Europameisterschaften der Frauen, Fitness, Bodyfitness
und Männer Fitness 2003
Izmir/Türkei 23.-.26.05.2003

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Die Stadt Izmir mit ihren nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten wie den Städten Efesus und Pergamon war bereit mehrmals Austragungsort internationaler Meisterschaften der IFBB. Dank der finanziellen Unterstützung durch die türkische Regierung erfolgte die Unterbringung der Athleten und Delegierten im 5-Sterne-Hotel „Princess“, der Wettkampf selbst fand in der Izmir Attaturk Sporthalle statt. 110 Athletinnen und Athleten nahmen an den Europameisterschaften teil. Ein EBU-Fernsehteam berichtete ausführlich über die Veranstaltung, wobei das Medieninteresse vor allem den Fitness- und Bodyfitnessklassen galt. In fast allen Kategorien dominierten osteuropäische Athletinnen und Athleten das Wettkampfgeschehen. Das Gastgeberland Türkei konnte seinen Heimvorteil aber mit 2 Europameistertiteln (Aylin Akbal -52 kg; Tulay Caner -57 kg) sichern. Deutschlands Teilnehmerin in der Klasse Frauen +57 kg, Nina Loebardt, konnte sich sehr gut in Szene setzen und belegte mit ihrer ausgewogenen Körperentwicklung und guter Definition Platz 5 und schaffte damit souverän den Einzug ins Finale. Gesamtsiegerin der Frauen Bodybuildingklassen wurde die Rumänin Irina Muntean, die die beste Mischung aus Symmetrie, Harmonie und Definition sowie weiblicher Ausstrahlung präsentierte. Bei allem Respekt für das Frauenbodybuilding mußte aber auch bei der diesjährigen EM festgestellt werden, daß nur wenige Athletinnen eine auch nach allgemeinem Geschmack erstrebenswerte Körperentwicklung präsentierten. In der Fitnessklasse -160 cm zeichnete sich ein spannender Zweikampf zwischen der Spanierin Maria Mena-Berokal und der Slowakin Natalia Lenartova ab. Entscheidend für den Sieg der dynamischen Spanierin gegenüber der bildhübschen Slowakin war die Kür, in der Mena-Berokal Lenartova um 13 Punkte distanzierte, dem gegenüber gewann die Slowakin die Bikinirunde mit 1 Punkt Vorsprung vor der Spanierin. Den dritten Platz belegte Hanna Stepankova aus der Tschechischen Republik. Die Klasse Fitness -167 cm wurde von Margaryta Byelinska aus der Ukraine dominiert, die sowohl die Bikini-, als auch die Badeanzugrunde für sich entschied und in der Kür den 2. Platz belegte, insgesamt sicherte sie sich mit 10 Punkten Vorsprung auf die Slowakin Silvia Malachovska den Europameistertitel. Den dritten Platz belegte die Russin Natalia Mikhaylova.

In der Fitnessklasse +167 cm dominierte die Russin Svetlana Silakova alle 3 Runden deutlich und distanzierte mit 17 Punkten Vorsprung die Zweitplatzierte Jana Stokelova aus Tschechien deutlich. Platz 3 belegte die attraktive Rumänin Anna-Maria Zvinca.

In der Bodyfitnessklasse -164 cm setzte sich die aus Litauen stammende Zivile Raudoniene mit 2 Punkten Vorsprung gegenüber der Polin Elzbieta Borecka-Brzozka durch. Platz 3 ging an die Tschechin Barbara Benesova. In der Klasse Bodyfitness +164 cm waren sowohl Deutschland als auch Österreich mit je einer Athletin vertreten. Die in Österreicher lebende Veronika Aranyos ist ungarische Staatsbürgerin wohnt aber seit Jahren in Schwechat bei Wien und ist mit einem Studiobesitzer liiert. Am 26.04.2003 wurde sie österreichische Meisterin. Die bildhübsche, aus Rumänien stammende Deutsche, Petruta Hanganu, lebt in Göppingen ist internationale deutsche Meisterin und nahm erstmals an Europameisterschaften teil. Trotz der starken Dominanz der Athletinnen aus den Oststaaten gelang es Hanganu einen Finalplatz (5. Platz) zu erringen. Veronika Aranyos belegte bei ihrem ersten Antreten bei einer IFBB EM den respektablen 10. Platz.

 













 

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