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Die Österreichische Nationalmannschaft, bestehend aus den Athleten Heinz
Weindl, Josef Schwab, Mohammad Alimohammadi, Alexander Sturm und Mario
Hemmer und den Funktionären Rudolf Mlcsa und Kasimir Glaser nahm an
diesem denkwürdigen Bodybuildingereignis teil, bei dem sich Athleten und
Funktionäre aus 31 europäischen Ländern zusammengefunden hatten um die
besten europäischen Athleten in den einzelnen Gewichtsklassen zu küren.
Die Unterbringung der Athleten und Delegierten erfolgte im 4-Stern-Hotel
„Budapest“, welches zur Danubius-Gruppe zählt. Mit insgesamt 120
teilnehmenden Athleten wurde die Teilnehmerzahl des Vorjahres (St.
Petersburg) um rund 25% überschritten.
Die Leistungsdichte in den
einzelnen Klassen war enorm, insbesondere
in der Klasse bis 87,5 kg.
Die
für mich besten Athleten waren: Hristomir Hristov (Bulgarien/bis 70 kg),
Andrej Mozolani (Slowakei/bis 75 kg), Janos Lantos (Ungarn/bis 87,5 kg),
Zoltan Vekony (Ungarn/bis 87,5 kg) und Radoslav Slodkiewic (Polen/über
95 kg).
Sensationell stark war das Gastgeberland Ungarn mit einer Reihe
von Spitzenathleten vertreten. Wie schon in den vergangenen Jahren
dominierten osteuropäische Athleten, vor allem aus Ungarn, der Slowakei
und Polen das Wettkampfgeschehen.
Keiner der österreichischen Teilnehmer
hatte Chancen auf eine Finalplatzierung. Josef Schwab und Mohammad Alimohammadi schafften den Einzug ins Semi-Finale nicht, Heinz Weindl
belegte mit dem 15. Platz den letzten Semi-Final-Platz, Alexander Sturm
und Mario Hemmer erzielten mit dem 12. und 11. Platz respektable
Leistungen.
Wie die Jungfrau zum Kind war Alexander Sturm zu seinem
EM-Ticket gekommen. Frustriert wegen seines 4. Platzes bei den
österreichischen Meisterschaften trat er gar nicht bei der
EM-Qualifikation an, wurde aber wegen des Ausfalls Jörg Kapfers
nachnominiert, unterzog sich einer Anti-Doping-Kontrolle und schaffte
doch noch den Sprung ins Team. Wenn man bedenkt, dass er seine
Wettkampfdiät bereits am 1.Mai nach der Österreichischen Meisterschaft
abgebrochen hatte und erst wenige Tage vor der EM nachnominiert wurde,
muss man ihm zu seiner Leistung gratulieren, denn seine Definition war
wieder einmal äußerst beachtlich.
Mit fast 113 kg Körpergewicht zählte
Mario Hemmer zu den schwersten Athleten der Europa Meisterschaften.
Leider konnte er seine Form von den Österreichischen Meisterschaften
nicht konservieren und trat etwas glatter, wenn auch in noch sehr guter
Form zum Wettkampf an. Für einen Finalplatz hat es diesmal aber noch
nicht gereicht, wenn es der sympathische Niederösterreicher dorthin auch
von seinem Potential her zweifellos schaffen kann.
Josef Schwab und
Mohammed Alimohammadi fehlte es insgesamt einfach noch an Muskelmasse
und Muskeldichte um bei einer derart stark besetzten Europa
Meisterschaft den Weg in das Semi-Finale zu finden. Heinz Weindl
rechtfertigte seine Teilnahme mit einem respektablen Semi-Final-Platz.
ÖABBV-IFBB/Austria Präsident, Mag. Axel Bauer, erhielt ebenso wie EBFF
Vizepräsident und Präsident des Polnischen Bodybuilding- und Fitness
Verbandes Pawel Filleborn den EBFF Award „for his outstanding
contribution to the development of the sport of bodybuilding and fitness
in Europe“ verliehen.
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