|
|
|
Die Stadt Izmir mit ihren nahe gelegenen
Sehenswürdigkeiten wie den Städten Efesus und Pergamon war bereit mehrmals
Austragungsort internationaler Meisterschaften der IFBB. Dank der
finanziellen Unterstützung durch die türkische Regierung erfolgte die
Unterbringung der Athleten und Delegierten im 5-Sterne-Hotel „Princess“, der
Wettkampf selbst fand in der Izmir Attaturk Sporthalle statt. 110
Athletinnen und Athleten nahmen an den Europameisterschaften teil. Ein
EBU-Fernsehteam berichtete ausführlich über die Veranstaltung, wobei das
Medieninteresse vor allem den Fitness- und Bodyfitnessklassen galt. In fast
allen Kategorien dominierten osteuropäische Athletinnen und Athleten das
Wettkampfgeschehen. Das Gastgeberland Türkei konnte seinen Heimvorteil aber
mit 2 Europameistertiteln (Aylin Akbal -52 kg; Tulay Caner -57 kg) sichern.
Deutschlands Teilnehmerin in der Klasse Frauen +57 kg, Nina Loebardt, konnte
sich sehr gut in Szene setzen und belegte mit ihrer ausgewogenen
Körperentwicklung und guter Definition Platz 5 und schaffte damit souverän
den Einzug ins Finale. Gesamtsiegerin der Frauen Bodybuildingklassen wurde
die Rumänin Irina Muntean, die die beste Mischung aus Symmetrie, Harmonie
und Definition sowie weiblicher Ausstrahlung präsentierte. Bei allem Respekt
für das Frauenbodybuilding mußte aber auch bei der diesjährigen EM
festgestellt werden, daß nur wenige Athletinnen eine auch nach allgemeinem
Geschmack erstrebenswerte Körperentwicklung präsentierten. In der
Fitnessklasse -160 cm zeichnete sich ein spannender Zweikampf zwischen der
Spanierin Maria Mena-Berokal und der Slowakin Natalia Lenartova ab.
Entscheidend für den Sieg der dynamischen Spanierin gegenüber der
bildhübschen Slowakin war die Kür, in der Mena-Berokal Lenartova um 13
Punkte distanzierte, dem gegenüber gewann die Slowakin die Bikinirunde mit 1
Punkt Vorsprung vor der Spanierin. Den dritten Platz belegte Hanna
Stepankova aus der Tschechischen Republik. Die Klasse Fitness -167 cm wurde
von Margaryta Byelinska aus der Ukraine dominiert, die sowohl die Bikini-,
als auch die Badeanzugrunde für sich entschied und in der Kür den 2. Platz
belegte, insgesamt sicherte sie sich mit 10 Punkten Vorsprung auf die
Slowakin Silvia Malachovska den Europameistertitel. Den dritten Platz
belegte die Russin Natalia Mikhaylova.
In der Fitnessklasse +167 cm dominierte die Russin Svetlana Silakova alle 3
Runden deutlich und distanzierte mit 17 Punkten Vorsprung die
Zweitplatzierte Jana Stokelova aus Tschechien deutlich. Platz 3 belegte die
attraktive Rumänin Anna-Maria Zvinca.
In der Bodyfitnessklasse -164 cm setzte sich die aus Litauen stammende
Zivile Raudoniene mit 2 Punkten Vorsprung gegenüber der Polin Elzbieta
Borecka-Brzozka durch. Platz 3 ging an die Tschechin Barbara Benesova. In
der Klasse Bodyfitness +164 cm waren sowohl Deutschland als auch Österreich
mit je einer Athletin vertreten. Die in Österreicher lebende Veronika
Aranyos ist ungarische Staatsbürgerin wohnt aber seit Jahren in Schwechat
bei Wien und ist mit einem Studiobesitzer liiert. Am 26.04.2003 wurde sie
österreichische Meisterin. Die bildhübsche, aus Rumänien stammende Deutsche,
Petruta Hanganu, lebt in Göppingen ist internationale deutsche Meisterin und
nahm erstmals an Europameisterschaften teil. Trotz der starken Dominanz der
Athletinnen aus den Oststaaten gelang es Hanganu einen Finalplatz (5. Platz)
zu erringen. Veronika Aranyos belegte bei ihrem ersten Antreten bei einer
IFBB EM den respektablen 10. Platz.
|
|



|