EBFF Europameisterschaften Frauen Bodybuilding,
Fitness, Body Fitness und Männer Fitness
Tavira/Portugal 17. – 21.06.2004
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Tavira präsentierte sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Europameisterschaften von seiner strahlensten Seite:

Schöne Hotels, prächtiges Badewetter und bemühte Organisation hinterließen bei den Teilnehmern hauptsächlich positive Erinnerungen. Dennoch muss man anmerken,
dass das Organisationskommittee dieses Wettkampfes sehr unbekümmert an
diese große Aufgabe herangetreten ist.
Wichtige Organisationsdetails, wie etwa der Transport der Athleten vom Flughafen zum Hotel und vom Hotel zur Wettkampfstätte mussten erst bei Eintreffen der Funktionäre der EBFF von diesen organisiert werden, um ein totales Chaos zu verhindern.
Die Wettkampfhalle war nur sehr dürftig beleuchtet und entsprach nicht dem Standard, denn man üblicherweise erwarten konnte. Zuschauer suchte man auf den Rängen vergeblich, die Veranstaltung hatte den Charakter eines Privatissimums. Eigentlich schade, denn die Qualität der Athleten war schlicht sensationell.

Österreichs Vertreterin, die Niederösterreicherin Veronika Aranyos, befand sich in ihrer persönlich besten Form, wurde aber von den Kampfrichterin völlig übersehen. In der zahlenmäßig am Stärksten besetzten Body Fitnessklasse über 164 cm belegte Veronica den 11. Platz und war darüber aus verständlichen Gründen sehr betrübt.
Markant verbessert war ihre Definition, doch diesmal schienen die Kampfrichter wiederum den weniger definierten Athletentypus – eigentlich reglementgerecht – zu bevorzugen, was sich in der Siegerin, Michaela Spickova, die bereits beim Großen Preis von Österreich glänzte, widerspiegelte. Ergebnisse und Siegerfotos dieses Wettkampfes sind auf der Homepage der IFBB/EBFF veröffentlicht.

Ein historisches Ergebnis erzielte die deutsche Nationalmannschaft mit dem Sieg von Diana Goytia in der Body Fitnessklasse bis 164cm. Wie in den letzten Jahren bereits üblich dominierten jedoch osteuropäische Athletinnen und Athleten das Wettkampfgeschehen, was sich im Teambewerb eindrucksvoll belegte, den Tschechien vor der Slowakei und Russland gewinnen konnte. Die Gesamtsieger in den Klassen Frauen Bodybuilding, Frauen Fitness und Frauen Bodyfitness wurden ebenfalls mit Polen, Tschechien und Russland ausschließlich mit osteuropäischen Athletinnen belegt.

Eine weitere Sensation lieferte Deutschland in der Bodybuilding Klasse bis 57 kg, wo mit Nina und Angelika Loebart Mutter und Tochter mit sehr ähnlich entwickelten Körpern das Medieninteresse zu sich zogen, wobei Angelika, die Mutter, mit dem vierten Platz ihre Tochter, Nina, knapp bezwingen konnte.

 

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