ÖABBV-IFBB/AUSTRIA

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PRÄSIDENT: MAG: AXEL BAUER

STROHGASSE 16/10 A-1030 WIEN

TELEFON +43(1)710 54 99, TELEFAX +43(1)710 54 99-9

HOMEPAGE: WWW.IFBB.AT E-MAIL: AXEL.BAUER@CHELLO.AT

E-MAIL:PRESIDENT@IFBB.AT

ANGESCHLOSSEN AN:

INTERNATIONAL FEDERATION OF BODYBUILDERS (IFBB), GAISF, UNESCO UND UIA

 


R U N D S C H R E I B E N    02 / 2004

 

 I. MEISTERSCHAFTSBERICHTE:

 

 1.1.Großer Preis von Österreich 17.04.2004 Wels/Oberösterreich


Eine Bodybuildingveranstaltung der Extraklasse bot der Große Preis von Österreich mit 55 teilnehmenden Athleten aus Österreich, Ungarn, Slowakei, Tschechien und IFBB-Pro-Superstar Dexter Jackson als Gaststar.

In den Junioren-Klassen waren lediglich 3 Athleten am Start, von diesen stach vor allem der Wiener Erik Forster hervor, welcher sich in Punkto Muskelmasse gegenüber seiner Leistung beim Austria-Cup 2003 neuerlich steigern konnte. Der Slowake Marian Knapo hatte gegen ihn keine Chance.
In der Junioren-Klasse bis 75 kg war gar nur ein Athlet am Start. Dieser, Michael Gschaider, hatte zwar keinen Konkurrenten befand sich aber in einer soliden Form.

In der Frauen Body - Fitness-Klasse setzte sich die Tschechin Michaela Spickova gegen Veronika Aranyos knapp durch. Platz 3 belegte die Steirerin Sabine Kantner. Das Frauenbodybuilding in Österreich im Aussterben begriffen ist und Frauenfitness in Österreich eine obsolet gewordene Disziplin zu sein scheint, zeigt sich an den Besetzungen der Fitness- und Frauenbodybuilding-Klassen.
In der Fitness-Klasse gingen ausschließlich ausländische Teilnehmerinnen an den Start, in der Frauenbodybuildingklasse konnte man immerhin zwei österreichische Athletinnen bewundern. Daniela Pflügelmeyer war in geradezu beängstigender Topform, sie zeigte eine extreme Definition und zwar nicht nur am Körper, sondern auch im Gesicht. Deshalb waren sie und Mag. Helga Pölzlbauer, eine Athletin mit androgyn-maskulinem habitus, auch „Opfer“ der TV-Reporter, welche die Damen befragten, warum sie denn so eine tiefe Stimme hätten. Frau Pölzlbauer bekannte sich dann auch öffentlich zum Doping-Abusus, jedenfalls fehlt ihr nicht der Mut zur Ehrlichkeit. Ihre Form freilich war nicht annähernd so gut wie beim Austria-Cup 2003, die Tschechin Darina Kanova belegte hinter ihr knapp den dritten Platz. Die Fitness-Klasse wurde durch die bereits international erfahrene Monika Szekely dominiert, wenn sie auch ein Kampfrichter im Vorkampf nur auf dem dritten Platz gesehen hatte. Szekely diktierte auch die Kür-Runde und stellte die drei übrigen Konkurrentinnen klar in den Schatten. Dora Szantai, Erzsebet Herzog und Maria Sedmakova belegten die Plätze 2,3 und 4. Beim Stechen um den Frauengesamtsieg (Bodybuilding) konnte sich Daniela Pflügelmeyer gegen Maria Kaucka klar durchsetzen, musste sich aber wegen Problemen mit dem Flüssigkeitshaushalt kurze Zeit später in Spitalsbehandlung begeben.

In der immer populärer werdenden Männer Bodyfitness-Klasse sah man unterschiedliche Leistungen. Ohne Zweifel sind Topathleten sind der Niederösterreich Simon Harrant und der Oberösterreicher Christian Horn, welcher sich verdient den Sieg holte. Routiniert wirkte auch der Ex-Bodybuilder aus dem Burgenland. Walter Mock. Oswald Gsenger fiel nicht nur durch seine exzellente Definition sondern auch und vor allem durch seine bitch-tits-Entwicklung auf. Mario Mayr aus Oberösterreich zeigte eine solide Leistung und belegte verdient den dritten Platz. In der Männer Fitness-Klasse kam es zum Duell zwischen Christian Dieter Seidel und Johann Platzer. Erstgenannter legte eine Kür hin, in der er zunächst als Betrunkener auf der Bühne herumtaumelte, sich dann aus seinem Mantel schälte und eine Flasche zu Boden warf um dann seine üblichen martial-arts-Demonstrationen vorzuführen, in deren Zuge er auch einen astreinen Spagat präsentierte. Seidel wirkte auf der Bühne mitunter abwesend und reagierte nicht auf die Anweisungen des Bundesfachwartes und des Jurysprechers. Physisch fällt vor allem seine knappe Posinghose auf, welche er durch eine größere ersetzen sollte. Der in jeder Hinsicht starken Leistung des Johann Platzer ist es zu verdanken, dass Christian Dieter Seidel erneut mit dem zweiten Platz vornehmen musste. Platzer verfügt nämlich nicht nur über einen wirklich ausgezeichneten Körper, welcher Weltmeisterschaftsformat besitzt, sondern auch über eine ansprechende Kürpräsentation. Diesen Athleten wird man sich merken müssen.

Schwach besetzt waren die leichten Männer Bodybuilding-Klassen bis 70 und bis 75 kg – zumindest was die Teilnehmeranzahl anlangt. Sehr gut in Form war der Steirer Thomas Bischof mit exzellenter Definition und solider Präsentation der Pflichtposen. In der Klasse Männer bis 75 kg war der Tscheche Pavel Rohal der klar beste Athlet, obwohl ein Kampfrichter ihn sogar auf dem letzten Platz (!!!) sah. Sowohl von der Muskelmasse als auch von der Harmonie konnten Landsmann Roman Kaucky und Ulrich Kudelka nicht mithalten. Kudelka zeigte vor allem im Vorkampf eine starke Leistung und erhielt vier erste Plätze von den Kampfrichtern, lag also nach dem Vorkampf sogar vor dem etwas glatteren Tschechen. Dieser konnte sich aber im Finale deutlich steigern, wo er 6 erste Plätze gegenüber Kudelka’s einem ersten Platz erhielt, sodass er im Endklassement Kudelka doch um 3 Punkte distanzieren konnte.

Sehr spannend verlief der Wettkampf in der Klasse Männer bis 80 kg. Hier war mit dem Slowaken (und späteren Europameister) Andrej Mozolani – er ähnelt in seiner Oberarmmuskulatur Lee Priest, hat aber bessere Beine – ein übermächtiger Gegner am Start. Überraschend, dass im Vorkampf dieser Athlet von einem Kampfrichter (wo hat der hingesehen?) auf den zweiten Platz gesetzt wurde. Platz 1 vergab der selbe Kampfrichter an den Wiener Heinz Weindl, der zwar zweifellos in ganz hervorragender und persönlich bester Form war, an die Klasse Mozolanis aber nicht annähernd herankam (was sich auch im späteren Klassement der EM wieder spiegelte, wo Mozolani den Ersten und Weindl den 15. Platz belegte). Dessen ungeachtet muss man Weindl zu seiner neuerlichen Leistungssteigerung gratulieren. Volle runde Deltoid-Muskeln, gute Oberarm- und Oberschenkelentwicklung sowie messerscharfe Definition insbesondere im Bereich der schrägen Bauchmuskeln und Quadrizeps sind besonders hervorzuheben. Auch die Rückenentwicklung schien verbessert, auch wenn hier noch Weindl’s größter Schwachpunkt (vor allem international betrachtet) liegt. Den dritten Platz belegte der Tscheche David Plachy, vor seinem Landsmann Robert Archman und dem Wiener Robert Klein, der gegenüber seiner Form beim Austria Cup 2003 zwar verbessert erschien, aber einfach zu flach war um sich in diesem Klassefeld in Szene setzen zu können. Abgerundet wurde das Finale durch den Oberösterreicher Thomas Blaimschein, welcher immerhin den oberösterreichischen Landesmeistertitel erzielte.

Top Leistungen sah man auch in der Klasse Männer bis 87,5 kg. Die starken ausländischen Athleten Robert Kastner (Deutschland) und Jan Kubik (Tschechien) fanden aber in dem Oberösterreich Josef Schmiedt ihren Meister. Schmiedt verfügt über alle Attribute eines künftigen Topstars: breite volle Schultern, schmale Taille und Hüften, breiter V-förmiger Rücken, wuchtige Oberarme, tiefe Brust und fehlerlose Präsentation. Dazu kam noch ein Fan-Anhang der Länderkampf-Atmosphäre vermittelte. Wäre da nicht Josef Schmiedt hätte auch der Deutsche Robert Kastner einen würdigen Klassensieger abgegeben. Fantastisch austrainierte runde Muskulatur im gesamten Oberkörper, extreme Definition und beeindruckende Pflichtposen zählten zu seinen stärksten Waffen. Auch der Tscheche Jan Kubik trat in Topform an. Die Steirer, Reinhard Lichtenegger und Bernd Enzi zeigten zwar ebenfalls gute Leistungen, konnten sich gegenüber dem Vorjahr aber nicht steigern. Wolfgang Wagesreiter aus Niederösterreich – schlank und athletisch – fiel gegenüber den Top 3 schon sehr deutlich ab,
für sich gesehen brachte aber auch er eine gute Leistung.

In der Klasse bis 95 kg traten drei sehr unterschiedlich disponierte Athleten an, welche sich alle in Topform befanden. Uwe Kirschmann verfügte über die brutalste Muskelmasse bei entsprechender Definition, aber nicht über die Harmonie und Ästhetik des Oberösterreichers Philip Wesner. Der stoische Wesner verfügt über eine ungemein ästhetische Körperentwicklung und sieht in jeder Pose schlicht hervorragend aus. Allerdings versteht er es nicht mit dem Publikum zu kommunizieren, vom Körper her gab es bei ihm wirklich nichts auszusetzen. Wieso ein Kampfrichter ihn auf Platz 5 sah ist nicht nachvollziehbar. So unterschiedlich diese Athleten waren, so einhellig sahen die Kampfrichter Uwe Kirschmann auf der Siegertreppe ganz oben. Josef Schwab erreichte die gleiche Platzziffer wie Wesner, schaffte es aber auf Grund der höheren Anzahl von 2. Plätzen den Klassemann Wesner auf den dritten Platz zu verweisen. Schwab steigert sich jedes Jahr und war auch diesmal in Topform. Etwas enttäuschend war die Leistung von Homan Saniei (Wien), welcher flach und ausgezehrt wirkte und nicht jene Muskelmasse brachte, welche ihm vor drei Jahren den Gesamtsieg im Austria Cup sicherte. Mirko Benetti und Stefan Rothenbuchner belegten die letzten beiden Plätze in diesem hochkarätigen Finale. Rothenbuchner – durch einen Brustmuskelriss gehandicapt – verfüge diesmal über eine sehr gute Farbe.

Sehr stark besetzt war die Schwergewichtsklasse mit zehn Teilnehmern. Von der Papierform her war Jörg Kapfer am Stärksten einzuschätzen. Er fand aber in dem Tschechen Martin Marek und seinem Landsmann, dem Oberösterreicher Wolfgang Wimmer und dem Wiener Alexander Sturm, erbitterte Konkurrenten. Eine extrem starke Leistung brachte auch der top-definierte Niederösterreicher Christian Kaufmann, der trotz der Form seines Lebens nur den undankbaren 6. Platz belegte. Nach einer schweren Verletzung (Brustmuskeleinriss) griff auch der ehemalige Vizeweltmeister Thomas Burianek in das Wettkampfgeschehen ein. Dafür, dass er erst seit wenigen Wochen wieder voll im Training stand, brachte er eine beachtenswerte Leistung, konnte aber natürlich an die Form früherer Tage nicht annähernd anknüpfen. Selbst wenn er in Topform angetreten wäre, hätte er es bei diesem Klassefeld aber nicht leicht gehabt. Jörg Kapfer hingegen trat gegenüber seiner zuletzt gezeigten Wettkampfform in deutlich verbesserter Form an, besonders im Brust/Schulter und Oberarmbereich zeigte er eine deutliche Steigerung in Punkto Muskelmasse. Ziselierte Muskelteilung, wie sie heute bei jeder EM/WM auch im Schwergewichtsfinale Standard-Repertoire ist, war allerdings (noch) nicht vorhanden. Kapfer profitiert durch den enormen Unterschied zwischen seiner Schulterbreite und der winzigen Taillen- Hüftpartie, welche auch seine relativ schlanken Oberschenkel massiver erscheinen lässt, als sie sind. In der Rückenansicht dominiert Kapfer mit extremer V-Form, auch hier fehlten aber die tiefen Einschnitte. Der stark verbesserte Oberarm gab Neidern Anlass für die Vermutung, hier wäre mit Synhol nachgeholfen worden. Brust und Schultern wirkten ebenfalls „overpumped“ – wurde da mit „pump and pose“ nachgeholfen? Jörg dementiert dieses Gerücht auf das entschiedenste. Der Wiener Alexander Sturm – bekannt für seine messerscharfe Definition – war diesmal nicht ganz so hart, zeigte aber eine leichte Verbesserung der Gesamtmuskelmasse. Naben Kapfer zeigte sich aber vor allem Wolfgang Wimmer in einer deutlich gesteigerten Form. Seine Oberkörperentwicklung war geradezu brutal. In der Doppelbizeps-Pose von vorne, sah er gigantisch aus. Auch die seitliche Brustpose war sehenswert, seine Schwächen liegen im Beinbizeps Wadenbereich sowie im zuwenig herausgearbeiteten Rücken. Wenn er diese Partien allerdings noch verbessert, wird man an ihm schwer vorbeikommen.

Im Stechen um den Gesamtsieg machten Kapfer, Mozolani und Schmiedt einen in gleicher Weise vortrefflichen Eindruck, letztlich hatte „Pepi“ das bessere Ende für sich – wie schade, dass sich dieser Topathlet nicht zwei Wochen später zur EM Qualifikation gestellt hat, wäre er dort in der gleichen Form angetreten, wäre er zweifellos unter die Top 10 gekommen. Begeistert wurde der Gaststar – Dexter Jackson – vom Publikum aufgenommen, welcher bei seiner Zugabe – es war dies das gleiche Posing wie beim Arnold’s Classic 2004 – wo er den dritten Platz belegte – in den Zuschauerrängen poste und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Den Ausklang fand diese Meisterschaft in einem opulenten Abschlussbankett, welches bis in die frühen Morgenstunden gut besucht war, einschließlich Dexter Jackson, der sich alles andere als ein Kostverächter (nicht nur kulinarisch) präsentierte. An dieser Stelle sei nochmals dem Veranstalter OÖABBV/IFBB und seinem Organisationskomitee für die Organisation und Durchführung dieser hervorragenden Meisterschaft herzlich gedankt.

 

  1.2.Österreichische Meisterschaften der Männer, Frauen und Junioren  Hallein/Salzburg 01.05.2004


Die 32 besten österreichischen Athleten traten in Hallein zur österreichischen Meisterschaft und zur EM-Qualifikation der Männer an. Das Top Ereignis dieser Veranstaltung war die Schwergewichtsklasse, die mit 5 Athleten zwar zahlenmäßig viel weniger stark als im Großen Preis von Österreich besetzt war, alle fünf Athleten befanden sich aber in Topform und wären würdige Sieger gewesen. Christian Kaufmann verbesserte sich nochmals gegenüber seiner Form vom Großen Preis von Österreich, dass er trotzdem nur den 5. und letzten Platz in dieser Klasse belegte, muss für ihn ein schwerer Schlag gewesen sein, es lag aber nur daran, dass eben die übrigen Athleten noch ein klein wenig besser disponiert waren als er. Sehr bitter war für Alexander Sturm der 4. Platz, den er mit einem Kopfschütteln zur Kenntnis nahm. Knallhart argumentiert braucht er einfach mehr Muskelmasse bei gleich guter Definition und zwar vor allem im Bereich Oberarm und Schultern, um ganz nach vorne zu kommen. Seine Definition war gut wie eh und je und sein Posing deutlich verbessert, in den Rückenposen konnte ihm so leicht niemand das Wasser reichen. Enttäuschend war die Form von Jörg Kapfer, von dem man eigentlich eine Formsteigerung gegenüber dem Großen Preis von Österreich erwarten musste, genau das Gegenteil war aber der Fall. Er wirkt irgendwie aufgedunsen und dürfte mit dem Entwässern Schwierigkeiten gehabt haben, ein Brustmuskeleinriss in der rechten Brust war ein zusätzliches Handicap. Die Bauchpartie (vermutlich Nabelbruch) hat auch schon besser ausgesehen, kein Wunder, dass ihn ein Kampfrichter im Vorkampf und zwei Kampfrichter im Finale gar nur auf dem 4. Platz sahen. Es bleibt zu hoffen, dass Jörg diese Wettkampfvorbereitung schnell abhaken kann, ein derart genetisch begnadeter Athlet ist für einen EM/WM-Finalplatz geradezu prädestiniert. Ein wahrer Topathlet ist aber vor allem der Niederösterreicher Mario Hemmer, von Beruf Polizist mit 12 Jahren Trainingserfahrung im Bodybuilding, welcher eine gewaltige Formsteigerung gegenüber seinem ersten Antreten beim Austria Cup 2003 erzielte. Mario ist ein ausgesprochen ästhetischer, harmonischer und bestens definierter Athlet, bei dem jede Pose „sitzt“. Bei der Vorwahl lag er noch ex-equo mit Wimmer auf dem ersten Platz, im Finale konnte sich Wimmer gegenüber Hemmer ganz knapp mit nur einem Punkt Abstand durchsetzen. Diese beiden Athleten miteinander zu vergleichen ist äußerst schwierig, weil sie völlig verschiedene Athletentypen darstellen. Wenn man bei Hemmer etwas kritisieren kann, dann sind es vielleicht die Rückenposen, bei der Latissimuspose von hinten rollt er die Schultern nach vorne, statt die Schultern breit zu machen und sich leicht zurück zu lehnen um die V-Form zu verstärken, die er hat. In der Doppelbizepspose von hinten bringt er zwar viele Details heraus, vermindert aber durch eine leichte Körperdrehung die V-Form. Ganz fantastisch sind aber seine Doppelbizepspose von vorn, sowie Bauch- und Beine. Nach Meinung vieler Insider hätte er den Sieg zumindest ebenso verdient gehabt, wie der Topathlet Wolfgang Wimmer.

In der Klasse bis 87,5 kg war Josef Schmiedt erneut eine Klasse für sich, vielleicht sogar noch eine Spur besser als beim Großen Preis von Österreich. Der Lokalmatathor Josef Schwab erzielte – ebenfalls in Topform – den zweiten Platz. Mohammad Alimohammadi aus Niederösterreich trat in bisher persönlich bester Form an und verfügte dieses Mal auch über die entsprechende Bräunung. Er ist ein sehr harmonischer, stets freundlich lächelnder Athlet, sollte aber sein Hairstyling modifizieren. Die beiden Steirer Reinhard Lichtenegger und Bernd Enzi befanden sich etwa in der gleichguten Form wie beim großen Preis von Österreich.

In der Klasse Männer bis 95 kg war Uwe Kirschman nicht mehr ganz in jener Form, die er beim Großen Preis von Österreich zeigte, die Definition war deutlich schwächer, dennoch reichte es für den Sieg. Eine gewaltige Steigerung gegenüber den großen Preis von Österreich, gelang Homan Saniei, der wesentlich praller, vaskulöser und wuchtiger erschien als noch vor zwei Wochen. Philip Wesner war in der gleichen Topform, wie beim Großen Preis von Österreich.

In der Klasse Männer bis 80 kg dominierte der Wiener Heinz Weindl, welcher sich gegenüber dem großen Preis von Österreich nochmals steigern konnte. Seine Definition war fantastisch. Trotz deutlicher Formsteigerung gegenüber dem Großen Preis von Österreich, wo er zu flach wirkte, konnte Robert Klein, Thomas Blaimschein (Oberösterreich) nicht bezwingen und erzielte den dritten Platz, in der Männerklasse bis 75 kg setzte sich Ulrich Kudelka’s Definition gegen Erich Sommer´s Gesamtpaket durch. Die Klasse Männer bis 70 kg war nur mit einem Teilnehmer, Thomas Bischof, besetzt, welcher sich in solider Form präsentierte. In der Männer Bodyfitness – Klasse war der Wiener Peter Weber der klar beste Mann. Weber – mit seinen 40 Jahren schon ein Veteran – trat in der Vergangenheit in der Disziplin Bodybuilding an und verfügt noch über genügend Masse und Definition um im Männer Bodyfitnessbewerb zu dominieren. In der Männer Fitnessklasse war Johann Platzer konkurrenzlos gut, nachdem sich sein Gegner im großen Preis von Österreich, Christian Dieter Seidel, diesmal nicht am Start befand. Gerade einmal eine Bodybuilderin war bei den Österreichischen Meisterschaften am Start, Mag. Helga Pölzlbauer, welche sich in recht guter Form präsentierte, jedoch an ihre Leistungen im Vorjahr nicht anschließen konnte. Claudia Weber, Österreichs einzige Fitnessathletin, zeigte eine sehr schöne ästhetische Körperentwicklung, an internationalen Maßstäben gemessen ist ihre Kur aber noch deutlich verbesserungsbedürftig. In der Frauen Bodyfitness-Klasse dominierte neuerlich Veronika Aranyos. Zahlenmäßig erneut schwach besetzt waren die Junioren-Klassen bis 75 und über 75 kg mit je einem Teilnehmer. Dies kann den Leistungen der beiden Junioren aber keine Abbruch tun, denn beide, Michael Gschaider und Erik Forster befanden sich in sehr guter Form. Im Stechen um den Gesamtsieg setzte sich neuerlich völlig verdient Josef Schmiedt durch. Für die EM in Budapest qualifizierten sich folgende Athleten: Jörg Kapfer, Mario Hemmer, Mohammad Alimohammadii, Homan Saniai, Heinz Weindl und Helga Pölzlbauer. Wegen Erkrankung fielen jedoch Jörg Kapfer und Homan Saniai aus. Helga Pölzlbauer konnte nicht starten, da sie im Paarbewerb qualifiziert war und ihr Partner Jörg Kapfer wegen Krankheit WO geben musste. Aus diesem Grund wurde Alexander Sturm ins Team nachnominiert.
 

 1.3.Europameisterschaften der Männer und Paare 14. bis 16. Mai 2004 Budapest/Ungarn


Die Österreichische Nationalmannschaft, bestehend aus den Athleten Heinz Weindl, Josef Schwab, Mohammad Alimohammadi, Alexander Sturm und Mario Hemmer und den Funktionären Rudolf Mlcsa und Kasimir Glaser nahm an diesem denkwürdigen Bodybuildingereignis teil, bei dem sich Athleten und Funktionäre aus 31 europäischen Ländern zusammengefunden hatten um die besten europäischen Athleten in den einzelnen Gewichtsklassen zu küren. Die Unterbringung der Athleten und Delegierten erfolgte im 4-Stern-Hotel „Budapest“, welches zur Danubius-Gruppe zählt. Mit insgesamt 120 teilnehmenden Athleten wurde die Teilnehmerzahl des Vorjahres (St. Petersburg) um rund 25% überschritten. Die Leistungsdichte in den einzelnen Klassen war enorm, insbesondere in der Klasse bis 87,5 kg. Die für mich besten Athleten waren: Hristomir Hristov (Bulgarien/bis 70 kg), Andrej Mozolani (Slowakei/bis 75 kg), Janos Lantos (Ungarn/bis 87,5 kg), Zoltan Vekony (Ungarn/bis 87,5 kg) und Radoslav Slodkiewic (Polen/über 95 kg). Sensationell stark war das Gastgeberland Ungarn mit einer Reihe von Spitzenathleten vertreten. Wie schon in den vergangenen Jahren dominierten osteuropäische Athleten, vor allem aus Ungarn, der Slowakei und Polen das Wettkampfgeschehen. Keiner der österreichischen Teilnehmer hatte Chancen auf eine Finalplatzierung. Josef Schwab und Mohammad Alimohammadi schafften den Einzug ins Semi-Finale nicht, Heinz Weindl belegte mit dem 15. Platz den letzten Semi-Final-Platz, Alexander Sturm und Mario Hemmer erzielten mit dem 12. und 11. Platz respektable Leistungen. Wie die Jungfrau zum Kind war Alexander Sturm zu seinem EM-Ticket gekommen. Frustriert wegen seines 4. Platzes bei den österreichischen Meisterschaften trat er gar nicht bei der EM-Qualifikation an, wurde aber wegen des Ausfalls Jörg Kapfers nachnominiert, unterzog sich einer Anti-Doping-Kontrolle und schaffte doch noch den Sprung ins Team. Wenn man bedenkt, dass er seine Wettkampfdiät bereits am 1.Mai nach der Österreichischen Meisterschaft abgebrochen hatte und erst wenige Tage vor der EM nachnominiert wurde, muss man ihm zu seiner Leistung gratulieren, denn seine Definition war wieder einmal äußerst beachtlich. Mit fast 113 kg Körpergewicht zählte Mario Hemmer zu den schwersten Athleten der Europa Meisterschaften. Leider konnte er seine Form von den Österreichischen Meisterschaften nicht konservieren und trat etwas glatter, wenn auch in noch sehr guter Form zum Wettkampf an. Für einen Finalplatz hat es diesmal aber noch nicht gereicht, wenn es der sympathische Niederösterreicher dorthin auch von seinem Potential her zweifellos schaffen kann. Josef Schwab und Mohammed Alimohammadi fehlte es insgesamt einfach noch an Muskelmasse und Muskeldichte um bei einer derart stark besetzten Europa Meisterschaft den Weg in das Semi-Finale zu finden. Heinz Weindl rechtfertigte seine Teilnahme mit einem respektablen Semi-Final-Platz.
ÖABBV-IFBB/Austria Präsident, Mag. Axel Bauer, erhielt ebenso wie EBFF Vizepräsident und Präsident des Polnischen Bodybuilding- und Fitness Verbandes Pawel Filleborn den EBFF Award „for his outstanding contribution to the development of the sport of bodybuilding and fitness in Europe“ verliehen.

 

 1.4.  2004 EBFF Europameisterschaften Frauen Bodybuilding, Fitness, Body Fitness und Männer Fitness
        Tavira/Portugal 17. – 21.06.2004:


Tavira präsentierte sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Europameisterschaften von seiner strahlensten Seite:

Schöne Hotels, prächtiges Badewetter und bemühte Organisation hinterließen bei den Teilnehmern hauptsächlich positive Erinnerungen. Dennoch muss man anmerken, dass das Organisationskommittee dieses Wettkampfes sehr unbekümmert an diese große Aufgabe herangetreten ist. Wichtige Organisationsdetails, wie etwa der Transport der Athleten vom Flughafen zum Hotel und vom Hotel zur Wettkampfstätte mussten erst bei Eintreffen der Funktionäre der EBFF von diesen organisiert werden, um ein totales Chaos zu verhindern. Die Wettkampfhalle war nur sehr dürftig beleuchtet und entsprach nicht dem Standard, denn man üblicherweise erwarten konnte. Zuschauer suchte man auf den Rängen vergeblich, die Veranstaltung hatte den Charakter eines Privatissimums. Eigentlich schade, denn die Qualität der Athleten war schlicht sensationell. Österreichs Vertreterin, die Niederösterreicherin Veronika Aranyos, befand sich in ihrer persönlich besten Form, wurde aber von den Kampfrichterin völlig übersehen. In der zahlenmäßig am Stärksten besetzten Body Fitnessklasse über 164 cm belegte Veronica den 11. Platz und war darüber aus verständlichen Gründen sehr betrübt. Markant verbessert war ihre Definition, doch diesmal schienen die Kampfrichter wiederum den weniger definierten Athletentypus – eigentlich reglementgerecht – zu bevorzugen, was sich in der Siegerin, Michaela Spickova, die bereits beim Großen Preis von Österreich glänzte, widerspiegelte. Ergebnisse und Siegerfotos dieses Wettkampfes sind auf der Homepage der IFBB/EBFF veröffentlicht. Ein historisches Ergebnis erzielte die deutsche Nationalmannschaft mit dem Sieg von Diana Goytia in der Body Fitnessklasse bis 164cm. Wie in den letzten Jahren bereits üblich dominierten jedoch osteuropäische Athletinnen und Athleten das Wettkampfgeschehen, was sich im Teambewerb eindrucksvoll belegte, den Tschechien vor der Slowakei und Russland gewinnen konnte. Die Gesamtsieger in den Klassen Frauen Bodybuilding, Frauen Fitness und Frauen Bodyfitness wurden ebenfalls mit Polen, Tschechien und Russland ausschließlich mit osteuropäischen Athletinnen belegt. Eine weitere Sensation lieferte Deutschland in der Bodybuilding Klasse bis 57 kg, wo mit Nina und Angelika Loebart Mutter und Tochter mit sehr ähnlich entwickelten Körpern das Medieninteresse zu sich zogen, wobei Angelika, die Mutter, mit dem vierten Platz ihre Tochter, Nina, knapp bezwingen konnte.
 

 1.5. Hungarian Pro Invitational, Pro Fitness und Pro Figur Debrecen, Ungarn 05.06.2004


Als Meilenstein in der Geschichte der Entwicklung der Professional Division der IFBB erwies sich der Hungarian Pro Invitational, welcher ursprünglich noch von Wayne DeMilia durchgeführt werden sollte. Nach dem Wayne DeMilia die Night of the Champions 2004 noch als offizieller Promotor der IFBB durchgeführt hatte, dort aber faktisch versuchte diese Meisterschaft als „verbandsfrei“ abzuhalten, gelang es den Protagonisten des neuen Managementteams der Professional Division der IFBB, denen für Europa derzeit Rafael Santonja, Pawel Filleborn, Stanislav Pesat und Mag. Axel Bauer angehören, bei diesem Wettkampf klare Verhältnisse zu schaffen. Nicht nur hinsichtlich der Zusammensetzung des Kampfrichtergremiums und der effektiven Gestaltung des Wettkampfablaufes, insbesondere des Aufrufs der Vergleichswertungen der einzelnen Kampfrichter durch den Hauptschiedsrichter, konnten Fortschritte erzielt werden. Von Seiten des europäischen Verbandes (EBFF) wird man jedenfalls bemüht sein, die Rechte der europäischen Profis auch international entsprechend wahr zu nehmen, dies gilt nicht nur hinsichtlich der Organisation und Durchführung von Profimeisterschaften in Europa, sondern auch und insbesondere bei der Auswahl der Kampfrichtergremien bei Profiwettkämpfen in den USA, um ein ausgewogenes Verhältnis zu erreichen und beispielsweise nicht in Zukunft 9 Kampfrichter aus den USA, und nur 3 Kampfrichtern aus anderen Ländern in der Jury zu haben.

Mit hohen Erwartungen waren die amerikanischen Athleten Melvin Anthony, Jhonny Jackson und Art Atwood nach Ungarn gekommen. Darrem Charles und Melvin Anthony waren von Anfang an der Meinung, sie würden sich die ersten beiden Plätze teilen. Da hatten sie aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der 42-jährige Tscheche, Pawol Jabonicky, war in der bisher besten Form seines Lebens und von Anfang an auch mental fest entschlossen das Wettkampfgeschehen an sich zu ziehen. Vom ersten Moment als er die Bühne betrat, konnte man sehen, dass er nicht nur physisch, sondern auch psychisch bereit war seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Jabonicky verfügt über die beste Kombination von Muskelmasse und Definition, die man sich vorstellen kann. Keiner ist so trocken wie er. Trotz seiner immensen Wettkampferfahrung ist er noch immer nicht in der Lage die 7 Pflichtposen makellos auszuführen, die Rückenposen gelingen ihm nach wie vor überhaupt nicht und kann man daher auch als Kampfrichter nur erahnen, was er da noch herausholen könnte, wenn er die Muskeln richtig anspannt und die Körperhaltung vorteilhafter einnimmt. Nach vorne gerollte Schultern bei der Latissimuspose von hinten sind immer ein Jammer, mangelnde Muskelkontrolle bei Doppelbizepspose von hinten – heut zu Tage eine der wichtigsten Posen überhaupt – kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Seine schärfsten Konkurrenten, Darrem Charles, Melvin Anthony und Jaroslav Horvath hatten ihre Lektionen gelernt. Vor allem Jaroslav Horvath sieht in jeder Pflichtpose (eigentlich: in jeder Pose, die er einnimmt) vom Scheitel bis zur Sohle perfekt aus. Er war für mich in der Bestform seines Lebens und hätte den Sieg ebenso verdient gehabt wie Pawol Jabonicky. Was Jabonicky fehlte – die Muskelkoordination und Kontrolle in den Pflichtposen sowie Harmonie und Ästhetik – hatte Horvath im Überfluss, wenn er auch nicht ganz die Härte und Masse Jabonicky´ s besaß. Darrem Charles wird meines Erachtens oft überbewertet:

Von vorne wirkt er ziemlich schmal, von hinten fehlt die Breite und Tiefe im Rücken, außerdem hat er äußerst schwache Waden, welche den Eindruck vermitteln, dass sie nicht aus reiner Muskelmasse bestehen. Von der Muskelhärte war er sehr gut disponiert, wirklich beeindruckend ist er aber nur in Runde 3 (individuelles Posing) – dort kann ihm allerdings mit seinem Rhythmusgefühl und seiner Körperbeherrschung keiner das Wasser reichen. Melvin Anthony, durch seinen Sieg bei der Night of the Champions euphorisch eingestimmt, zeigte eine enttäuschende Leistung. Er ist zwar relativ harmonisch und ästhetisch, verzieht aber einzelne Pflichtposen und wirkt vor allem von hinten äußerst glatt. Auch er ist aber zweifellos ein Meisterposer. Jaroslav Horvath war für mich in den ersten beiden Runden unter dem Top 2, sein Posing wirkte aber – obzwar ästhetisch – zu langweilig und schmälerte seine sonst wirklich imposante Leistung dramatisch. Stärker als den zu hoch eingeschätzten Melvin Anthony schätze ich seinen Landsmann Jhonny Jackson ein, welcher gegenüber seinem letzten mir bekannten antreten eine fulminante Steigerung in punkto Muskelmasse und Definition schaffte. Ebenfalls beeindruckend war die Leistung des deutschen Ronny Rockel, welcher verdient den 6. Platz belegte.

Beeindruckend war die Rahmenorganisation, der Veranstalter, Ildiko Buranits und ihre Geschäftspartner, organisierten die Veranstaltung perfekt und war diese mit über 3000 Zuschauern auch bestens besucht. Dem Vernehmen nach wird der Profiwettkampf in Debrecen auch in den nächsten Jahren ein Fixpunkt bleiben.
 

 II. AUSSCHREIBUNGEN INTERNATIONALER UND NATIONALER MEISTERSCHAFTEN:

 

 2.1.   IFBB Women’s Bodybuilding, Fitness and Body - Fitness Amateur World Championships;
         Men’s Fitness World Cup Santa Susanna – Barcelona – Spanien 17. – 20.09.2004


Zeitplan


Donnerstag, 16.09.2004
Caprici Verd Hotel
Ankunft der Mitglieder des IFBB Executive Council
12:30 Uhr – 14:00 Uhr Mittagessen
17:00 Uhr EBFF Executive Council Meeting
20:00 Uhr Abendessen

Freitag, 17.09.2004
09:00 Uhr Ankunft der Delegierten und Athleten, Tourist office desk (check point), Paseo Maritimo vor der Eisenbahnstation (Registrierung und check in)
12:00 Uhr – 14:00 Uhr Mittagessen
18:30 Uhr – 19:30 Uhr Judges Meeting Caprici Verd Hotel
19:30 Uhr Abwaage/Registrierung Caprice Verd Hotel

Wichtiger Hinweis:
Jeder Athlet, der sich nicht zur angebenen Zeit der Abwaage/Registrierung unterzieht wird von der Teilnahme am Wettkampf ausgeschlossen.

20:30 Uhr Abendessen
21:30 Uhr Dinner mit dem Bürgermeister von Santa Susanna für IFBB und EBFF Executive Council Mitglieder und andere VIP-Funktionäre

Samstag, 18.09.2004

07:00 Uhr – 08:30 Uhr Frühstück
08:30 Uhr – 09:00 Uhr Abfahrt der Busse vom Hotel zum Sport Center Parc Colomer
09:30 Uhr Vorkämpfe – Sport Center Parc Colomer
12:00 Uhr Abfahrt der Busse vom Sportcenter Parc Colomer zum Hotel
12:30 Uhr – 15:00 Uhr Mittagessen
20:30 Uhr Abendessen

Sonntag, 19.09.2004
07:00 Uhr – 09:00 Uhr Frühstück
09:30 Uhr – 10:00 Uhr Abfahrt der Busse vom Hotel zum Sport Center Parc Colomer
10:30 Uhr Finale – Sport Center Parc Colomer
12:30 Uhr Rückfahrt der Busse vom Sport Center Parc Colomer zum Hotel
15:00 Uhr Mittagessen
17:00 Uhr – 19:00 Uhr Internationaler Kampfrichter, Trainer und Betreuer Kurs
20:00 Uhr – 22:00 Uhr Abschlussbankett Caprici Verd Hotel
23:00 Uhr Disco Pary in QK – Disco

Montag, 20.09.2004
07:00 Uhr – 08:30 Uhr Frühstück
Ceck out und offizielle Abreise für alle Teilnehmer

Santa Susanne liegt im Zentrum der Küste von Maresme in ruhiger Umgebung am Fuße des Berges Montnegre. Santa Susanna verfügt über gute Verkehrsanbindungen über die nationale Autobahn II, die Straße C32, Eisenbahn und die Flughäfen Girona und Barcelona. Zwischen dem Meer und den Bergen finden sich zahlreiche Ferien – Ressorts am Strand und komfortable Hotels, Apartments und Campingplätze

Offizieller Empfang:
Das Organisationskommittee wird einen ersten, strategischen Check point einrichten um den ankommenden Teilnehmern der Weltmeisterschaften Unterstützung bei ihrer Ankunft und den bevorstehenden Aktivitäten zu leisten.

Offizielles Hotel:
Hotel Caprici Verd
Paseo Maritimo
s/n Santa Susanna 08398
Spanien
Tel.: +34 93 767 70 46/ +34 93 767 70 85
Fax: +34 93 767 81 85
e-mail:
hotelcapriciverd@hotelcapriciverd.com
recepcion@hotelcapriciverd.com
inforeservas@hotelcapriciverd.com

Neben diesem offiziellen Hotel werden 2 weitere offizielle Hotels eingerichtet, sodass die Athleten und Delegierten in 3 offiziellen Hotels einquartiert werden, welche in unmittelbarer Nähe zu einander gelegen sind.

Wettkampfstätte:
Sport Center Parc Colomer, Santa Susanna

Hotel Deposits:
Eine Kaution von € 100,00/ USD 120,00 pro Person muss beim Check in für allfällige persönliche Ausgaben, die während des Aufenthalts entstehen können (Telefon, Minibar, Wäsche, Roomservice, etc.) geleistet werden. Der unverbrauchte Teil dieser Kaution wird beim Check out refundiert. Um die Abwicklung dieser Zahlung zu erleichtern wird der Teamchef oder Teamverantwortliche ersucht die Kaution für das gesamte Team entweder mittels Kreditkarte oder Bargeld zur Verfügung zu stellen. Diese Person wird für jegliche Ausgaben, welche von Teammitgliedern verursacht werden, verantwortlich gemacht.

Anti Doping Kontrolle:
Die Anti Doping Kontrolle wird durch das Anti Doping Labor in Barcelona (Institut Municipal d´Investigacio´ Medica IMIN) durchgeführt. Das spanische medizinische und Anti Doping Kommitttee wird das Anti Doping Kontrollverfahren der IFBB in Santa Susanna (Barcelona) überwachen. Anti Doping Kontrollräume im Hotel werden gesondert bezeichnet.

Wichtiger Hinweis:
Die Top 4 in jeder Gewichts-/Größenklasse werden einer Anti Doping Kontrolle unmittelbar nach dem Finale der jeweiligen Kategorie unterzogen.

Trainingsmöglichkeiten:
Es wird ein Shuttle-Bus-Service während des Tages eingerichtet um Athleten zu einem Fitnessstudio, welches nahe den Hotels gelegen ist, zu transportieren.

Ausgeschriebene Kategorien:

Maximal 10 Athleten pro nationalen Verband sind zur Teilnahme zugelassen – 9 weibliche Athleten und ein männlicher Athlet.

Wettkampfkategorien:
Frauen Bodybuilding:
- bis zu und inkl. 52 kg
- bis zu und inkl. 57 kg
- über 57 kg

Frauen Fitness:
- bis zu und einschließlich 160 cm
- bis zu und einschließlich 167 cm
- über 167 cm

Frauen Body Fitness:
- bis zu und inkl. 158 cm
- bis zu und inkl. 164 cm
- über 164 cm

Men´ s Fitness:
- eine offene Kategorie

Abwaage/Feststellung der Körpergröße:
Die Abwaage/Registrierung wird in der Lobby des Hotels Caprici Verd stattfinden. Es obliegt dem Teamchef/Chefdelegierten sicher zu stellen, dass die Athleten rechtzeitig zur Abwaage/Registrierung erscheinen.

Warnung:
Jeder Athlet der die Abwaage/Registrierung versäumt wird ohne Ausnahme vom Wettkampf ausgeschlossen.

Posing Musik:
Die Posing Musik muss auf einer Kassette oder CD beigebracht werden, wobei die Seite, auf der sich die Musik befindet, korrekt bezeichnet sein muss. Die Musik muss am Beginn der Kassette oder CD starten. Jeder Athlet muss seinen/ihren Namen auf der Kassette oder CD zur leichteren Identifizierung anbringen.

Backstage/Umkleideräume:
Zugang zum Backstagebereich und den Umkleideräumen ist dem unbedingt notwendigen Personal vorbehalten. Betreuer und Trainer, die Athleten in den Umkleideräumen behilflich sind, müssen das selbe Geschlecht wie der betreute Athlet haben.

Foto- und Videokameras/Datenträger:
Foto- und Videokameras sind im Backstagebereich strengstens verboten, insbesondere im Umkleidebereich, es sei denn, dass sie von ordnungsgemäß registriertem Pressepersonal verwendet werden, jedenfalls sind derartige Geräte aber im Umkleidebereich strengstens verboten.

Teilnahmegebühr:
Jeder Athlet und Delegierte, der am Wettkampf teilnimmt, ist verpflichtet eine Teilnahmegebühr von € 100,00 oder USD 120,00 zu bezahlen, die Zahlung ist bei der Ankunft in Santa Susana zu Handen der IFBB zur Bezahlung fällig. Die Registrierungsgebühr fällt zusätzlich und separat zur Hotelkaution an. Für die österreichischen Teilnehmer wird diese Gebühr durch den ÖABBV-IFBB/Austria bezahlt. Die Kaution hingegen ist von den jeweiligen Athleten/Delegierten selbst aufzubringen.

Sekretariat:
Das Organisationskommittee wird ein Sekretariat im Touristenbüro im „Village Paseo Maritimo“ in der Eisenbahnstation vom 17. – 20.09.2004 einrichten.

Flughafen:
Der internationale Flughafen „El Prat“ liegt ungefähr 65 km von Santa Susanna und ca. 5 km vom Zentrum Barcelonas entfernt.

Offizielle Sprache:
Offizielle Sprache in der Gegend um Barcelona ist spanisch und katalanisch, Englisch wird üblicherweise verstanden und gesprochen, das Hotelpersonal spricht üblicherweise englisch.

Klima:
In Santa Susana herrscht mediterranes Klima, die Durchschnittstemperatur im September beträgt zwischen 20 und 25° Celsius.

Elektrischer Strom:
220 Volt

Frühere Ankunft:
Jeglicher nationaler Verband, deren Teilnehmer vor dem offiziellen Ankunftstag, 17.09.2004, ankommen und/oder länger als bis zum offiziellen Abreistag, 20.09.2004, bleiben, sind für ihre Ausgaben selbst verantwortlich, dies gilt auch und insbesondere für den Transport vom und zum Hotel.

Hotelbettwäsche und Handtücher:
Athleten, die Bräunungsprodukte verwenden sind für Schäden verantwortlich, die durch Verschmutzung von Bettwäsche (Leintücher, Polsterbezüge, Deckenbezüge) und Handtücher, die im Eigentum des Hotels stehen, verursacht werden. Sie sind auch verantwortlich für die Reinigung/Reparatur von Teppichen und sonstigen Einrichtungsgegenständen. Die IFBB hat keine Möglichkeit die Preise für derartige Schadensersätze, welche vom Hotel verlangt werden, zu kontrollieren. Die Regelung derartiger Ansprüche zwischen dem Hotel und dem Athleten unterliegt daher nicht der Regulierung durch die IFBB. Es wird daher empfohlen die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu setzen, dass derartige Beschädigungen nicht entstehen können (beispielsweise durch Mitbringen eigener Bettwäsche und Handtücher).

Es ist nicht erlaubt Speisen von den Hotelräumlichkeiten, in denen die Mahlzeiten eingenommen werden, mitzunehmen. Das Mitbringen von Taschen (Trainingstaschen) und Bekleidungsstücken mit großen Taschen in die Speisesäle ist nicht erlaubt.
Athleten/Delegierte, welche dabei ertappt werden Nahrungsmittel in mitgebrachte Behälter zu füllen, können
aufgefordert werden den Speisesaalbereich sofort zu verlassen.

Sollten Athleten/Delegierte zusätzliche Speisen benötigen, müssen sie diesbezügliche Vorkehrungen
selbst und auf eigene Kosten treffen.

Bestimmungen für die Unterbringung von Athleten/Delegierten nach IFBB-Reglement:
- 2 oder mehr Athleten – 2 Delegierte erlaubt
- 2 oder weniger Athleten – nur ein Delegierter erlaubt
- nationale Verbände, welche nur durch einen Delegierten repräsentiert sind oder Delegierte mit keinen Athleten sind für ihre Kosten ausschließlich selbst verantwortlich
- Angehörige des Executive Council erhalten Einzelzimmer für den Zeitraum 16. – 20.09.2004
- alle anderen Delegierten und Athleten werden in Doppelzimmern (2 Personen pro Zimmer) im Zeitraum 17. – 20.09.2004 untergebracht
- alle offiziellen Teilnehmer erhalten 3 Mahlzeiten pro Tag.

Event package:
Das Organisationskommittee bietet folgendes Special Package für extra Delegierte und Begleitpersonen an:

- Hotelunterbringung für 3 Tage in einem der offiziellen Hotels inkl. Mahlzeiten
- Transport vom Flughafen zum Hotel und zurück
- Transport zwischen dem Hotel und der Wettkampfstätte bei Vorkämpfen und Finale
- Eintrittskarten VIP Bereich
- Eintrittskarte zum Abschlussbankett
- Preis: € 350,00/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer
€400,00/Person bei Unterbringung im Einzelzimmer

Spezielles Fitnessferienangebot (Mindestteilnehmerzahl 10 Personen):

- 7 Tage Unterbringung im 3*** Hotel am Strand (eines der offiziellen Hotels) inkl. Mahlzeiten
- Transport zwischen dem Hotel und der Wettkampfstätte bei Vorkämpfen und Finale
- Eintrittskarten für Vorkämpfe und Finale
- Eintrittskarte Abschlussbankett
- Preise: € 300,00/Person bei Unterbringung im Doppelzimmer
€ 350,00/Person bei Unterbringung im Einzelzimmer

Kontaktadresse für Reservierungen:
Ms. Marianna Gallova (Official Secretary):
Spanish Bodybuilders and Fitness Association
C/Pirineos 22
08397 Pineda de Mar – Barcelona – Spain
Tel.: +34 93 766 40 58
Fax: +34 93 766 40 57 - +34 93 766 40 59
e-mail: nss@arrakis.es
ptejoseramos@ifbb-spain.com
secretaria@ifbb-spain.com
 

 2.2.   2004 IFBB Amateur Weltmeisterschaften der Männer 04. – 08.11.2004 Moskau/Russland:


Das Organisationskommittee des russischen Bodybuilding and Fitness Verbandes lädt alle nationalen Mitgliedsverbände der IFBB ein, an den 58. IFBB Weltmeisterschafen der Männer in Moskau/Russland im Zeitraum 04. – 08.11.2004 teilzunehmen. Moskau ist die Hauptstadt der russischen Republik und das Herz einer Supermacht. Moskau wurde erstmals im Jahre 1147 erwähnt und im Jahre 1156 errichtete Großprinz Yuri Dolgorukiy die erste hölzerne Festung auf dem Platz, auf dem sich heute der Kremel befindet, der ein Vereinigungssymbol für isolierte russische Länderein durch viele Jahrhunderte hindurch war. Im 15. Jahrhundert wurde Moskau zum Zentrum der griechisch orthodoxen Christenheit und seine Prinzen bezeichneten sich selbst als Zaren und Rechtsnachfolger des byzantinischen Königs. Unter der Regentschaft von Zar Peter I wurde die Hauptstadt von Moskau nach St. Petersburg verlegt wohin gegen Moskau die geschichtliche Hauptstadt verbleib, in welcher die Krönungszeremonien der russischen Könige (Zaren) durchgeführten wurden.

Nach der Revolution 1917 verlegte Vladimir Lenin die Hauptstadt wiederum nach Moskau. Heute ist Moskau eine der schönsten Städte der Welt und das Zentrum und Symbol des russischen Lebensstiles und der Renaissance. Das Organisationskommittee der Weltmeisterschaften hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt um die geschichtlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Moskaus zu präsentieren, es wird eine Stadtrundfahrt organisiert, in deren Zuge der rote Platz, die Kathedrale, der Leninhügel und die Universität von Moskau besichtigt werden können.

Offizielles Hotel:
Offizielles Hotel ist das 5***** Hotel Mezhdunaronaya, welches im internationalen Handelszentrum von Moskau gelegen ist. Vom Hotel aus hat man Sicht auf die Straße „Novy Arbat“, in der sich die wichtigsten Regierungsgebäude wie etwa die Residenz der russischen Regierung und das Rathaus befinden. Das Hotel Mezhdunaronaya ist ein internationales Spitzenhotel, welches für Konferenzen und Meetings von Staaten und Regierung genutzt wird. Es verfügt über 577 Zimmer, davon 32 Suiten und Deluxe – Räume verteilt über 13 Stockwerke. Das Hotel verfügt über 17 Restaurants, in denen russische, europäische und orientalische Gerichte angeboten werden, Souvenirgeschäfte, Boutiquen, einen Nachtclub und ein Casino. Es gibt ein Fitness Center „Atlantis“, einen 18m langen Swimmingpool, Sauna, türkisches Bad sowie ein Bodybuilding Studio mit professioneller Ausstattung ohne zusätzliche Kosten. Die wichtigsten Termine während dieser Meisterschaften werden im Kongresszentrum des Hotels abgehalten. Die Kongresshalle hat eine Kapazität für 1.250 Personen, Konferenzräume variieren in Größen zwischen 50m² und 2000m² und stehen den Teilnehmern der Weltmeisterschaften zur Verfügung. Alle Teilnehmer der WM werden im Hotel Mezhdunaronaya untergebracht. Die Abwaage/Registrierung, die Vorkämpfe (Prejudging) und der internationale Kongress der IFBB finden ebenfalls im Hotel Mezhdunaronaya statt.

Die Adresse des Hotels Mezhdunaronaya lautet:

Krasnopresnenskaya Nab., 12, Moskau, 123610, Russia
Tel.: +7 (095) 258-21-22
Fax: +7 (095) 253-20-51
http://www.hotel.wtcmoscow.ru

Unterbringung:
Nationalmannschaften mit 3 oder mehr Athleten können 2 Delegierte auf Kosten des organisierenden Verbandes mitbringen. Nationalmannschaften mit 1 oder 2 Athleten können nur einen offiziellen Delegierten auf Kosten des Veranstalters mitbringen. Nationale Verbände die keine Athleten haben, können zwar 1 Delegierten entsenden, dieser ist aber für sämtliche Ausgaben selbst verantwortlich. Andere Teilnehmer (Kampfrichter, Trainer, Betreuer, medizinische Berater, Masseure etc.) die keine offiziellen Delegierten sind haben für ihre Kosten selbst aufzukommen. Detaillierte Informationen über die Zusammensetzungen der Nationalmannschaften müssen dem Organisationskommitttee spätestens am 04.10.2004 zur Verfügung gestellt werden, andernfalls ist die Unterbringung im Hotel Mezhdunarodnaya nicht garantiert.

Das Organisationskommittee bietet folgendes Special Package für so genannte Extradelegates an:

Unterbringung im Hotel für 4 Nächte:
- 3 Mahlzeiten pro Tag
- Eintrittskarten zu den Vorkämpfen und Finale
- Eintrittskarte zum Abschlussbankett
- Transport vom Flughafen zum Hotel und vom Hotel zum Flughafen
- Preise: bei Unterbringung im Doppelzimmer (2 Personen/Zimmer) USD
700,00
bei Unterbringung im Einzelzimmer USD 550,00


Wettkampfstätte:
Die Vorkämpfe finden im Auditorium der Kongresshalle im Mezhunaradnaya Hotel statt. Das Auditorium und die dazu gehörenden mulifunktionalen Räume eignen sich perfekt zur Abhaltung einer Bodybuilding Meisterschaft. Das Finale wird in der Stadthalle „Russia“ stattfinden. Die Stadthalle ist eine der führenden Sport- und Showhallen Russlands und verfügt über einzigartige technische Ausstattungen, die den höchsten internationalen Standards entsprechen. Die Halle hat eine Kapazität von 2458 Personen.

Wichtiger Hinweis hinsichtlich Visas:
Bitte verständigen zeitgerecht die nächst gelegene Botschaft oder das nächst gelegene Konsulat der russischen Republik in ihrem Land um sich über die Erfordernisse für den Erhalt von Visas nach Russland zu erkundigen. Die Vertreter der teilnehmenden, eingeladenen Länder erhalten offizielle Einladungsschreiben des Organisationskommittees um ihnen bei der Erlangung von Visas behilflich zu sein.

Flughäfen:
In Moskau gibt es folgende Flughäfen:
Sheremeteyevo – 1
Sheremeteyevo – 2
Domodedovo
Vnukovo – passenger
Bykovo
Vnukovo – 2

Für den Fall, dass die Ankunft und Abflugdaten dem Organisationskommittee nicht rechtzeitig bis 04.10.2004 bekannt gegeben werden kann es dazu kommen, dass der Abhol- und Rückbringservice des Organisationskommittees nicht gewährleistet ist.

Ankunft/Abreise:
Athleten und Delegierte die im Mezhdunaradnaya Hotel vor 12:00 Uhr am 04.11.2004 ankommen oder das Hotel nach 12:00 Uhr des 08.11.2004 verlassen, sind für sämtliche Kosten einschließlich Transferkosten selbst verantwortlich. Mitglieder des IFBB Executive Coucil werden 5 Nächte auf Kosten des Veranstalters im Hotel untergebracht. Athleten, Delegierte und Extradelegierte werden für 4 Nächte untergebracht.

Gewichtskategorien:
Jeder nationale Verband kann bis zu 7 Athleten zum Wettkampf entsenden, wobei nicht mehr als 2 Athleten in der selben Gewichtskategorie starten dürfen.

Gewichtskategorien:
Bantam bis zu und einschließlich 65 kg
Leichtgewicht bis zu und einschließlich 70 kg
Weltergewicht bis zu und einschließlich 75 kg
Leichtmittelgewicht bis zu und einschließlich 80 kg
Mittelgewicht bis zu und einschließlich 85 kg
Leichtschwergewicht bis zu und einschließlich 90 kg
Schwergewicht über 90 kg

Sekretariat:
Während der offiziellen Dauer der Weltmeisterschaften wird das Organisationskommittee ein Sekretariat mit entsprechender technischer Ausstattung einrichten, welches von den Repräsentanten der IFBB benutzt werden kann.

Hotelkaution:
Beim Einchecken wird von jeder Person eine Kaution in Höhe von USD 100,00 abverlangt um allfällige Ausgaben abzudecken. Der nicht verbrauchte Teil der Kaution wird beim Check out refundiert. Mitglieder des IFBB Executive Council sind von der Leistung der Kaution befreit.

IFBB Registrierungsgebühr:
Alle Teilnehmer (Delegierte und Athleten) müssen bei Ankunft vor dem Check-in in das Hotel die Teilnahmegebühr von USD 100,00 an die IFBB bezahlen. Für österreichische Athleten und Delegierte die der Nationalmannschaft angehören, werden diese Kosten durch den ÖABBV-IFBB/Austria getragen.

Anti Doping Kontrollen:
Alle nationalen Verbände werden darauf hingewiesen, dass es bei diesen Weltmeisterschaften Anti Doping Kontrollen gibt. Die Anti Doping Kontrollen werden durch Repräsentanten der IFBB und Funktionäre des russischen Verbandes durch das Anti Doping Kontrollzentrum des russischen olympischen Kommittees durchgeführt. Die Dopingproben werden durch das russische Anti Doping Kontrollzentrum analysiert. Die Top 5 Finalisten jeder Gewichtsklasse müssen sich unmittelbar im Anschluss an das Finale (Siegerehrung) der Anti Doping Kontrolle unterziehen.

Reisepass/Musik:
Alle Athleten müssen ihren Reisepass und ihre Musik (auf CD oder MC) zur Abwaage/Registrierung mitbringen, widrigen Falls die Athleten vom Wettkampf ausgeschlossen werden können.

Zusätzliche Informationen:
Das Finale findet am 07.11.2004 statt, Russland feiert diesen Tag als den Tag des Friedens und der Versöhnung im Gedenken an das Revolutionsjahr 1917, welches den Beginn eines neuen Staates, der Sowjetunion, bedeutete. Die Zeitdifferenz in Moskau ist GMT + 3 Stunden. Es gibt Winter und Sommerzeit, die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag des Oktobers, die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag des Aprils. Die Außentemperatur Anfang November beträgt in Moskau üblicherweise unter 10° Celsius üblicherweise kommt es auch zu ersten Schneefällen, sodass man mit Schnee und Eis auf den Straßen rechnen muss. Die nationale Währung ist der Rubel, 1 RUB sind 100 Kopeken. Per 01.01.2004 betrug der Wechselkurs zwischen USD und Rubel USD 1,00 = RUB 28,90. In Russland ist die weit verbreitetste ausländische Währung der amerikanische Doller, die meisten Banken in Moskau akzeptieren aber auch Euro. In Hotels, Geschäften, Restaurants und anderen öffentlichen Plätzen können Zahlungen sowohl in Rubel als auch mit Kreditkarte geleistet werden. Alle gängigen Kreditkarten werden in Moskau akzeptiert. Die Nationalsprache in Russland ist russisch, aber in den meisten Hotels und Restaurants spricht das Personal auch fließend Englisch. Im Mezhdunarodnaya Hotel sprechen sowohl das Hotelpersonal als auch die Mitglieder des Organisationskommittees fließendes Englisch, Deutsch, Spanisch und Russisch. Moskau hat 10.400.000 Einwohner, Moskau Stadt hat eine Fläche von 1081 km². Die verbreitetsten Religionen sind russisch orthodox, muslimisch und hebräisch. Elektrischer Strom: 220 Volt. Stromauslässe finden sich in verschiedenen Typen in den Hotelzimmern, Adapter stehen an der Rezeption zur Verfügung.

Wettkampfablauf:



Mittwoch 03. November 2004
00:00 – 24:00 Uhr Ankunft der Mitglieder des IFBB Executive Council im Hotel Mezhdunarodnaya
07:00 – 09:30 Uhr Frückstück im Hotelrestaurant European
13:00 – 15:00 Uhr Mittagessen im Hotelrestaurant European
20:00 – 22:00 Uhr Begrüßungsdinner für IFBB Executive Council Members im Restaurant Tavern

Donnerstag 04.11.2004
12:00 – 24:00 Uhr Ankunft der Delegierten und Athleten im Hotel Mezduanarodnaya
07:00 – 09:30 Uhr Frühstück im Hotelrestaurants European und Continental
13:00 – 15:00 Uhr Mittagessen im Hotelrestaurants European und Continental
15:00 – 17:00 Uhr IFBB Executive Council Meeting (Conference Hall/Hotel Mezduanarodnaya
20:00 – 22:00 Uhr Begrüßungsdinner Hotel Mezduanarodnaya Central Hall

Freitag, 05.11.2004
07:00 – 09:30 Uhr Frühstück im Hotelrestaurants European und Continental
09:30 – 13:00 Uhr Sightseeing Tour
13:00 – 15:00 Uhr Mittagessen Hotel Restaurants European und Continental
16:00 – 17:00 Uhr IFBB Judges Meeting Minor Conference Hall
17:00 – 18:00 Uhr Judges Meeting Minor Conference Hall
18:00 – 20:30 Uhr Abwaage/Registrierung Kongresshalle
20:30 – 22:00 Uhr Abendessen Hotel Restaurants European und Continental

Samstag 06.11.2004
07:00 – 09:30 Uhr Frühstück Hotel Restaurants European und Continental
10:00 – 14:00 Uhr Vorkämpfe Grand Conference Hall/Hotel Mezhdunarodnaya
13:00 – 15:00 Uhr Mittagessen Hotel Restaurants European und Continental
20:30 – 22:00 Uhr Abendessen Hotel Restaurants European und Continental

Sonntag 07.11.2004
07:00 – 09:30 Uhr Frühstück Hotel Restaurants European und Continental
09:30 – 11:30 Uhr IFBB International Kongress Congress Hall/Hotel Mezhdunarodnaya
13:00 – 15:00 Uhr Mittagessen Hotel Restaurants European und Continental
15:00 – 17:00 Uhr Abfahrt der Busse zum Finale
17:00 – 20:00 Uhr Finale (State Central Hall „Russia“)
20:00 – 21:00 Uhr Rückfahrt der Busse zum Hotel
21:00 – 24:00 Uhr Abschlussbanket

Montag 08.11.2004
00:00 – 12:00 Uhr Abreise der Athleten und Delegierten vom Hotel Mezhdunarodnaya
07:00 – 09:30 Uhr Früstück

 

 2.3  WM - Qualifikation der Frauen Bodybuilding,FitnessBodyfitness und Männer Fitness 2004

 2.4 WM-Qualifikation der Junioren und Senioren 2004

 III. Sonstiges

 

 3.1.Wichtiger Hinweis betreffend der Verwendung von so genannten “Props” in der Kategorie Frauen Fitness


Mit Beschluss der IFBB vom 09.11.2003 wurde die Verwendung so genannter „Props“ für Bewerbe der Kategorie Frauen Fitness verboten.

Keiner Athletin ist erlaubt jegliche Sachen zu verwenden, die dazu führen, dass Material auf der Bühne zurück bleibt, welches entweder ein Sicherheitsrisiko für andere nachfolgende Teilnehmer hervorrufen würde und/oder es notwendig machen würde die Bühne zu reinigen.

Unter dem Begriff „Prop“ ist jegliches Objekt, Gerät oder sonstiger Gegenstand mit Ausnahme des Kostüms gemeint, welcher vor der Kür auf die Bühne gebracht wird und nach der Kür wieder von der Bühne entfernt wird und zwar vom Athleten und/oder einer anderen Person oder anderer Personen.

Der Begriff „Kostüm“ bedeutet jeglichen Bekleidungsartikel, welcher von der Athletin getragen wird sowie kleine Gegenstände welche getragen oder in der Hand gehalten werden (z. B.: ein Stab).

Athletinnen müssen die Bühne zum Absolvieren der Kür sowie zum Verlassen der Bühne nach dem Absolvieren der Kür ohne Hilfestellung einer oder mehrerer anderer Personen betreten bzw. verlassen
 

 3.2.Offizieller Verbandsarzt des ÖABBV-IFBB/Austria:


Mit Beschluss des Vorstandes des ÖABBV-IFBB/Austria vom 26.06.2004 wurde Herr Dr. Mario Földy, Rückaufgasse 3, 1190 Wien, Telefon/Fax: 478 09 09 (Mobiltelefon: 0664/432 28 00) e-mail: mario.földy@utanet.at zum offiziellen Verbandsarzt des ÖABBV-IFBB/Austria ernannt. Herr Dr. Földy verfügt über langjährige Erfahrung auf den Gebieten der Trainingsphysiologie und Sporternährung sowie als Trainer. Er befindet sich derzeit in der DFB – Diplomausbildung der österreichischen Ärztekammer zum Sportarzt. Dr. Földy wird den ÖABBV-IFBB/Austria in allen medizinischen Belangen beratend unterstützen.
 

 3.3.Bestellung eines Sonderbeauftragten für Ausbildung und Betreuung der Athleten:


Mit Vorstandsbeschluss vom 28.06.2004 wurde Herr Peter Mohr, ein renommierter Top-Athlet und Trainer zur Unterstützung der Tätigkeit unseres Lehrwartes, Stefan Kreischer, als ehrenamtlicher Sonderbeauftragter des ÖABBV-IFBB/Austria für das Aufgabengebiet Ausbildung und Betreuung der Athleten ernannt. Peter Mohr wird am 24.07.2004 in 1190 Wien, Kreilplatz 1, c/o Fitness Studio Top Gym ein Athletenseminar abhalten (siehe dazu die gesonderte Einlandung, welche auf unserer Homepage veröffentlicht wurde).
 

 3.4.Verlautbarung im Sinne des § 12 Ziff. 5 RDO:


Mit Disziplinarerkenntnis des VDO des ÖABBV-IFBB/Austria vom 31.01.2004 wurde Herr Michael Ackel, Haselbergweg 20, 5020 Salzburg wegen Teilnahme an einer vom ÖABBV-IFBB/Austria nicht sanktionierten Veranstaltung mit der Bezeichnung „Best gebauter Athlet“ am 27.09.2003 in Linz/Oberösterreich wegen § 2 Ziff. 2 ÖBBO i. V. m. § 3 Ziff. 1 RDO gem. § 12 Ziff. 1 lit. e RDO zu einer unbedingten Sperre in der Dauer von 6 Monaten verurteilt. Die Sperre begann am 27.09.2003 und endete am 27.03.2004. Das Disziplinarerkenntnis ist rechtskräftig.
 

Mit sportlichen Grüssen

Mag. Axel Bauer e.h.                                                          Günther Schulz e.h.

Präsident                                                                             Schriftführer

   

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