ÖABBV-IFBB/AUSTRIA

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PRÄSIDENT: MAG: AXEL BAUER

STROHGASSE 16/10 A-1030 WIEN

TELEFON +43(1)710 54 99, TELEFAX +43(1)710 54 99-9

HOMEPAGE: WWW.IFBB.AT E-MAIL: AXEL.BAUER@CHELLO.AT

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ANGESCHLOSSEN AN:

INTERNATIONAL FEDERATION OF BODYBUILDERS (IFBB), GAISF, UNESCO UND UIA

 


R U N D S C H R E I B E N    03 / 2003

 

 I. Europameisterschaften der Männer 2003 St. Petersburg/Russland 02.-05.05.2003


91 Athleten aus 28 europäischen Ländern nahmen an den diesjährigen Europameisterschaften der Männer in St. Petersburg teil. Diese Meisterschaft wurde gemeinsam mit dem Internationalen Mixed Pairs Cup ausgetragen, an letzt genannter Meisterschaft nahmen 9 Paare teil. Die österreichische Nationalmannschaft bestand aus den Athleten Gerhard Nenning (bis 80 kg), Ronald Ullram (bis 87,5 kg) und Alexander Sturm (+95 kg) sowie den Funktionären Mag. Axel Bauer und Rudolf Mlcsa.

St. Petersburg war zweifellos ein äußerst würdiger Austragungsort für diese Meisterschaft. Imposante Kulturdenkmäler, wie die im russischen Stil erbaute knallig-bunte Erlöser-auf-dem-Blute-Kirche, die Eremitage, Russlands bekanntestes Museum und die Kazaner-Kathedrale werden wohl jedem Teilnehmer in Erinnerung bleiben. St. Petersburg gilt als die 2. Hauptstadt Russlands, wird als Venedig des Nordens und 4. Rom bezeichnet und feierte am 27.06.2003 offiziell seinen 300. Geburtstag. Aus sportlicher Sicht Grund zum Feiern hatte vor allem der russische Verband, welcher 5 Europameistertitel einheimste. Erwartungsgemäß dominierten osteuropäische Länder, vor allem Russland, Polen, Slowakei und Tschechien die Wettkämpfe. In der Klasse Männer -65 kg waren nur 7 Teilnehmer am Start, der Pole Kamil Majek sicherte sich mit seinem harmonischen Körperbau und seiner blendenden Definition unangefochten den Sieg. In der Klasse Männer -70 kg gewann der Russe Oleg Melgunov etwas umstritten den Titel. In der Klasse Männer -75 kg gewann der Zweitplatzierte des Vorjahres, der Russe Dagbrailov Rystam. In der mit 12 Athleten zahlenmäßig relativ schwach besetzen Klasse -80 kg konnte sich Österreichs Vertreter, Gerhard Nenning, sehr gut in Szene setzen. Er zählte zu den wuchtigsten und im Oberkörper am besten definierten Athleten. Strukturelle Nachteile wie insbesondere ein schmaler Schultergürtel und eine unvorteilhafte Präsentation der Pflichtposen verhinderten dieses Mal noch eine bessere Platzierung, der 7. Platz mit nur 2 Punkten Abstand zum 6. Platzierten war aber ein äußerst respektables Ergebnis.

Eine Finalplatzierung war das Wunschziel von Ronald Ullram, der im Vorjahr den 7. Platz in der Klasse -90 kg erzielte. In der zahlenmäßig und qualitativ am stärksten besetzten Klasse -87,5 kg erzielte er sehr unglücklich den 6. Platz und verpaßte das Finale um einen einzigen Punkt.

Dessen ungeachtet war er in Top Form und zeigte sich gegenüber seiner Vorjahresform in allen Punkten (Harmonie, Symmetrie, Muskelmasse, Definition) deutlich verbessert. Von den Kampfrichtern wurde er sehr unterschiedlich beurteilt. 2 von ihnen hatten ihn auf dem 4., 1 Kampfrichter aber nur auf dem 9. Platz. Nicht ganz verständlich war, wie der Ungar, Viktor Lauter, dessen Harmonie für einen Finalisten nicht gerade berauschend war und der sogar irgendwie verbaut wirkt, Ronald Ullram knapp aus dem Finale drängen konnte. Hinzu kam, daß dieses Jahr erstmals nur die besten 5 Athleten in das Finale aufsteigen. Den Sieg holte sich verdient der zeitweise in Österreich trainierende Pole Bogdan Szczotka. In der neu eingeführten Klasse -95 kg dominierte der Russe Viacheslav Burenkov, der den 2. Platzierten Pavel Ershov dessen hintere Deltoidmuskeln bis zur Wirbelsäule reichten (Synthol) jederzeit im Griff hatte. Burenkov wurde mittlerweile aber wegen Dopings disqualifiziert und für 2 Jahre gesperrt. Er hatte unerlaubt den Doping – Kontrollbereich verlassen, was ein Doping – Vergehen darstellt. Europameister ist daher das Synthol – Wunder Ershov, der – Überraschung - wie alle anderen Athleten positiver Weise einen negativen Doping - Test aufgewiesen hat.

Den 2. Platz belegte der Tscheche Peter Soukup, den wir zuletzt beim Großen Preis von Österreich bewundern konnten. Ob der Tscheche Thomas Bures auf den 3. Medaillenrang hoch rücken wird, wird sich nach der Analyse seines Doping – Tests herausstellen. In der Königsklasse, Männer über 95 kg, hob sich ein Athlet von allen anderen deutlich ab. Einen so perfekt vorbereiteten Athleten, wie den Russen Alexander Fedorov hatte man schon lange nicht gesehen, bei einer Körpergröße von rund 186 cm brachte er hart definierte 123 kg auf die Waage, mit der von ihm präsentierten Form hätte er auch gute Chancen gehabt beim Mr. Olympia unter die Top 10 vorzustoßen. Seine Oberschenkel und Wadenentwicklung erinnerte Stark an Dorian Yates. Fedorov sicherte sich auch den Gesamtsieg, eine erstaunliche Leistung für einen knapp 25-jährigen. Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch der österreichische Teilnehmer in dieser Klasse, Alexander Sturm. Er zählte zu den am besten definierten Athleten und erzielte bei seinem ersten internationalen Antreten den respektablen 10. Platz. In der Nationenwertung ließ Österreich sowohl Deutschland als auch die Schweiz hinter sich. Insgesamt haben wir daher ein äußerst zufrieden stellendes Ergebnis erzielt


 

 II. Europameisterschaften der Frauen, Fitness, Bodyfitness und Männer Fitness 2003 Izmir/Türkei 23.-.26.05.2003


Die Stadt Izmir mit ihren nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten wie den Städten Efesus und Pergamon war bereit mehrmals Austragungsort internationaler Meisterschaften der IFBB. Dank der finanziellen Unterstützung durch die türkische Regierung erfolgte die Unterbringung der Athleten und Delegierten im 5-Sterne-Hotel „Princess“, der Wettkampf selbst fand in der Izmir Attaturk Sporthalle statt. 110 Athletinnen und Athleten nahmen an den Europameisterschaften teil. Ein EBU-Fernsehteam berichtete ausführlich über die Veranstaltung, wobei das Medieninteresse vor allem den Fitness- und Bodyfitnessklassen galt. In fast allen Kategorien dominierten osteuropäische Athletinnen und Athleten das Wettkampfgeschehen. Das Gastgeberland Türkei konnte seinen Heimvorteil aber mit 2 Europameistertiteln (Aylin Akbal -52 kg; Tulay Caner -57 kg) sichern. Deutschlands Teilnehmerin in der Klasse Frauen +57 kg, Nina Loebardt, konnte sich sehr gut in Szene setzen und belegte mit ihrer ausgewogenen Körperentwicklung und guter Definition Platz 5 und schaffte damit souverän den Einzug ins Finale. Gesamtsiegerin der Frauen Bodybuildingklassen wurde die Rumänin Irina Muntean, die die beste Mischung aus Symmetrie, Harmonie und Definition sowie weiblicher Ausstrahlung präsentierte. Bei allem Respekt für das Frauenbodybuilding mußte aber auch bei der diesjährigen EM festgestellt werden, daß nur wenige Athletinnen eine auch nach allgemeinem Geschmack erstrebenswerte Körperentwicklung präsentierten. In der Fitnessklasse -160 cm zeichnete sich ein spannender Zweikampf zwischen der Spanierin Maria Mena-Berokal und der Slowakin Natalia Lenartova ab. Entscheidend für den Sieg der dynamischen Spanierin gegenüber der bildhübschen Slowakin war die Kür, in der Mena-Berokal Lenartova um 13 Punkte distanzierte, dem gegenüber gewann die Slowakin die Bikinirunde mit 1 Punkt Vorsprung vor der Spanierin. Den dritten Platz belegte Hanna Stepankova aus der Tschechischen Republik. Die Klasse Fitness -167 cm wurde von Margaryta Byelinska aus der Ukraine dominiert, die sowohl die Bikini-, als auch die Badeanzugrunde für sich entschied und in der Kür den 2. Platz belegte, insgesamt sicherte sie sich mit 10 Punkten Vorsprung auf die Slowakin Silvia Malachovska den Europameistertitel. Den dritten Platz belegte die Russin Natalia Mikhaylova.

In der Fitnessklasse +167 cm dominierte die Russin Svetlana Silakova alle 3 Runden deutlich und distanzierte mit 17 Punkten Vorsprung die Zweitplatzierte Jana Stokelova aus Tschechien deutlich. Platz 3 belegte die attraktive Rumänin Anna-Maria Zvinca.

In der Bodyfitnessklasse -164 cm setzte sich die aus Litauen stammende Zivile Raudoniene mit 2 Punkten Vorsprung gegenüber der Polin Elzbieta Borecka-Brzozka durch. Platz 3 ging an die Tschechin Barbara Benesova. In der Klasse Bodyfitness +164 cm waren sowohl Deutschland als auch Österreich mit je einer Athletin vertreten. Die in Österreicher lebende Veronika Aranyos ist ungarische Staatsbürgerin wohnt aber seit Jahren in Schwechat bei Wien und ist mit einem Studiobesitzer liiert. Am 26.04.2003 wurde sie österreichische Meisterin. Die bildhübsche, aus Rumänien stammende Deutsche, Petruta Hanganu, lebt in Göppingen ist internationale deutsche Meisterin und nahm erstmals an Europameisterschaften teil. Trotz der starken Dominanz der Athletinnen aus den Oststaaten gelang es Hanganu einen Finalplatz (5. Platz) zu erringen. Veronika Aranyos belegte bei ihrem ersten Antreten bei einer IFBB EM den respektablen 10. Platz.

In der Männerfitnessklasse hatten sich die neuen Wettkampfregeln noch nicht überall herumgesprochen, so konnte es geschehen, daß einige Athleten in Runde 1 mit der falschen Bekleidung antraten, bei der Kür traten 3 Athleten nicht mit der vorgeschriebenen Mindestbekleidung an. Deutschlands Vertreter, Carsten Hauptmann, zeigte eine sehr gute Körperentwicklung und eine äußerst dynamische Kür, belegte aber trotzdem nur den für ihn enttäuschenden 7. Platz. Eine sehr solide Leistung zeigte der Schweizer Urs Zumstein, der in allen 3 Bewertungsrunden eine gleichmäßige Leistung zeigte. Auf die Silbermedaille fehlte ihm gerade 1 Punkt. Diese sicherte sich der Spanier Chavier Cortez. Sämtliche Bewertungsrunden dominierte allerdings der Tscheche Frantisek Bartos, welcher Cortez um 32 Punkte distanzierte. Gesamtsiegerin der Fitnessklassen wurde die Russin Svetlana Silakova, Gesamtsiegerin der Bodyfitnessklassen, Inga Neverauskaite. Mannschaftssieger wurde Tschechien vor Polen und Russland.
 

 III. Europameisterschaften der Junioren Tschechische Republik/Brno 30.05.-02.06.2003


Die Organisation dieser erstmals von der EBFF durchgeführten Europameisterschaften für Junioren lag in den bewährten Händen des tschechischen Verbandes unter der Leitung dessen Präsidenten Stanislav Pesat. Geradezu ideal für die Austragung von Meisterschaften ist das Boby-Zentrum in Brno, ein Gebäudekomplex, der ein Hotel, Fitnesscenter, Wettkampfhalle, Restaurantes und ein Shoppingcenter umfaßt. Der Standard, den die Athletinnen und Athleten der Juniorenkategorien bei dieser Veranstaltung boten war äußerst beeindruckend. In der Juniorenklasse -75 kg gewann der Slowake Peter Mrazik, vor dem Rumänen Adrian Radoi und seinem Landsmann Paris Horatiu. Lediglich ein Westeuropäer fand sich in dieser Klasse, der Italiener Rocco Versaci, er belegte den letzten Platz. In der Junioren Schwergewichtsklasse +75 kg war der Russe Maxim Gavrilov eine Klasse für sich, er zeigte für einen Junioren eine unglaubliche Muskelmasse und Definition, bei ihm entstand allerdings der Eindruck, daß mit Synthol einige Muskelgruppen „aufgefüllt“ wurden, war aber derart überlegen, daß dies nicht ins Gewicht zu fallen schien. Den 2. Platz belegte der Tscheche Martin Difko, der auch beim großen Preis von Österreich 2003 am Start war. Wegen Dopings disqualifiziert und für 2 Jahre gesperrt wurde der zunächst zweitplazierte Bulgare Venelin Velikov. In der Frauen Bodybuildingklasse waren ausschließlich osteuropäische Athletinnen vertreten, Kamila Koutna nutzte den Heimvorteil und gewann überlegen vor der Rumänin Julia Simon, die im Semifinale noch auf dem 5. Platz gelegen war, sich jedoch im Finale stark verbessern und letztlich den 2. Platz erzielen konnte. Platz 3 ging an Katarzyna Wos aus Polen. In der Frauen Fitnessklasse -164 cm gewann die Russin Maria Samkova vor der Polin Evelina Barej und der Slowakin Natalia Korinkova. Auch in dieser Klasse gab es keine einzige westeuropäische Athletin. Samkova beeindruckte vor allem durch eine von gymnastischen und bodenturnerischen Elementen angereicherte Kür. In der Fitnessklasse +164 cm zeichnete sich ein spannender Zweikampf zwischen der Russin Kachtcheeva Iana und der Kroatin Maja Miokovic ab, die in der ersten Runde noch Punkte gleich waren. In Runde 2 und 3 setze sich die Russin aber deutlich ab, sie zeigte eine der besten Kürpräsentationen, Miokovic fiel dem gegenüber in der Kür deutlich ab und belegte den letzten Platz. So konnten sich die Slowakin Barbora Buncakova und die Tschechin Marketa Sabatova noch zwischen die Russin und die Kroatin auf die Plätze 2 und 3 vorschieben. Völlig übersehen wurde die für Serbien und Montenegro startende Jelena Ciric, welche sowohl von der Physis als auch von der Kürpräsentation einen wesentlich höheren, nämlich einen oberen Finalplatz verdient hätte.

In der Fitnessklasse der Männer dominierten die tschechischen Athleten und gewannen alle Medaillen. Beachtenswert war aber die Leistung des Ungarn Karoly Vimola, der ob seiner femininen Züge in den Körperbewertungsrunden jeweils den letzten Platz belegte, aber mit einer Kür begeisterte, die man sonst nur bei Frauen sieht. Der Sieg ging letztlich verdient an den Tschechen Vjaceslav Vinogradov vor seinen Landsleuten Michal Pompa und Roman Prochazka.

In der Damen Bodyfitnessklasse – ebenfalls ausschließlich von osteuropäischen Athletinnen besetzt – gewann die Slowakin Anna Kalinakova vor den Tschechinnen Katerina Tvrda und Sabina Stybnarova.

Gesamtsieger der Männer wurde erwartungsgemäß der Russe Maxim Gabrilov, bei den Frauen Fitnessklassen wurde der Gesamtsieg von der Russin Maria Samkova erzielt. In der Nationenwertung siegte Tschechien vor der Slowakei und Russland
 

 IV.Ausschreibung internationaler Austria Cup 2003


 

V.57. Weltmeisterschaften der Männer Mumbai/Indien 06.-10.11.2003


Mumbai, früher als „Bombai“ bekannt, liegt an der Westküste Indiens am arabischen Meer. Heute ist Mumbai vor allem als kommerzielles Zentrum der Filmindustrie bekannt, wird deshalb auch „Bollywood“ genannt, ca. 900 Filme pro Jahr werden in Mumbai produziert. Die Sehenwürdigkeiten in Mumbai zählen zum UNESCO Weltkulturerbe wie zum Beispiel die Elefantenhöhlen und die Hadi Ali Moschee/Mausoleum.

Offizielles Hotel:
Das offizielle Hotel ist das „Oberoi“, ein 5-Sterne-Deluxe-Hotel welches gegenüber den Oberoi Towers im Geschäftszentrum von Mumbai liegt. Das Oberoi Hotel liegt mitten im Stadtzentrum mit Blick auf das arabische Meer. Es handelt sich um ein Luxushotel mit einem unvergleichlichen Service-Standard, es verfügt über 337 Zimmer und Suiten, 3 Deluxe - Restaurantes mit indischer und kontinentaler Küche, Konferenz und Banketträumlichkeiten, Swimmingpool, Health-Club und Business Center. IFBB Executive Council Mitglieder werden im Oberoi Mumbai untergebracht, Delegierte, Athleten und Begleitpersonen werden im Oberoi Towers untergebracht, welches über 575 Zimmer und Suiten verfügt und direkt gegenüber dem Oberoi Mumbai gelegen ist.

Kontaktinformation:
The Oberoi Group
Nariman Point
Mumbai 400 021
INDIA
Tel: +91-22-5632 5757 (The Oberoi Mumbai)
Tel: +91-22-5632-4343 (The Oberoi Towers)
Fax: +91-22-5632 4142 (both hotels)
Room Reservations Fax: +91-22-2204 3133
Attention: Ms. Shaloo Pavithran
E-mail: reservations@oberoi-mumbai.com
Web: www.oberoihotels.com


Special Package für Extradelegierte/Begleitpersonen/Medienvertreter:
US $ 575 – Unterbringung im Einzelzimmer
US $ 740 – Unterbringung im Doppelzimmer (2 Personen pro Raum)

Dieses Package inkludiert:
Superior City View room
4 Nächte Unterbringung
3 Mahlzeiten pro Tag, Tickets für Vorwahl und Finale, Tickets für das Abschlussbankett, Transportleistungen (Flughafen und Wettkampfstätte)

Unterbringung:
Bei 3 oder mehr Athleten sind 2 offizielle Delegierte erlaubt. Bei weniger als 3 Athleten 1 offizieller Delegierter. Länder mit keinen Athleten dürfen 1 offiziellen Delegierten entsenden, dieser ist jedoch für all seine Ausgaben selbst verantwortlich. Jegliche Kampfrichter, Trainier, Betreuer etc. die keine offiziellen Delegierten sind sind für ihre Ausgaben selbst verantwortlich.

Wettkampfstätte:
 Die Vorwahl findet im „Regal Room“ des Oberoi Towers statt, es handelt sich um einen theaterartigen Saal, der über eine Kapazität von 800 Personen verfügt. Das Finale wird im Open Air Station „Brabourne Stadium“ mit einer Kapazität von 20.000 Personen stattfinden.

Gewichtskategorien:
Jeder nationale Verband kann bis zu maximal 7 Athleten entsenden, wobei nicht mehr als 2 Athleten in der gleichen Kategorie starten dürfen. Die Gewichtskategorien lauten wie folgt:
 

Kategorie

Gewicht

Bantamgewicht

-65kg

Leichtgewicht

- 70kg

Weltergewicht

- 75kg

Leicht-Mittelgewicht

- 80kg

Mittelgewicht

- 85kg

Leichtschwergewicht

- 90kg

Schwergewicht

+ 90kg

Zeitplan der Veranstaltung:
Tieferstehend finden Sie den voraussichtlichen Ablauf der Veranstaltung, der jedoch Veränderungen unterliegen kann:

 

Zeit

Aktivität

 

Mittwoch, November 5, 2003

 

 

Ankunft und Welcome-dinner

ausschließlich für IFBB Executive Council Mitglieder

 

 

Donnerstag, November 6, 2003

 

 

Ankunft der Athleten und Delegierten

 

 

12:00-14:00

Mittagessen

 

 

15.00 Uhr

IFBB Executive Council meeting
Malabar Room

 

 

17.00 Uhr

Meet & Greet

 

 

20.00

Welcome Dinner

 

 

Freitag, November 7, 2003

 

7:00-9:30

Frühstück

 

 

10:30-12:30pm

Sightseeing

 

 

12:30 -14:00

Mittagessen

 

 

16:30

IFBB Judges Committee meeting

 

 

17:00

Judges meeting

 

 

17:30

Team Managers meeting

 

 

18:00

Abwaage und Registrierung

 

 

20:30

Dinner

 

 

Samstag, November 8, 2003

 

7:00-9:30

Frühstück

 

 

10:00

Vorwahl

 

 

19:00-21:00

Abendessen

 

 

Sonntag, November 9, 2003

 

7:00-8:30

Frühstück

 

 

8:30

IFBB International Congress

 

 

12:30-14:00

Mittagessen

 

 

18:00

Finale

 

 

21:00

Abschlussbankett

 

 

Montag, November 10, 2003

 

 

Abreise der Athleten und Delegierten

 

 

Flughafen:
In Mumbai gibt es 2 Flughäfen, den Chatrapati Shivaji International Airport und den Chatrapati Shivaji Domestic Flughafen, das Oberoi Hotel liegt etwa 25 km vom Flughafen entfernt.

Frühere Ankunft/spätere Abreise:
Delegierte, Athleten, Begleitpersonen und andere Personen die vor dem offiziellen Anreisetag (06.11.2003) ankommen und/oder nach dem offiziellen Abreisetag (10.11.2003) abreisen sind für ihre Kosten einschließlich Transportleistungen selbst verantwortlich.

Sekretariat:
Während des offiziellen Wettkampfzeitraums unterhält das Organisationskommittee ein Sekretariat im offiziellen Hotel um den Athleten und Delegierten Hilfestellungen zu leisten.

Hotelkaution:
Anlässlich des Check in wird von jeder Person eine Kaution von US $ 100,00 verlangt. Der unverbrauchte Teil der Kaution wird beim Auschecken refundiert.

IFBB Registration Fee:
Alle Teilnehmer (Delegierte und Athleten) müssen eine Teilnahmegebühr von US $ 100,00 anlässlich des Check - in bezahlen.

Reisepaß/Musik:
Alle Athleten müssen ihren Reisepass und die Musik (Kassette/CD) bei der Abwaage mitbringen, widrigens sie nicht registriert werden.

Wichtige Informationen:
Die Durchschnittstemperatur im Bombai im November beträgt zwischen 22 und 30 °C. Stromversorgung 220 V, indische Währung ist die indische Rupie. 1 € entspricht 54,96 Rupien. Nationalsprache in Indien ist Hindi, die meisten Leuten verstehen aber auch Englisch. Im Hotel wird voll ausgestattetes Fitnesscenter eingerichtet, hinter der Bühne im Brabourne Stadium wird ein Aufwärmbereich eingerichtet sein.
 

 

VI.HUNGARIAN GRAND PRIX UND PRO FITNESS, DEBRECEN, UNGARN, 07. – 09.07.2003:


An diesem heißen Juni – Wochenende war der Kurort „Hajduszoboszlo“ Zentrum der Bodybuilding Welt. Hajduszoboszlo liegt ungefähr 30 km von Debrecen entfernt, von Wien aus sind es ca. 550 km. Organisiert wurde der Wettkampf vom ungarischen Promotor Louie Koncz, der abermals unter Beweis stellte, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Die „Organisation“ fing erst in der Wettkampfhalle an, dafür war aber nicht Koncz, sondern das Ehepaar Buranits von der Firma Olimpia Fitnesscenter Ltd in Budapest verantwortlich. Die topmodern ausgestattete und über die neuesten technischen Einrichtungen verfügende Halle in Debrecen bildete dann auch einen würdigen Rahmen für den Wettkampf. Pawel Filleborn, Präsident des polnischen Verbandes und Vizepräsident der EBFF, Mag. Axel Bauer (die beiden Genannten fungierten als Schiedsrichter) und Kazimir Glaser waren positiv von der Formsteigerung des österreichischen Profis Mustafa Mohammad (manchmal startet er auch für sein Heimatland Jordanien) überrascht. Wirkte er bei den österreichischen Meisterschaften am 26.04.2003 am Verkaufsstand der Johann Hügel GmbH noch sehr pummelig und weit von einer akzeptablen Wettkampfform entfernt, präsentierte er sich bei diesem Wettkampf in sehr guter Verfassung. Mit seiner guten Harmonie, schöner Muskelform, gemeißelten Bauchmuskeln und wuchtigen Oberschenkeln begeisterte vor allem in Runde 1. In Runde 2 tat er sich gegen so manches „Masse – Monster“ deutlich schwerer. Dennoch:
Sollte Mustafa einmal eine optimale Wettkampfform erreichen – kann er eine Top 3 Platzierung bei einem Profiwettkampf erzielen. Nach Ansicht von Pawel Filleborn verhindern lediglich Diätfehler dieses Klasseathleten eine optimale Wettkampfform.

25 Athleten waren bei diesem Wettkampf am Start und die Meisten davon waren in ausgezeichneter Form. Interessant zu beobachten war der Zweikampf zwischen Massemonster Heiko Kallbach und Ästhetikwunder Ronny Rockel – beide aus Deutschland:

Bei Kallbach schieden sich die Geister. Massig und definiert bis auf die Knochen – doch wo ist die Ästhetik? Wenn er sich umdreht dann sieht man neben beeindruckender Definition und gebirgsartigen Muskelreliefen auch tiefe Krater und Narben auf seiner Haut. Trotz ständiger Aufforderungen seiner Entourage den Bauch einzuziehen, hatte er alle Mühe den zuckenden Giganten zwischen Brust und Badehose im Zaum zu halten. Ergebnis:

Platz 5 für den Giganten, der darüber äußerst unzufrieden war. Ronny Rockel hingegen war vom Scheitel bis zur Sohle perfekt disponiert. Es gibt keine Muskelgruppe, die nicht voll austrainiert ist, ein Harmonieathlet par excellence. Meines Erachtens hätte er zumindest den 2. Platz verdient. Beeindruckend war die Leistung des Jugoslawen Milos Sarcev. Nach seiner schweren Verletzung (Abriss sämtlicher Sehnen im rechten Knie) zeigte er eine erstaunliche Form, seine Harmonie und Symmetrie sind unerreicht und übertreffen jene Rockels. Ein wahrhaft schöner Athlet. Doch mit Ästhetik allein ist im Profibodybuilding nichts zu gewinnen. Wenn er sich umdreht ist es um ihn geschehen. Der Rücken ist zwar breit, doch es fehlen die tiefen Einschnitte. Die Oberarme kann man getrost als schlank bezeichnen, außerdem sieht man Spuren von Syntholmissbrauch (Narbengewebe). Platz 6. für Milos, sein Stern ist im sinken.

Der sympathische Amerikaner Art Atwood nahm seit dem Mr. Olympia 2003 an fast jedem Profi Grand Prix teil, um sich wiederum für den Mr. Olympia zu qualifizieren. Zwar bei weiten nicht so hart wie beim Mr. Olympia 2002 präsentierte sich Art doch in recht guter Form, neben Kallbach zählte er zu den massigsten Athleten. Mit dem 3. Platz schaffte er auch die Qualifikation für den Mr. Olympia. Die beiden Topplatzierungen gingen an Rodney St. Cloud und Pavel Jablonicky letzterer war neben Kallbach der am besten definierte Athlet, zu seinen Schwächen zählen die fehlerhafte Präsentation der Doppelbizeps und Latissimusposen von hinten. Rodney St. Cloud erzielte verdient den 2. Platz und war sowohl von der Ästhetik, als auch von der Muskelmasse und Definition sensationell disponiert. Erwähnenswert ist auch die Leistung des Italieners Thomas Benagli, der wohl nur auf Grund seiner Unbekanntheit mit dem 7. Platz vorlieb nehmen musste. Von der Form her wäre ein Finalplatz drinnen gewesen. Ausgezeichneter 8. wurde Mustafa Mohammad, der bekannte Athleten wie Jeff Long, Tommi Thorvildson und Paul Dillett hinter sich lies. Letzt genannter war allerdings nur mehr ein Schatten seiner selbst. Er sah einfach schrecklich und bemitleidenswert aus.

Im Frauenfitnessbewerb dominierte die farbige Amerikanerin Stacy Simons. Die Slowakin Klaudia Kinska und die Kanadierin Cary Odiatu belegten die Plätze 2. und 3., Odiatu war über ihre Platzierung, mit der sie sich für den Miss Olympia qualifizierte, so zufrieden, dass sie zunächst auf der Bühne herumtollte, dann zum Kampfrichtertisch ging und sich bei jedem einzelnen Kampfrichter bedankte. Den undankbaren 4. Platz belegte die bildhübsche Amerikanerin Beth Horn, die Amerikanerin Julie Childs belegte den letzten (5.) Finalplatz.
 

Mit sportlichen Grüssen

Mag. Axel Bauer e.h.                                                          Günther Schulz e.h.

Präsident                                                                             Schriftführer

   

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