführen und zwar als
eine Gruppe gleichzeitig in der Mitte, am linken und am rechten
Bühnenrand. Diese Runde wird von den Kampfrichtern bewertet.
5.4.
In Runde 3 hat jeder der 5 Finalisten sein individuelles
Posing zu frei gewählter Musik zu absolvieren mit einer maximalen
Dauer von 60 Sekunden. Diese Runde wird von den Kampfrichtern
ebenfalls bewertet.
5.5.
Die Top 5 Finalisten werden auf die Bühne gerufen und
erfolgt das Posedown in der Dauer von 60 Sekunden. Das Posedown
wird von den Kampfrichtern nicht bewertet.
5.6.
Wenn im Ergebnis des Finales ein Gleichstand zwischen 2
oder mehreren Athleten eintritt, wird dieser dadurch gelöst, dass
für die Platzierung die Wertung des Athleten in der Runde 2
herangezogen wird.
Anmerkung (ÖABBV-IFBB/Austria):
Dies bedeutet also, dass in der Finalrunde bei Gleichstand die
Wertung der Vergleichsposen den Ausschlag gibt. Für die Zukunft
wurde diskutiert, das Posing als eigene Runde herauszulösen und
gesondert zu bewerten.
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Mit sportlichen Grüssen
Mag. Axel Bauer
e.h.
Günther Schulz e.h.
Präsident
Schriftführer |
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